Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad im Test: Zahlreiche Bugs, dennoch ein prima Mehrspieler-Shooter
Die Karten von Heroes of Stalingrad sind im Vergleich zum Vorgänger weitläufiger, was Scharfschützen bevorzugt.
Erst war ich von Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad begeistert, dann skeptisch und kurzfristig auch etwas enttäuscht. Was kein Wunder ist, wenn man als passionierter Panzerfahrer erst mal damit leben muss, sich auf nur zwei Modelle und eine reine Panzerkarte zu beschränken. Ich glaube jedoch den Entwicklern, wenn sie sagen, dass sie zügig kostenlose Inhalte nachreichen werden. Ihre Patch-Moral haben sie schließlich fünf Jahre lang unter Beweis gestellt, indem sie unermüdlich neue Inhalte für das erste Red Orchestra nachgeschoben haben. Aber auch in puncto Infanterie ist Teil 2 gewöhnungsbedürftig. Durch den hohen Detailgrad der Karten und die vielen Objekte ist das Spiel ein Paradies für Sniper! MG-Schützen und Sturmsoldaten haben kein leichtes Leben. Wer jedoch die Herausforderung annimmt und sich teamdienlich verhält, dem eröffnet sich ein Taktik-Shooter mit großem Potenzial. Ich freue mich schon auf die geplanten Inhalte, zumal Steam das Spiel immer automatisch auf dem neuesten Stand hält.
Es gibt weder Fadenkreuz noch Munitions- und Lebensanzeige. Gezielt wird frei Schnauze oder über Kimme und Korn.
Modern Warfare ist in, Zweiter Weltkrieg als Spielethema out - diesen Eindruck bekommt man, wenn man sich die großen Neuerscheinungen der letzten Jahre anschaut. Einzig kleine Teams entwickeln gegen den Strom, so auch das US-amerikanische Studio Tripwire Interactive. Mit Heroes of Stalingrad veröffentlicht es den zweiten Teil von Red Orchestra, einem Taktik-Shooter für bis zu 64 Spieler pro LAN- oder Online-Server, bei dem es mehr um Realismus als um Action geht. Wer den 2001 erschienenen Hollywood-Film Duell - Enemy at the Gates (mit Jude Law und Ed Harris) gesehen hat, weiß in etwa, auf was er sich bei Heroes of Stalingrad einlässt. Aufseiten der Wehrmacht oder der Roten Armee kämpfen zwei Teams verbissen um jeden Straßenzug, jedes Haus und teils sogar um einzelne Stockwerke der 1942 zerstörten Metropole. Dabei kommt ein Großteil des infanteristischen Waffenarsenals dieser Zeit zum Einsatz.
Mit Karabinern, Maschinenpistolen, Maschinengewehren und Handgranaten geht es hier ans Eingemachte. Die Trümmerlandschaft der neun Karten ist glaubwürdig in Szene gesetzt und damit auch ein hervorragendes Arbeitsfeld für passionierte Heckenschützen. Und das ist bei Red Orchestra 2 auch die Krux: Es mag dem historischen Vorbild zwar entsprechen, wenn Scharfschützen die Ruinen dominieren, bei weniger defensiv veranlagten Spielern führt das hinterhältige Geballer jedoch schnell zu Frust. Nur wer wie ein Hase Haken schlägt und sich von Deckung zu Deckung vorarbeitet, hat eine Überlebenschance.
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spiele das Game jetzt schon seit einem Monat und kann einige negative Punkte nicht nachvollziehen:
1. Das Scharfschützen die Maps dominieren entspricht 0% der Wahrheit da es auf den Servern eine maximale Anzahl für "jede" Klasse gibt. Wobei der Sniper gerade einmal 2x pro Seite gewählt werden kann auf…
GTA ist sehr fiktiv und mir geht es hier um den…
Fast eine Million Menschen sind dort gestorben oder wurden verletzt. Wer überlebte, hatte Glück, und war kein Held... so ein Spiel grenzt schon an Perversion...
Dann sollte jedes Spiel verboten werden. In GTA klaut man Autos,…