Diesmal geht es im Retro-Special mit The Dig um einen LucasArts-Klassiker, der zu Unrecht nicht denselben Kultstatus erlangt hat wie Monkey Island und co.. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Der LucasArts-Klassiker The Dig schickt uns mit einem dreiköpfigen Team auf einen Asteroiden, um diesen von einer Kollision mit der Erde abzuhalten - ein offenbar immer wiederkehrendes Thema, das das Kino wie die NASA beschäftigt, auch wenn der schnöde "2012 DA14" benannte letzte Steinbrocken nahe der Erdumlaufbahn immerhin nicht in die Luft gejagt wurde. In The Dig ist dieser riskante Einsatz im All aber auch nur der Aufhänger für die eigentliche Story, denn es verschlägt das Außenteam auf einen Alienplaneten, wo es mit Spannungen in der Gruppe ebenso zu kämpfen hat wie mit antiker Technologie der außerirdischen Zivilisation.
The Dig ist ganz offensichtlich kein lustig-buntes Comic-Adventure für Kinder und beruht auf einer Story von Steven Spielberg, der diesen Ausflug zu fremden Welten leider nicht als Film umsetzen konnte und statt dessen mit George Lucas und seiner Spieleschmiede zu einem Point and Click-Adventure umschwenkte. Und das Endergebnis hat genau die richtige Mischung aus spannender Erzählung, geschliffenen Dialogen und fordernden Rätseln, die eigentlich Gamer fest an den Bildschirm fesseln sollte. Warum das Spiel nicht denselben Kultstatus wie ein Monkey Island oder Day of the Tentacle erreicht hat? Wir wissen es auch nicht so recht - und ihr könnt der Frage in unserem aktuellen Retro-Special auf den Grund gehen. Mehr Retro-Specials und andere Shows zum Thema Gaming findet ihr auf unserer Playtime-Seite.

wobei davon so ne Miniserie