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    • zum Thema Reus Quelle: PC Games
    • Reus

      Reus

      Plattform
      PC
      Release
      05.2013
  • REUS

    Test: Komplexe Aufbaustrategie, auf Dauer zu eintönig

    Gott spielen kann ja jeder - im Erstlingswerk Reus eines niederländischen Indie-Studios übernehmt ihr die Rolle eines Planeten! Reus bietet dabei viele gute Ideen, doch auf Dauer macht sich Langeweile breit. Warum das so ist, lest ihr im Test von PC Games-Redakteur Peter Bathge.

    Als Himmelskörper ist eure einzige Sorge das Wohl und Wehe der Menschen, die sich auf der Erdoberfläche ansiedeln. Bevor es so weit ist, gilt es aber ähnlich wie in Peter Molyneux' berühmtem God Game Populous den Planeten per Terraforming in ein fruchtbares Paradies zu verwandeln. Zu diesem Zweck schickt ihr je einen Giganten der Kategorie Wasser, Wald, Sumpf und Berge per Rechtsklick über den kreisrunden Planeten; eine Leiste am unteren Bildschirmrand erlaubt Zugriff auf die Spezialfähigkeiten der Titanen. Mit denen verwandelt ihr die unfruchtbare Erde etwa in einen Ozean, der nahe Landmassen mit Wasser versorgt. Oder ihr zieht einen Berg aus dem Boden, neben dem sodann eine Wüste entsteht.

    Eure Giganten verteilen zudem Rohstoffe auf dem in zahllose kleine Flächen aufgeteilten Planeten. Tiere, Pflanzen, Goldadern oder Fischschwärme erzeugen eine von drei Ressourcen: Nahrung, Reichtum und Technologie. In der Nähe von Rohstoffen entstehen automatisch Siedlungen, deren Grenzen sich mit zunehmendem Wohlstand nach links und rechts ausdehnen. Nachbardörfer bekämpfen sich zuweilen oder greifen die Giganten an. Den knappen Platz gilt es geschickt auszunutzen, um die raffgierigen Anwohner mit immer mehr Ressourcen zu versorgen. Der Schlüssel dazu sind Synergien. So produzieren Beerensträucher etwa mehr Nahrung, wenn sie neben einem Apfelbaum stehen. Und eine Mine erzeugt zusätzlichen Reichtum, wenn sich ein Fuchsbau nebenan befindet. Nützliche Rohstoff-Upgrades ermöglichen wiederum andere Wechselwirkungen.


    Mit den Ressourcen errichten die Siedler automatisch Bauwerke wie Leuchtturm oder Plantage. Nach deren Fertigstellung erhaltet ihr Botschafter, die auf die Schultern eines Giganten klettern und ihm so neue Fähigkeiten verleihen. Den Spielfortschritt markieren Herausforderungen, die es abzuschließen gilt, um weitere Upgrades und Bauwerke freizuschalten. Dabei kommt es zwangsläufig zu Wiederholungen: Anfangs dauert eine Partie eine halbe Stunde, später maximal zwei. Nervig: Bei jedem Neustart verlieren die Giganten alle höherstufigen Fähigkeiten und die Anfangsphase verläuft stets gleich. Nach der anfänglichen Faszination macht sich daher auf lange Sicht Langeweile breit.


    Reus (PC)

    Spielspaß-Wertung
    71 %
    Leserwertung
    (0 Stimmen):
    -
    Pro & Contra
    Kniffliges Platzmanagement
    Komplexe Wechselwirkungen
    Viele Bauprojekte, Rohstoffe und Herausforderungen
    Vier Giganten mit unterschiedlichen Fähigkeiten
    Dörfer agieren eigenständig
    Sanfte Lernkurve, gutes Tutorial
    Tolle, stufenlos zoombare 2D-Optik
    Intuitive Maussteuerung
    Startphase verläuft stets ähnlich.
    Spielgeschwindigkeit lässt sich nicht beschleunigen
    Stark eingeschränkte Interaktion
    Sandkasten-Modus ohne Fortschrittsmöglichkeit
    Magere Soundkulisse

  • Es gibt 6 Kommentare zum Artikel

    Von RoTTeN1234
    Die Symbiosesachen stehen rechts oben im Eigenschaftsfeld. Um das massive Spawnen von Dörfern zu verhindern, darfst du einfach nicht den ganzen Planeten fruchtbar machen, sondern immer nur stückchenweise. Auch immer schön aufpassen, dass sie nicht zu schnell wachsen bzw Rohstoffe bekommen, sonst gibbet…
    Von LouisLoiselle
    Ich bin nach den Tutoriallevels, die noch gut verständlich waren, ziemlich ins Schleudern gekommen. Ein Dorf nach dem anderen erschien, der Platz war begrenzt, und plötzlich hatte ich auch wieder vergessen, was mit was symbiosiiert. Zudem hätte ich mir eine deutsche Übersetzung gewünscht.
    Von RoTTeN1234
    Wenn man es bei GOG.com kauft, ist es noch günstiger 
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Reus
Test: Komplexe Aufbaustrategie, auf Dauer zu eintönig
Gott spielen kann ja jeder - im Erstlingswerk Reus eines niederländischen Indie-Studios übernehmt ihr die Rolle eines Planeten! Reus bietet dabei viele gute Ideen, doch auf Dauer macht sich Langeweile breit. Warum das so ist, lest ihr im Test von PC Games-Redakteur Peter Bathge.
http://www.pcgames.de/Reus-PC-257357/Tests/Test-Komplexe-Aufbaustrategie-auf-Dauer-zu-eintoenig-1072677/
05.06.2013
http://www.pcgames.de/screenshots/original/2013/06/Reus_Test__5__b2teaser_169.jpg
indie game,strategie
tests