Rise of the Argonauts-Test: Heldensage oder Gute-Nacht-Geschichte?
Medea ist eine Zauberin mit düsterer Vergangenheit. Jason nimmt sie nur widerwillig in sein Team auf.
Solides Gameplay rettet Rise of the Argonauts zwar vor dem Absturz, bleibt aber - passend zur Handlung - weit hinter seinen Möglichkeiten. Aus der Verfolgeransicht scheucht man Jason über die kleinen Inseln, die meiste Zeit verbringt man dabei mit Laufen oder in Dialogen. NPCs stehen zahlreich herum, viele von ihnen tragen dem Spieler simple Quests auf oder plaudern munter drauflos. Schön: Oft muss man seine Antworten selbst wählen und hin und wieder sogar moralische Entscheidungen treffen.
Einen wütenden NPC angreifen oder die Situation diplomatisch lösen? Beides ist möglich. Dass die Gespräche sich dabei häufig ins Philosophische verrennen, könnte man ja locker verkraften - wären die deutschen Sprecher nur nicht so mies. Gähnend langsam lesen sie ihre Texte ab, oft liegt ihre Betonung völlig daneben. Unser Tipp: Das Spiel lieber auf Englisch installieren, da klingt es schon deutlich besser.
Vier Zauber darf man sich auf Schnelltasten legen, sie bringen Abwechslung in die Kämpfe.
Kämpfe sind so simpel wie der Rest des Spiels: Ein Linksklick löst Verletzungsattacken aus, der Rechtsklick ist für langsame, tödlichere Hiebe reserviert. Ein weiterer Knopfdruck lässt Jason mit dem Schild blocken oder zur Seite hechten, außerdem darf man die Tasten 1 bis 4 flexibel mit Zaubern belegen. Mit einem Gamepad spielt es sich zwar etwas eleganter, nötig ist es aber nicht. Zum Einsatz kommen drei Waffentypen: Schwert, Lanze und Streitkolben. Jede Waffe birgt Vor- und Nachteile, daher wechselt man diese während der Gefechte häufig.
Von Zeit zu Zeit findet man neue Ausrüstung, etwa einen robusteren Brustpanzer oder ein neues magisches Schwert. Taktisches Vorgehen ist trotzdem selten gefragt: Meist genügt wildes Herumgeklicke, um seine Feinde niederzumähen. Die armen Teufel werden sogar von Zeit zu Zeit enthauptet oder halbiert - das bisschen comichafte Blut brachte Rise of the Argonauts eine Freigabe ab 18 Jahren ein, dafür ist das Spiel aber auch ungekürzt.


einfach geil!!!
ich habe es erst gerade durdchgezockt in
ca 12 stunden am stück
spielspass 8
sound 8.5
gameplay 8
schwierigkeitsgrad 10
geschichte 8
spielefreiheit 7
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49/60 punkten
ein gelungenes und rundes spiel ohne 0815 klassen,rassen,geschichte, die auf griechischen mythiologie basiert
für alle action rpg fans Zugreifen und durchspielen
Aber Dragon Age wird schon das Highlight werden. Wenns dann nach 5 Jahren Entwicklung auch wirklich…
Aber zum Glück ist auch 2008 wieder ein gutes CRPG - Jahr geworden. Mit Fallout 3 liegt ein echtes Highlight vor, an welchem ich immer noch sitze. Sehr gut gelungen ist wohl ME, gut gelungen sind Drakensang und Sacred 2. Für RotA wäre da wohl nur noch wenig Platz gewesen.