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  • RISE OF VENICE

    Rise of Venice im Test: Tiefgründiges Spiel, für Einsteiger sehr komplex

    Errichtet das größte Handelsimperium im Mittelmeerraum des 15. Jahrhunderts! Rise of Venice von Kalypso ist eine sehr komplexe Handelsimulation, die so manchen Einsteiger überfordern dürfte. Alles weitere erfahrt ihr in unserem Test.

    Handel war in der Mitte des 15. Jahrhunderts ein idealer Weg, um schnell reich zu werden. In der Wirtschaftssimulation Rise of Venice seid ihr ein aufstrebender Kaufmann, der es bis ganz nach oben bringen möchte. Doch bis dahin ist es ein harter Weg. Ihr beginnt euer Abenteuer als einfacher Händler entweder in einem freien Spiel ohne Hintergrundgeschichte, in dem ihr einfach zum Dogen von Venedig aufsteigen und das größte Handelsimperium im Mittelmeerraum errichten wollt, oder ihr startet die Einzelspieler-Kampagne. Diese ist zum einen als Einführung gedacht, zum anderen erzählt sie eine interessante Geschichte um einen aufstrebenden Kaufmann, der im 15. Jahrhundert zum Dogen werden möchte und dabei mit allerlei Intrigen zu kämpfen hat. Zu Beginn steht euch ein kleines Schiff zur Verfügung, mit dem ihr erste Handelsaufträge erledigt. Diese erhaltet ihr meist im Rathaus einer der vielen Städte der Umgebung.

    Es ist aber kein Muss, diese Aufgaben zu erledigen, ihr könnt auch einfach handeln, indem ihr auf dem Marktplatz einer Stadt in Erfahrung bringt, was hier gerade benötigt wird. Ihr kauft diese Ware an einem anderen Ort an, an dem sie gerade günstig zu haben ist, und verschifft sie zurück, was euch Gewinn und Ansehen einbringt. Die Missionen zu erledigen, verschafft euch allerdings etwas mehr Ruhm. Preise verändern sich in der Welt ständig und werden von mehreren Faktoren beeinflusst, beispielsweise wenn eine Ware nicht verfügbar ist oder eine Katastrophe für eine Dürre gesorgt hat. Wenn ihr weniger Personen aus einer Stadt als Matrosen anheuert, dann wird die Produktion im Ort gesteigert, weil mehr Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Interessanter Aspekt: Der Preis für eine Ware steigt an, je mehr ihr davon einkauft – was auf den ersten Blick marktwirtschaftlich seltsam anmutet, da man einen Mengenrabatt erwarten würde.

    Rise of Venice im Test: Die Handelssimulation sieht toll aus und ist tiefgründig, könnte aber so manchen Einsteiger überfordern. (5) Rise of Venice im Test: Die Handelssimulation sieht toll aus und ist tiefgründig, könnte aber so manchen Einsteiger überfordern. (5) Eine Erklärung lautet, dass der Verkäufer die Ware nicht auf Lager hat und von überall her besorgen muss, was den Preis in die Höhe treibt. Um aber überhaupt handeln zu können, benötigt ihr in jeder Stadt eine Handelslizenz, die ihr entweder kaufen könnt oder per Bestechung erhaltet. Dann ist es auch möglich, Bauwerke wie Kontore, Kirchen oder Bauernhöfe zu errichten, was wiederum die Produktion in der Stadt beeinflusst. Unterwegs auf einer Handelsroute könnt ihr von Piraten oder feindlichen Händlern angegriffen werden oder diese selbst attackieren. Dann schaltet das Spiel in eine Nahansicht und ihr steuert euer Schiffdirekt und feuert selbst Kanonenkugeln ab. Ein Angriff eurerseits kann euch aber Ansehen kosten.

