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  • Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad im Hands-on-Test - Realismus pur, nichts für Call of Duty-Fans

    Wer in Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad in Call of Duty-Manier an die Front stürmt, stirbt schneller als ihm lieb ist. Mehr als einen Treffer kann man nämlich nur in den seltensten Fällen einstecken. Wir waren vor Ort und konnten selbst Hand an den Multiplayer-Shooter legen.

    Der russische Publisher 1C lud zu einer Präsentation zu Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad. Vor Ort konnten wir zum ersten Mal Hand an den Multiplayer-Modus legen. Während der Session wechselte der Spielmodus alle paar Runden, um einen umfassenden Eindruck zu ermöglichen. Red Orchestra 2 spielt in Stalingrad in der Zeit von Juli 1942 bis Februar 1943 und konzentriert ganz auf diesen Abschnitt des Zweiten Weltkriegs. Vorab sei schon einmal gesagt: Wer keine Zeit mitbringt, und Red Orchestra 2 ohne Vorahnung und Plan anspielt, der wird das Spiel schnell hassen lernen. Klasse auswählen und ab auf's Spielfeld. Der schnelle Beitritt funktioniert wie in jedem anderen Shooter. Doch wer einfach an die Front rennt, wie man es etwa aus Call of Duty kennt, der ist binnen weniger Sekunden tot. Denn: Red Orchestra 2 ist eine knallharte Kriegssimulation.

    Ein Schuss reicht. Red Orchestra 2 setzt nicht nur hinsichtlich des Settings auf Realismus. Wer getroffen wird, dem ist meist nicht mehr zu helfen. Ein Schuss reicht. Red Orchestra 2 setzt nicht nur hinsichtlich des Settings auf Realismus. Wer getroffen wird, dem ist meist nicht mehr zu helfen. Quelle: Tripwire Interactive Wer getroffen ist, verblutet, falls er sich nicht schnell genug verbinden kann. Mehr als einen Treffer kann man eh nur in den seltensten Fällen wegstecken. Und wer tot ist, der kehrt nicht so schnell ins Leben zurück. Je nach Spielmodus kann man erst nach einigen Sekunden erneut spawnen, oder bis zum Ende der Runde gar nicht mehr... Nervig, wenn man bereits nach zwei Sekunden das Zeitliche segnet und dann fünf Minuten lang auf das Ende der Runde warten muss.

    Ultra-Realistisch halten es die Entwickler von Tripwire aber nicht nur bei Verletzungen. Wer rennt, muss dafür das Gewehr senken und braucht dann entsprechen länger, um den Gegner aufs Korn zu nehmen. Und wer lange rennt, der braucht sowieso nicht groß zielen... Treffen ist dann eher eine Art Glückssache. Nicht von dieser Welt ist jedoch die Ballistik. Angeblich, so die Entwickler, orientiert sich die an den Original-Waffen, sodass man Kimme und Korn je nach Entfernung bis zum Ziel justieren muss oder abschätzt, wie sehr man hochziehen muss. Doof, wenn man dann nicht trifft: Der Gegner ist gewarnt und kann das Scharmützel gegebenenfalls mit einem Schuss beenden. Waffen wie MGs und Scharfschützengewehre müssen teilweise auf Fenstersimsen oder dem Boden aufgestellt werden, um die Trefferwahrscheinlichkeit zu erhöhen.

    Red Orchestra 2 spielt sich am besten im Team. Einzelgänger haben keine Überlebenschance. Red Orchestra 2 spielt sich am besten im Team. Einzelgänger haben keine Überlebenschance. Quelle: Tripwire Interactive Wenn man aber nicht nach fünf Minuten Maus und Tastatur genervt in die Ecke schleudert, offenbart sich einem die Komplexität und Genialität des Titels. Man muss langsam und taktisch vorgehen, jeden Meter den man voranpirscht erkunden und stets die Augen offen halten. Nach einiger Zeit bekommt man ein Gefühl für das Spiel: Hinter welchen Fenstern könnten Gegner lauern, aus welchem Gang könnten sie zuerst vorpreschen? Die Runde kann man nur überstehen, wenn man im Team zusammenarbeitet und sich taktisch zu seinem Ziel vorarbeitet. In dem schwierigsten Modus etwa nehmen zwei Spieler Scharfschützengewehre und schwere MGs an sich, einer ist der Teamchef und alle anderen Spieler setzten sich in Squads (mit je einem Anführer) zusammen. Der Leader gibt Befehle an die Infanterie-Squads, Sniper und MG-Schützen geben Rückendeckung. Hat man das Spielprinzip verstanden, macht das Spiel richtig Spaß.

    Obwohl die Unreal Engine 3 als Motor hinter der Fassade von Red Orchestra 2 rattert, darf man grafisch nicht allzu viel erwarten. Zwar bietet der Titel hübsche Lichteffekte, die Maps aber wirken eher trist und farblos. Und auch die Animationen wirken noch etwas hölzern. Da der Titel schon im August erscheinen soll, bleibt das wohl auch so. Schade. Aber Grafik ist in diesem Falle wirklich nicht alles, denn das Gameplay stimmt. Die Grafik bereitet uns jedenfalls keine schlaflosen Nächte. Eher schon die Aussage eines Entwicklers, man müsse in der deutschen Version eventuell auf grünes Blut zurückgreifen. Das wäre schon ziemlich 90s… Für PC Games waren die Kollegen von gamezone.de vor Ort. Den Hands-on-Test zu Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad findet ihr auch unter diesem Link.

  • Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad
    Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad
    Publisher
    1C (RU)
    Developer
    Tripwire Interactive LLC
    Release
    02.12.2011
    Es gibt 13 Kommentare zum Artikel
    Von genprotectionfault
    Super recherchiert, PCGames! :PHeroesofstalingrad.de — Kein grünes Blut in HoS
    Von HNRGargamel
    Red Orchestra ist der beste WW2 Shooter, den ich je gezockt habe... (seit bestimmt 2 Jahren nicht mehr). Das…
    Von ScHiLLa
    Grünes Blut?  bloß nicht..

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832695
Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad
Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad im Hands-on-Test - Realismus pur, nichts für Call of Duty-Fans
Wer in Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad in Call of Duty-Manier an die Front stürmt, stirbt schneller als ihm lieb ist. Mehr als einen Treffer kann man nämlich nur in den seltensten Fällen einstecken. Wir waren vor Ort und konnten selbst Hand an den Multiplayer-Shooter legen.
http://www.pcgames.de/Red-Orchestra-2-Heroes-of-Stalingrad-Spiel-29710/News/Red-Orchestra-2-Heroes-of-Stalingrad-im-Hands-on-Test-Realismus-pur-nichts-fuer-Call-of-Duty-Fans-832695/
06.07.2011
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2010/09/heroes_of_stalingrad_91.jpg
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