Razer Hydra: Test der Bewegungssteuerung für den PC
Unsere Kollegen von golem.de testen die Razer Hydra-Bewegungssteuerung.
Die Razer Hydra stellt sich im Test von golem.de. Bei dem neuen Gerät handelt es sich um eine Bewegungssteuerung für den PC. Der Release-Termin wird mit Mitte bis Ende Juli 2011 angegeben, obwohl das Gerät vereinzelt bereits erhältlich ist. Zum Preis von rund 150 Euro möchte der Hardware-Hersteller Razer PC-Spielern eine neue Freiheit schenken. Gelingt dies den Amerikanern oder erwartet uns mit der Hydra ein Rohrkrepierer? Positiv vermerken lässt sich zu Beginn bereits, dass eine Vollversion von Portal 2 (plus eigens von Valve für die Razer Hydra entworfene Levels) im Paket mit enthalten ist. Die Razer Hydra unterscheidet sich recht stark von Konkurrenzprodukten wie dem Nintendo Wii-Controller, Microsoft Xbox Kinect oder Sony Playstation Move. Der Spieler hält zum einen zwei Geräte in der Hand, ähnlich dem Nunchuk für die Nintendo-Konsole. Es gibt zusätzlich einen Analogstick und vier Knöpfe. Das Gerät ist zum anderen äußerst akkurat: Bewegungen im Millimeter-Bereich und Drehungen um einen Grad erkennt die Razer Hydra sehr zuverlässig.
Die Bewegungen erfasst die Hydra dabei über ein Magnetfeld, das nach Angaben von Razer 20 Mal schwächer als das der Erde sein soll. Kehrseite der Medaille sind Störungen durch die Magnetfelder großer Bildschirme. Unsere Kollegen von golem.de mussten am Notebook spielen. Die ersten Schritte mit der Steuerung sind laut golem.de ein wenig wackelig. Der Tester fühlte sich an eine Helikopter-Steuerung erinnert. Mit der einen Hand steuert der Spieler die Bewegungen, mit der anderen die Blickrichtung. Zieht man die Hand leicht nach oben, vollführt die Spielfigur einen Sprung. Bei einer Bewegung nach unten duckt sie sich. Ein im Gegensatz zur Maus- und Tastatursteuerung neues Feature ist das Ausstrecken der Hand. In diesem Fall kann man Objekte in die Tiefe des Bildschirms bewegen, was neue Lösungsmöglichkeiten für Portal 2 offenbart. Ein einmal via Hydra gelegtes Portal lässt sich im Nachhinein greifen, um es anschließend anders zu positionieren. Das Fazit der Kollegen von golem.de nach dem Razer Hydra-Test:
Nach einer kurzen Gewöhnungsphase funktioniert [die Razer Hydra] ganz gut - wobei wir teils doch froh waren, auf die direkt am Controller angebrachten Analoysticks und die vier Schalter zurückgreifen zu können, die etwa Shortcuts für Sprünge erlauben. Allerdings scheint es auf Dauer schon recht anstrengend zu sein, mit Hydra zu spielen, denn zum einen sind immer beide Hände und Arme in Bewegung, zum anderen ist der Koordinationsaufwand vergleichsweise hoch.