    Mit der Zeit steigt ihr über ein Politiksystem in Rängen auf. Je mehr Ansehen ihr erhaltet und je mehr Aufträge ihr für den Rat in Venedig erledigt, umso schneller erhaltet ihr einen neuen Rang, bis ihr selbst einen Platz im Rat innehabt und irgendwann Doge werdet. Ihr dürft mehr und bessere Schiffe verwalten und könnt auf diese Weise mehr Handelsrouten abdecken. Jedem Konvoi teilt ihr eine Route zu, die wohlüberlegt sein muss. Auch Geleitschiffe sind wichtig, um euch vor Angriffen zu schützen. Ihr stattet eure Schiffe mit Mannschaft und Waffen aus und könnt sogar den Kapitän anhand von Fertigkeiten verbessern, was die Kampfkraft oder Handelsfähigkeit des Konvois beeinflusst. Es ist auch möglich, eine Familie zu gründen, die ihr in eure Geschäfte einbinden dürft. Naturkatstrophen wie Seuchen oder Vulkanausbrüche können kurzzeitig eure gut durchdachte Handelsstrategie durcheinanderbringen.

    Rise of Venice ist ein komplexes Spiel mit enormem Tiefgang. Vielleicht etwas zu komplex für Einsteiger, die gerne mal eine Wirtschaftssimulation ausprobieren möchten. Je größer eure Handelsflotte wird, desto mehr steigt die Unübersichtlichkeit und auch die Hektik, alles unter einen Hut zu bringen und die Missionen zu erledigen, für die oft ein Zeitlimit besteht. Praktisch ist hingegen die Zeitraffer-Funktion, denn dadurch wird unnötiger Leerlauf vermieden – gerade zu Beginn, wenn man nur wenige Schiffe besitzt und dadurch nicht lange warten muss, bis ein Schiffsein Ziel erreicht. Die detaillierte 3D-Grafik samt nahtlosem Städte-Zoom und der atmosphärische Soundtrack sorgen dafür, dass ihr in das Spiel hineingezogen und für lange Zeit motiviert werdet.

    Rise of Venice (PC)

    Spielspaß-Wertung
    83 %
    Leserwertung
    (0 Stimmen):
    -
    Pro & Contra
    Enormer Spielumfang
    Alles aus einem Guss, keine separaten Stadtkarten
    Zeit kann beschleunigt werden, um Leerlauf zu vermeiden
    Komplexe Handelskreisläufe und Handelsrouten möglich
    Motivierende Rang-Aufstiege
    Zwischendurch wiederholen sich die Aufträge oft.
    Mit fortschreitendem Spielverlauf leidet die Übersichtlichkeit.
    Zu wenig besondere Ereignisse
    Für Genre-Neulinge etwas zu komplex

  • Rise of Venice

    Rise of Venice

    Plattform
    PC
    Publisher
    Kalypso Media GmbH
    Developer
    Gaming Minds Studios GmbH
    Release
    25.09.2013

    Es gibt 22 Kommentare zum Artikel

    Von Enisra
    ja gott, so sah jeder Anfang bei mir aus, egal in welchem Spiel  Und zum Kalypsolauncher: Das Ding ist echt Harmlos, das geht auch ohne irgendwie zu murren in den Offlinemodus wenn man das Spiel ohne Verbindung startet
    Von Eberhard
    Mir gefällt die Spielatmosphäre besser als in Port Royale. Letzteres habe ich nur wenig gespielt, Rise of Venice spiele ich gern, weil es sich trotz der großen Nähe zu PR3 und PR4 anders spielt. Ein wesentlicher Unterschied ist, dass der zugrunde liegende Handels-Algorithmus neu aufgesetzt wurde, was sich…
    Von Eberhard
    Ich habe es hier und es läuft auf einem älteren AMD Vierkern-Rechner. Und der Kalypso Launcher ist glücklicherweis enicht so wie der Ubi-Launcher. Bisher hatte ich noch nie Probleme damit, bei Patrizier 3 und vier nicht, bei Port Royale 3 nicht und bei Rise of Venice jetzt auch nicht. Einmal anmelden und gut ist's. So weit ich das beurteilen kann, scannt der Launcher im Hintergrund nichts und installiert auch nicht ungefragt Updates.
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1090097
Rise of Venice
Rise of Venice im Test: Tiefgründiges Spiel, für Einsteiger sehr komplex
Errichtet das größte Handelsimperium im Mittelmeerraum des 15. Jahrhunderts! Rise of Venice von Kalypso ist eine sehr komplexe Handelsimulation, die so manchen Einsteiger überfordern dürfte. Alles weitere erfahrt ihr in unserem Test.
http://www.pcgames.de/Rise-of-Venice-PC-257353/Tests/Rise-of-Venice-im-Test-1090097/
26.09.2013
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2013/09/Rise_of_Venice_Test__1_-pc-games.jpg
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