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Rise of Nations (PC)

Release:
23.05.2003
Genre:
Strategie
Publisher:
Microsoft

Rundenspieler auf neuen Wegen

20.04.2002 17:00 Uhr
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Mit entsprechender Macht können fremde Städte erobert werden. Neben Krieg ist dazu auch Diplomatie geeignet. Mit entsprechender Macht können fremde Städte erobert werden. Neben Krieg ist dazu auch Diplomatie geeignet. Im Lebenslauf von Brian Reynolds und Tim Train, den beiden Gründern von Big Huge Games, stehen hochkarätige Titel wie Civilization, Colonization oder Alpha Centauri. Erfahrung mit Echtzeit-Strategiespielen haben sie aber nicht. Diese lässt sich aber erwerben: Big Huge Games hat von Microsoft den Programmcode von Age of Empires 2 zur freien Verwendung erhalten, weshalb Rise of Nations eine ähnliche Optik und Bedienung haben wird. Ansonsten aber erinnert vieles an Civilization.
Am auffälligsten sind die Landesgrenzen. Der Spieler besitzt zu Beginn des Spiels nur ein steinzeitliches Dorf, um das herum eine enge Grenze gezogen ist. Nur innerhalb des eigenen Landes darf man Einheiten platzieren, ohne dass diese verhungern, die zehn Ressourcen einsammeln und Gebäude bauen. Durch den Ausbau der Siedlung zu einer Stadt, aber auch durch Wissen und militärische Stärke entfernt sich die Grenze immer weiter, so dass Platz für Rohstoffgewinnung und für neue Städte entsteht. Sobald die eigene Grenze die der Nachbarnation erreicht, ist Schluss mit dem Wachstum. Um dann mehr Ressourcen gewinnen zu können, müssen neue Techniken wie der Pflug oder die Steuer entwickelt werden.
Dies geschieht in den Universitäten, die sich durch einen Technologiebaum mit den Zweigen Militär, Staatsbürgertum, Technik und Wirtschaft forschen. Sobald zwei wissenschaftliche Durchbrüche gelungen sind, erreicht die Nation das nächste von insgesamt acht Zeitaltern. Die Ähnlichkeiten mit Civilization hören hier noch nicht auf: Auch die Diplomatie wird mit Bestechung, Wissenstransfer, Bündnissen und anderen dem rundenbasierten Vorbild entsprechen.
Das alles läuft in Echtzeit ab. Die Spieldesigner sind sich bewusst, dass der Spieler nicht alle 170 Einheitentypen, alle zehn Ressourcen, alle Wirtschaftskreisläufe der Städte und alle 50 Gebäudetypen von der Steinzeit bis ins Informationszeitalter im Auge behalten kann. Daher entwickelten sie den "verantwortungsbewussten Mitbürger": Auf Wunsch übernimmt ein frei wählbarer Prozentsatz aller Einheiten die Aufgabe, die ihrer Meinung nach am dringlichsten sind. Ob es sich nun um Forschung, Städtebau oder Nahrungsbeschaffung handelt, der Spieler kann, muss sich aber nicht darum kümmern.

   
Bildergalerie: Rise of Nations
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20.04.2002 17:00 Uhr
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