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Retrospektive: Die skurrile The Legend of Kyrandia-Saga

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[11/11/08] Klassiker geraten in Vergessenheit, das liegt in der Natur der Sache. Kein Grund, sie ruhen zu lassen, meinen wir. In unserer Retrospektive stellen wir Ihnen heute eine Adventure-Reihe der Westwood Studios vor: The Legend of Kyrandia. Gibt es Retro-Serien, über die Sie gerne mehr lesen würden? Lassen Sie es uns via Kommentarfunktion wissen!  Book One Eine gelungene Mischung aus Robin Hood und Guybrush Threepwood, ein bisschen dümmlich, tollpatschig, im Wald aufgewachsen - meine Damen und Herren, das ist Brandon, Prinz von Kyrandia und Held aus The Legend of Kyrandia: Book One. Seine Eltern, König und Königin: Tot, ermordet vom verrückten Hofnarren Malcolm, so erzählt es die Geschichte. Das tragische Schicksal ereignete sich in Brandons jüngster Kindheit: Kallak, ein Berater seines Vaters, brachte ihn in Sicherheit, zog ihn zwischen Bäumen und Büschen auf, als wäre er sein eigener Sohn. Dann schlug der Hofnarr wieder zu! Er zerstörte den Wald, aus Spaß an der Freude, und verwandelte Kallak in einen robusten Stein. Apropos Stein: Auch ein mystisches Stück Granit, in dem sich die Energie des Königreichs sammelt, brachte Bösewicht Malcolm in seinen Besitz. Brandons Aufgabe: Das Problem mit den Steinen lösen und Malcolm zur Strecke bringen.  The Legend of Kyrandia entstand 1992, kurze Zeit nach der Umbenennung von Westwood Associates in Westwood Studios. Es gehört zu dem wenigen Point&Click-Material, das aus den kreativen Köpfen der späteren Strategie-Experten heraus rauschte.  In Kyrandia fügt sich alles in simplifizierter Form zusammen: Die Benutzeroberfläche strickt ein einfaches, übersichtliches Bild, die Aktionsmöglichkeiten beschränken sich auf „Benutzen“. Das war‘s. Kein „Anschauen“, kein „Kombinieren“, nur „Benutzen“. Und das machen Sie oft: Zum Beispiel eine Träne, um einen Baum zu beleben, oder einen Ast, um einen Abhang runter zu rutschen, Walnüsse, Eicheln, Edelsteine, Schriftrollen, alles was das gut sortierte Portfolio einer Fantasy-Welt herzugeben vermag.  Den Namenszusatz „Book One“ erhielt Legend of Kyrandia erst durch einen Re-Release, nach Erscheinen des zweiten Teils. Den nannte Westwood gleich auf Anhieb „Book Two“ – und mit dem geht’s auf der nächsten Seite weiter.


[11/11/08] Klassiker geraten in Vergessenheit, das liegt in der Natur der Sache. Kein Grund, sie ruhen zu lassen, meinen wir. In unserer Retrospektive stellen wir Ihnen heute eine Adventure-Reihe der Westwood Studios vor: The Legend of Kyrandia. Gibt es Retro-Serien, über die Sie gerne mehr lesen würden? Lassen Sie es uns via Kommentarfunktion wissen!

Book One
Eine gelungene Mischung aus Robin Hood und Guybrush Threepwood, ein bisschen dümmlich, tollpatschig, im Wald aufgewachsen - meine Damen und Herren, das ist Brandon, Prinz von Kyrandia und Held aus The Legend of Kyrandia: Book One. Seine Eltern, König und Königin: Tot, ermordet vom verrückten Hofnarren Malcolm, so erzählt es die Geschichte. Das tragische Schicksal ereignete sich in Brandons jüngster Kindheit: Kallak, ein Berater seines Vaters, brachte ihn in Sicherheit, zog ihn zwischen Bäumen und Büschen auf, als wäre er sein eigener Sohn. Dann schlug der Hofnarr wieder zu! Er zerstörte den Wald, aus Spaß an der Freude, und verwandelte Kallak in einen robusten Stein. Apropos Stein: Auch ein mystisches Stück Granit, in dem sich die Energie des Königreichs sammelt, brachte Bösewicht Malcolm in seinen Besitz. Brandons Aufgabe: Das Problem mit den Steinen lösen und Malcolm zur Strecke bringen.

The Legend of Kyrandia entstand 1992, kurze Zeit nach der Umbenennung von Westwood Associates in Westwood Studios. Es gehört zu dem wenigen Point&Click-Material, das aus den kreativen Köpfen der späteren Strategie-Experten heraus rauschte. In Kyrandia fügt sich alles in simplifizierter Form zusammen: Die Benutzeroberfläche strickt ein einfaches, übersichtliches Bild, die Aktionsmöglichkeiten beschränken sich auf „Benutzen“. Das war‘s. Kein „Anschauen“, kein „Kombinieren“, nur „Benutzen“. Und das machen Sie oft: Zum Beispiel eine Träne, um einen Baum zu beleben, oder einen Ast, um einen Abhang runter zu rutschen, Walnüsse, Eicheln, Edelsteine, Schriftrollen, alles was das gut sortierte Portfolio einer Fantasy-Welt herzugeben vermag.

Den Namenszusatz „Book One“ erhielt Legend of Kyrandia erst durch einen Re-Release, nach Erscheinen des zweiten Teils. Den nannte Westwood gleich auf Anhieb „Book Two“ – und mit dem geht’s auf der nächsten Seite weiter.

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