Reus (PC)

Release:
05.2013
Genre:
k.A.
Publisher:
k.A.
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Reus im Test: Tiefschürfende Aufbaustrategie, auf Dauer aber zu eintönig

05.06.2013 13:04 Uhr
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Neu
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Gott spielen kann ja jeder - im Erstlingswerk Reus eines niederländischen Indie-Studios übernehmt ihr die Rolle eines Planeten! Reus bietet dabei viele gute Ideen, doch auf Dauer macht sich Langeweile breit. Warum das so ist, lest ihr im Test von PC Games-Redakteur Peter Bathge.

Reus im Test: Peter Bathge trifft auf ein forderndes Aufbauspiel, dem auf Dauer aber die Luft ausgeht. (7) Reus im Test: Peter Bathge trifft auf ein forderndes Aufbauspiel, dem auf Dauer aber die Luft ausgeht. (7) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Als Himmelskörper ist eure einzige Sorge das Wohl und Wehe der Menschen, die sich auf der Erdoberfläche ansiedeln. Bevor es so weit ist, gilt es aber ähnlich wie in Peter Molyneux' berühmtem God Game Populous den Planeten per Terraforming in ein fruchtbares Paradies zu verwandeln. Zu diesem Zweck schickt ihr je einen Giganten der Kategorie Wasser, Wald, Sumpf und Berge per Rechtsklick über den kreisrunden Planeten; eine Leiste am unteren Bildschirmrand erlaubt Zugriff auf die Spezialfähigkeiten der Titanen. Mit denen verwandelt ihr die unfruchtbare Erde etwa in einen Ozean, der nahe Landmassen mit Wasser versorgt. Oder ihr zieht einen Berg aus dem Boden, neben dem sodann eine Wüste entsteht.

Eure Giganten verteilen zudem Rohstoffe auf dem in zahllose kleine Flächen aufgeteilten Planeten. Tiere, Pflanzen, Goldadern oder Fischschwärme erzeugen eine von drei Ressourcen: Nahrung, Reichtum und Technologie. In der Nähe von Rohstoffen entstehen automatisch Siedlungen, deren Grenzen sich mit zunehmendem Wohlstand nach links und rechts ausdehnen. Nachbardörfer bekämpfen sich zuweilen oder greifen die Giganten an. Den knappen Platz gilt es geschickt auszunutzen, um die raffgierigen Anwohner mit immer mehr Ressourcen zu versorgen. Der Schlüssel dazu sind Synergien. So produzieren Beerensträucher etwa mehr Nahrung, wenn sie neben einem Apfelbaum stehen. Und eine Mine erzeugt zusätzlichen Reichtum, wenn sich ein Fuchsbau nebenan befindet. Nützliche Rohstoff-Upgrades ermöglichen wiederum andere Wechselwirkungen.

04:01
Reus im Videotest: Gigantisch gutes God-Game?
Für die Verwendung in unseren Foren:


Mit den Ressourcen errichten die Siedler automatisch Bauwerke wie Leuchtturm oder Plantage. Nach deren Fertigstellung erhaltet ihr Botschafter, die auf die Schultern eines Giganten klettern und ihm so neue Fähigkeiten verleihen. Den Spielfortschritt markieren Herausforderungen, die es abzuschließen gilt, um weitere Upgrades und Bauwerke freizuschalten. Dabei kommt es zwangsläufig zu Wiederholungen: Anfangs dauert eine Partie eine halbe Stunde, später maximal zwei. Nervig: Bei jedem Neustart verlieren die Giganten alle höherstufigen Fähigkeiten und die Anfangsphase verläuft stets gleich. Nach der anfänglichen Faszination macht sich daher auf lange Sicht Langeweile breit.

   
Peter Bathge
„Fordernder Zeitvertreib für Ausgefuchste“
Die 2D-Idylle von Reus täuscht: Was im ersten Augenblick wie ein simples Flash-Spielchen wirkt, entpuppt sich schnell als tiefschürfender Aufbaustrategie-Titel mit knackigem Schwierigkeitsgrad. Ein echtes „God Game“ auf einer Stufe mit Populous oder Black & White ist Reus aber nicht, denn auf lange Sicht fehlt mir die Freiheit, die Welt ganz nach meinem Gusto zu gestalten. Außerdem zehren die immer gleichen Handlungsabläufe zu Beginn einer Partie an meinen Nerven: Bitte liebe Entwickler, schiebt einen Patch mit Zeitraffer nach!
   
Reus (PC)
Spielspaß-Wertung

71 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
Kniffliges Platzmanagement
Startphase verläuft stets ähnlich.
Komplexe Wechselwirkungen
Spielgeschwindigkeit lässt sich nicht beschleunigen
Viele Bauprojekte, Rohstoffe und Herausforderungen
Stark eingeschränkte Interaktion
Redakteur
Moderation
05.06.2013 13:04 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
10.06.2013 03:47 Uhr
Zitat: (Original von LouisLoiselle;9594004)
Ich bin nach den Tutoriallevels, die noch gut verständlich waren, ziemlich ins Schleudern gekommen. Ein Dorf nach dem anderen erschien, der Platz war begrenzt, und plötzlich hatte ich auch wieder vergessen, was mit was symbiosiiert. Zudem hätte ich mir eine deutsche Übersetzung gewünscht.
Bewertung: 0
08.06.2013 21:38 Uhr
Ich bin nach den Tutoriallevels, die noch gut verständlich waren, ziemlich ins Schleudern gekommen. Ein Dorf nach dem anderen erschien, der Platz war begrenzt, und plötzlich hatte ich auch wieder vergessen, was mit was symbiosiiert. Zudem hätte ich mir eine deutsche Übersetzung gewünscht.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
08.06.2013 20:53 Uhr
Wenn man es bei GOG.com kauft, ist es noch günstiger