Rise of the Argonauts (PC)

Release:
12.12.2008
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Codemasters

Rise of the Argonauts-Test: Heldensage oder Gute-Nacht-Geschichte?

12.12.2008 14:15 Uhr
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Neu
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Rise of the Argonauts-Test: Heldensage oder Gute-Nacht-Geschichte? [Quelle: Siehe Bildergalerie] In der Mitte Held Jason, an den Seiten zwei der Argonauten: links der Fleischberg Herkules und rechts der Satyr Pan. In der Mitte Held Jason, an den Seiten zwei der Argonauten: links der Fleischberg Herkules und rechts der Satyr Pan. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Die Argonautensage, eine Erzählung der antiken griechischen Mythologie, berichtet von dem Helden Jason und seiner Suche nach dem Goldenen Vlies. Diesen tollen Stoff dichtet Rise of the Argonauts in ein seichtes Action-Adventure mit dezenten Rollenspieltupfern um.

Unvermittelt und ohne hilfreiche Einleitung beginnt die spannungsfrei erzählte Handlung: Der verblüffend gesichtslose Held Jason muss mit ansehen, wie seine Geliebte namens Alkmene mit einem Pfeil getötet wird. Warum das geschieht und weshalb Jason dabei kaum mehr Gefühlsregungen zeigt, als wenn ihm gerade ein Waschlappen vom Haken gefallen wäre, das erklärt das Spiel nicht. Stattdessen klickt man erst mal ein paar Feinde tot und hofft, die Antworten auf drängende Fragen später zu bekommen.

In Kämpfen und Cutscenes fließt Blut, doch übertrieben hart wirkt das nie. Die deutsche Version ist daher ungekürzt. In Kämpfen und Cutscenes fließt Blut, doch übertrieben hart wirkt das nie. Die deutsche Version ist daher ungekürzt. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Später wird klar: Auftragsmörder trifft die Schuld an Alkmenes Tod; Jason schwört natürlich Rache und plant, seine Verflossene mit allen Mitteln wiederzubeleben. Gemeinsam mit dem lächerlich muskelbepackten Göttersohn Herkules macht er sich auf, das Orakel von Delphi um Rat zu fragen. Im Laufe der Handlung bereist er mehrere Inseln, auf denen er neue Begleiter - die Argonauten - trifft, darunter etwa die Schlangenfrau Medusa oder den ziegenhaften Pan. Bemerkenswert an der Geschichte ist die konstante Abwesenheit von Höhepunkten.

Wo gewaltige Monstren, Gefühlsausbrüche und Dramatik regieren sollten, tut sich überraschend wenig: Spektakuläre Actionpassagen gibt es nicht, Zwischensequenzen dümpeln so vor sich hin, selbst der Soundtrack - aus der erprobten Feder von Filmkomponist Tyler Bates (300) - hält sich enttäuschend im Hintergrund.

Print-Redakteur
Moderation
12.12.2008 14:15 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
21.12.2008 20:32 Uhr
hey das spiel verdient min 80 punkte!!!!
einfach geil!!!
ich habe es erst gerade durdchgezockt in
ca 12 stunden am stück  

spielspass 8
sound 8.5
gameplay 8
schwierigkeitsgrad 10
geschichte 8
spielefreiheit 7
................................
49/60 punkten

ein gelungenes und rundes spiel ohne 0815 klassen,rassen,geschichte, die auf griechischen mythiologie basiert

für alle action rpg fans Zugreifen und durchspielen
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
16.12.2008 11:18 Uhr
Dazu kommen höchstwahrscheinlich Risen und vielleicht sogar Gothic 4, die ebenfalls vielversprechend sind, jedoch aufgrund der jeweiligen Entwickler und Publishervergangenheit auf wackeligen Beinen stehen.
Aber Dragon Age wird schon das Highlight werden. Wenns dann nach 5 Jahren Entwicklung auch wirklich…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
15.12.2008 09:40 Uhr
Zitat: (Original von wertungsfanatiker am 14.12.2008 19:19)

Aber zum Glück ist auch 2008 wieder ein gutes CRPG - Jahr geworden. Mit Fallout 3 liegt ein echtes Highlight vor, an welchem ich immer noch sitze. Sehr gut gelungen ist wohl ME, gut gelungen sind Drakensang und Sacred 2. Für RotA wäre da wohl nur noch wenig Platz gewesen.