Red Faction: Armageddon - Immer noch keine Gelände-Zerstörung - Vorschau von der E3
Red Faction: Armageddon erscheint, genau wie Homefront, über THQ. Die offizielle E3-Enthüllung findet weniger als ein Jahr nach dem Release von Red Faction: Guerrilla statt, wann genau der vierte Teil der Serie erscheint, ist derzeit unbekannt. PC Games-Redakteur Sebastian Stange war für Sie auf der E3 und hat sich den Third-Person-Shooter, der für PC, Playstation 3 und Xbox 360 erscheint, etwas genauer angesehen. Im Gegensatz zum dritten Teil - dort waren Sie hauptsächlich auf der Marsoberfläche unterwegs - findet Red Faction: Armageddon unter Tage statt. Das große Höhlensystem soll zwar auch eine offene Welt darstellen, wirkt aber deutlich linearer. Im direkten Nachfolger zu Red Faction: Guerrilla kämpfen Sie aggressive, rote Monster. Der Ursprung dieser Gegnertypen ist bislang noch geheim. THQ will bald mehr dazu verraten. Damit die engen Höhlen Sie auf Dauer nicht erdrücken, geht es später auch an die inzwischen lebensfeindliche Oberfläche.
Wer bislang gehofft hat, im vierten Teil erneut den Boden zerstören zu dürfen, um so Abkürzungen zu schaffen, wird erneut enttäuscht. Zwar wurde die Zerstörungs-Engine Geomod 2.0 mittlerweile überarbeitet, es bleibt aber bei der Zerstörung von Häusern und Strukturen. Als Entschädigung gibt's in Red Faction: Armageddon deutlich größere Gebäude, die zur Verwüstung bereitstehen. Auch grafisch hat sich einiges getan. So wirkt die Optik nun deutlich sauberer, detailreicher und abwechslungsreicher - nicht zuletzt dank der Alien-Kristalle und organischen Strukturen, die überall wuchern.
Neue Waffen gibt es ebenfalls. Zwei davon stechen heraus. Die Nanoforge kann beispielsweise Objekte zerstören, nur um sie hinterher wieder zu reparieren. Das ermöglicht beispielsweise folgende Option: Sie brechen einen Container auf, krabbeln hinein und verschließen ihn hinter sich wieder. Ein absolut sicheres Versteck. Darüber hinaus gibt es die Magnet-Gun. Mit dem ersten Schuss platzieren Sie den ersten Magneten. Der zweite Schuss setzt den zweiten Magneten. Das hat zur Folge, dass das Objekt mit dem ersten Magneten unweigerlich und mit voller Wucht in Richtung des zweiten Magneten gerissen wird. So können Sie sich Ihrer Gegner beispielsweise mit Mauern entledigen: Magnet 1 kommt an die Wand, Magnet 2 schießen Sie in Richtung Alien. Den Rest können Sie sich wahrscheinlich denken...
In Kombination mit dem Robosuit, einer deutlich agileren und stärkeren Variante der Walker-Mechs aus Red Faction: Guerrilla, wirkt Red Faction: Armageddon wie eine rundum verbesserte Fortsetzung. Die Zerstörung macht Spaß, die Gegner bringen Abwechslung. Allein das Setting überzeugt noch nicht ganz.
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ich freu mich drauf, die Gameplay-demo vonnner E3 sah super aus (:
Gibt bisher eh keine kreativeren Waffen und Fahrzeuge als in Guerilla - bin sehr gespannt.
und geländezerstöung gibt es teilweise...zumindest sagen sie in nem Interview man kann pfeiler zerstören und die Decke (wohl gescriptet) einbrechen lassen