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  • Red Riding Hood - Kinokritik/Review

    Dunkler Wald, abgelegene Hütte und ein Mädel im roten Gewand - man hätte viel aus diesen Zutaten machen können. Leider machte man "Red Riding Hood" daraus Quelle: Warner

    Der Versuch, Märchenmotive mit Teenie-Horror zu vermischen, schlägt fehl. Ein schräges Werwolf-Märchen mit viel Herzklopfen und wenig Blut

    In einem beschaulichen Dorf mitten im Märchenwald lebt die junge Valerie (Amanda Seyfried), die zwar den bettelarmen Holzfäller Peter (Shiloh Fernandez) liebt, aber von ihren Eltern mit dem reichen Henry (Max Irons) zwangsverheiratet werden soll. Dazu kommt, dass es in dem Dorf ein kleines Problem gibt, nämlich einen großen Wolf, der immer dann zuschlägt, wenn Vollmond ist. Meistens gibt sich der Wolf mit extra für ihn geopferten Ferkeln zufrieden, aber in letzter Zeit gelüstet es ihn wieder nach Menschenblut. Der Friede ist gebrochen und die Dorfbewohner machen sich auf die Jagd. Unterstützt werden sie dabei von dem Hassprediger und Werwolfjäger Solomon (Gary Oldman), der ihnen klarmacht, dass der böse Wolf nur einer von ihnen sein kann. Aber wer? Die Liste der Verdächtigen ist lang …

    Man sollte es Regisseurin Catherine Hardwicke (Twilight) und Drehbuchautor David Johnson (Orphan) zugutehalten, dass sie etwas relativ Neues wagen – nämlich das Märchen vom Rotkäppchen mit Werwolf-Motiven zu vermischen. Der einzig ähnliche Film ist Neil Jordans Zeit der Wölfe (1984). Dem ist Red Riding Hood allerdings so ähnlich, dass es schon ziemlich dreist wirkt – dabei ist Hardwickes Film bei Weitem nicht so gut. Viele Banalitäten reihen sich aneinander und rechte Spannung will sich nicht einstellen. Immerhin: Amanda Seyfried ist angemessen rehäugig und rotbäckig, die beiden Teenies Shiloh Fernandez und Max Irons schmollen gekonnt vor sich hin und der schurkenhafte Gary Oldman gibt wieder mal Vollgas. Die Kostüme und Ausstattung sind allerdings erbärmlich und erinnern an Theateraufführungen in der Grundschule. Besonders mystisch oder märchenhaft ist das Ganze nicht und der Liebesgeschichte fehlt die Leidenschaft. Unentschlossen wandelt der Film zwischen keuscher Teenie-Romanze, ungruseligem Horrorfilm und kitschiger Märchenverfilmung hin und her. Auch als Werwolf-Film ist Red Riding Hood blutleer – nicht mal eine Verwandlungsszene gibt es. Dafür ist der eigentliche Wolf ein unfreiwillig komisches Highlight, ein CGI-Zotteltier, das nebenbei auch noch sprechen kann. Bei den Dialogszenen zwischen Amanda Seyfried und dem bösen Wolf wandelt sich der der Film urplötzlich zu einer Art psychedelischer Muppet Show.

    (Emmanuel Bergman)

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  • Red Riding Hood
    Red Riding Hood
    Kinostart
    24.04.2011
    Film-Wertung:
     
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Red Riding Hood
Red Riding Hood - Kinokritik/Review
Der Versuch, Märchenmotive mit Teenie-Horror zu vermischen, schlägt fehl. Ein schräges Werwolf-Märchen mit viel Herzklopfen und wenig Blut
http://www.pcgames.de/Red-Riding-Hood-Film-236510/Tests/Red-Riding-Hood-Kinokritik-Review-820942/
18.04.2011
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2011/04/Szenenbild_04_2334x3508__b2teaser_169.jpg
Red Riding Hood, Cathernie Hardwicke, Zeit Der Wölfe, Rotkäppchen, Amanda Seyfried, Gary Oldman, Werwolf, Lovestory
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