Age of Empires trifft Civilization: Führen Sie Ihr Volk von der Antike bis in die Neuzeit und erobern Sie nebenbei die Welt.
Die hübsche Stadtoptik verändert sich mit jeder Epoche.
Nachdem wir Ihnen in der letzten Ausgabe den deutschen Echtzeit-Aufbau-Rollenspiel-Mix Spellforce: The Order of Dawn von Volker Wertich und seinem Phenomic-Team vorgestellt haben, widmen wir uns diesmal Rise of Nations, dem aktuellen Projekt von Brian Reynolds (Civilization 2 und Alpha Centauri). Was die beiden Titel miteinander zu tun haben, fragen Sie? Beide bringen mit einer Fülle neuer Elemente und ungewohnten Ideen frischen Wind ins festgefahrene Echtzeit-Strategie-Genre. Im Fall von Rise of Nations besann sich Reynolds auf seine Civilization-Vergangenheit. Für Sie bedeutet das im Klartext: Rise of Nations spielt sich anders als jedes bisherige Echtzeit-Strategiespiel.
Wenn Sie sich zu Beginn für eine der insgesamt 18 Nationen - Azteken, Franzosen, Mongolen und so weiter - entschieden haben, landen Sie in keiner storybasierten Kampagne, sondern auf einer großen Weltkarte im Risiko-Format. "Conquer The World" heißt der Einzelspielermodus - und der Name ist Programm: Ihr Ziel ist es, ausgehend von Ihrem Heimatland die gesamte Welt zu unterjochen. Mit einer Zeitspanne von insgesamt 6.000 Jahren von der Antike bis ins Informationszeitalter bleibt Ihnen dazu genügend Gelegenheit. Bei jedem Zug auf der Weltkarte können Sie entweder ein angrenzendes Land angreifen oder eine Runde aussetzen - während Letzteres Ihren Kontostand für Tributzahlungen aufbessert, führt Sie eine Kriegserklärung direkt ins Echtzeit-Gefecht.
Abwechslungsreiche Aufgabenstellungen
Mit nur zwei Mausklicks (einer für die Ausrichtung und einer für die Formation) weisen Sie Ihren Truppen in Rise of Nations Formationen ganz ohne Interface zu.
Die bei jeder Mission wechselnden Missionsziele geben sich echtzeittypisch und reichen von der Eroberung gegnerischer Städte über Söldnereinsätze mit wenigen Truppen bis hin zur Verteidigung Ihrer Ländereien für einen bestimmten Zeitraum. Meist starten Sie aber mit einer Stadt und einer Hand voll Arbeitern. Neben dem Abbau der wichtigsten Rohstoffe (Nahrung, Holz, Metall und in späteren Zeitaltern auch Öl) statten Sie Ihre Siedlung zunächst mit grundlegenden Gebäuden wie Bücherei oder Kaserne aus. Wichtig dabei: Die Territorien der einzelnen Parteien sind durch Grenzlinien klar umrissen.
Nur innerhalb Ihres Gebiets dürfen Sie Gebäude errichten und wenn Sie Truppen in Feindesland schicken, riskieren Sie einen frühzeitigen Kriegsausbruch. Ausweiten können Sie Ihr Land entweder durch Forschung oder Städtegründungen - ganz wie in Civilization. Ohnehin sollten Sie in Rise of Nations frühzeitig expandieren. Neue Städte vergrößern nicht nur Ihren Machtbereich oder ermöglichen den Abbau von mehr Rohstoffen - um in Rise of Nations an Geld zu kommen, müssen Sie Karavanen zwischen Ihren Städten pendeln lassen.
Kampferprobt
In den frühen Zeitaltern sind die Kämpfe alles andere als übersichtlich.
Ganz nebenbei kümmern Sie sich noch um die Forschung in den Bereichen Militär, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, um so mehr Städte gründen, mehr Militär haben oder mehr Rohstoffe abbauen zu können. Kommt es schließlich zum unvermeidlichen Kampf, steuert sich Rise of Nations wie Warcraft 3 - mit der linken Maustaste selektieren Sie Ihre Truppen während Sie Ihnen mit der rechten Maustaste Angriffs- und Bewegungsorder erteilen. Lediglich das Zuweisen von Formationen weicht von Echtzeit-Standards ab und gibt sich benutzerfreundlicher als je zuvor. Wenn Sie eine selektierte Gruppe von Einheiten an einen bestimmten Fleck kommandieren wollen, halten Sie einfach die rechte Maustaste gedrückt und schon können Sie die Blickrichtung durch Drehen der Maus festlegen. Durch Klicken der linken Maustaste wählen Sie zwischen diversen vorgefertigten Formationen.


Also ich finds genial,…
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