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Rise of Nations (PC)

Release:
23.05.2003
Genre:
Strategie
Publisher:
Microsoft

Vielversprechende Mischung aus Civilization und C&C.

10.12.2002 18:00 Uhr
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So geordnet, wie die Entwickler hier in einem Screenshot glauben machen wollen, laufen die Schlachten in Rise of Nations noch nicht ab. An der Truppen-KI wird noch gearbeitet. So geordnet, wie die Entwickler hier in einem Screenshot glauben machen wollen, laufen die Schlachten in Rise of Nations noch nicht ab. An der Truppen-KI wird noch gearbeitet. Der Civilization-Erfinder Sid Meier hielt zwar in beiden Fällen seine schützende Hand über die Entwickler, Lead Designer aber war Brian Reynolds. Der bleibt bei seiner neuen Firma Big Huge Games seinen Wurzeln treu: In Rise of Nations finden sich beinahe ebenso viele Elemente aus Civilization wie aus Command & Conquer. Das fängt schon bei den Fraktionen an: Nicht Orks und Elfen, NOD und GDI warten auf Ihr Kommando sondern 18 "echte" Nationen, darunter Chinesen, Maya, Briten und Deutsche. Natürlich haben alle ihre Eigenheiten, Vor- und Nachteile sowie Spezialtruppen. Die Ägypter zum Beispiel ernten schneller Nahrung als die anderen und bezahlen für Weltwunder weniger Ressourcen. Kamelreiter und Streitwagen bilden das Rückrat der Armeen vom Nil.

Forschung spielt eine noch größere Rolle als bei Empire Earth. Insgesamt gibt es vier Bereiche: Militär, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Dazu kommt die Entwicklungsstufe, von der Antike bis ins Informationszeitalter. Nicht alle Technologien bauen aufeinander auf, Sie können sich also durchaus auf ein, zwei Bereiche konzentrieren. Allerdings profitieren Sie so nicht von allen Früchten der Wissenschaft. Musketiere und Kanonen tauchen beispielsweise erst im Schießpulver-Zeitalter auf dem Schlachtfeld auf, egal wie weit Sie schon in der Militärforschung voran geschritten sind.

Mindestens genauso wichtig wie die Forschung ist die Diplomatie, ein Bereich, der in Echtzeit-Strategiespielen bislang sträflich vernachlässigt wurde. Das beginnt schon damit, dass alle Staaten tatsächlich Grenzen haben. Überschreiten Ihre Truppen diese Linien, müssen Sie je nach Spielmodus mit schwerwiegenden Konsequenzen bis hin zur Kriegserklärung rechnen. Da ist es sinnvoll, frühzeitig nach Verbündeten Ausschau zu halten. Beispielsweise durch Handel. Wenn Karawanen zwischen den Städten zweiter Länder feste Routen einrichten, spült das Geld in die Kassen beider Staaten. Wer würde so viel Wohlstand leichtsinnig durch Krieg gefährden?

   
Bildergalerie: Rise of Nations
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10.12.2002 18:00 Uhr
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