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Retrospektive

Die Geschichte der Rollenspiele: Meilensteine von 1974 bis heute

21.01.2010 17:56 Uhr
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Mehr als 25 Jahre hat das Genre der Computer-Rollenspiele schon auf dem Buckel. Wir beleuchten seine Meilensteine anhand wichtiger Spiele.

Eines der ersten Computer-Rollenspiele: dnd aus dem Jahre 1974. Pedit5 sah diesem Spiel sehrähnlich.  Eines der ersten Computer-Rollenspiele: dnd aus dem Jahre 1974. Pedit5 sah diesem Spiel sehrähnlich. Damals (vor 1970, die älteren Leser unter Ihnen werden sich vielleicht noch erinnern) gab es noch keine glänzenden Schwerter und effektverspielte Zaubersprüche, nur Papierbögen und Bleistifte. Alles andere fand in der Fantasie und den Gesprächen der Spieler statt. Die sogenannten Pen-&-Paper Rollenspiele bilden den Ursprung aller digitalen Avatare, Alter-Egos, Charaktere und Spielfiguren. Aus den Pen-&-Paper-Rollenspielen entstanden Mitte der 70er-Jahre die ersten Computer-Rollenspiele, von Studenten entwickelt, von Studenten gespielt. Zu dieser Zeit verfügten nur Universitäten über zugängliche Großrechner, auf denen ein solches Programm hätte laufen können. Das Problem: Lehrer und Professoren verschmähten Computerspiele als "Verschwendung von Rechenkraft", verboten den Studenten die Spielentwicklung und löschten etwaige Programme sofort von den Computern.

Pedit5 ist eines dieser verschmähten Programme. Rusty Rutherford schrieb das Programm im Jahr 1974, kurz nach der Veröffentlichung wurde es vom Server gelöscht. Pedit5 bestand lediglich aus Text und simplen grafischen Darstellungen. Trotzdem waren die Grundelemente moderner Rollenspiele bereits vollständig enthalten: Zu Beginn kreierten Spieler einen Charakter, sammelten Schätze ein, bauten Fähigkeiten aus und verprügelte allerlei Monster. Sogar ein Magiesystem war Bestandteil von Pedit5.

1975 veröffentlichte Don Daglow von der Universität in Claremont, Kalifornien das Spiel Dungeon. Die große Besonderheit des Programms: Die Spielwelt wurde durch das sogenannte Line-of-Sight-System (was die Spielfigur sieht) dargestellt und veränderte sich dementsprechend in vertikaler Richtung. Die Spielfigur "bewegt" sich also von unten nach oben durch die Levels.

Meilensteine der 70er-Jahre im Überblick

- Simple grafische Darstellungen
- Charakter-Kreation
- Fähigkeiten-Ausbau
- Magiesystem
- "Line of Sight"-Perspektive

Bildergalerie: Das Genre der Rollenspiele im Wandel der Zeit

Moderation
21.01.2010 17:56 Uhr
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Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
26.02.2010 22:11 Uhr
Zitat: (Original von Enisra;8467584)
Ich mein Viele RTS haben ja jetzt einen Helden, der an Erfahrung gewinnt und den man mit Ausrüstung bedenken kann und wenn WC3 das erste war, dann muss WC3 eben auch in die Liste
Viele? Ich kenn ... 3? WC3, Spellforce und Spellforce 2. Was gibts da sonst noch?
Community Officer
Bewertung: 0
23.01.2010 15:10 Uhr
Natürlich sind die Textmengen enorm, wenn du aber die Kämpfe gesondert betrachtest, liefen die recht flott ab. So war das gemeint. 

Das "Hack 'n Slay" der Infinity-Engine-Games. =)
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
23.01.2010 13:22 Uhr
Hmmm, darüber denke ich anders. Im Vergleich zu BG/BG2 spielte sich PS:T durch die imensen Textmengen wesentlich lahmer. Meine Meinung! IWD/IWD2 waren da schon wesentlich mehr Richtung Action-Rollenspiel ausgelegt.