Sputnik (hier im Bild) ist der erste Satellit überhaupt - die Technik vom Erdbeobachtungssatellit Envisat ist mit dem Satelliten-Großvater allerdings kaum zu vergleichen. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Wie wir bereits berichteten, gibt es zum gegenwärtigen Zeitpunkt Probleme mit dem Erdbeobachtungsatelliten Envisat, der seit Kurzem keine Daten mehr an die Erde liefert. Wie die europäische Raumfahrtbehörde ESA nun per offizieller Pressemitteilung bekannt gab, stellte man bereits "erste Anzeichen für Probleme" am 8. April 2012 fest, "als der Kontakt zum Satelliten unerwartet abbrach und beim Überflug der schwedischen Bodenstation Kiruna keine Daten empfangen werden konnten." Aufgrund der Funkstille habe man ein "Team aus Betriebs- und Flugdynamik-Spezialisten zusammengestellt", das die Probleme lokalisieren und gegebenenfalls bewältigen soll.
Bisher jedoch ohne Erfolg - die Daten- und Bilderübermittlung des Erdbeobachtungsatelliten Envisa ist derzeit (Stand: 14.04.2012 8:40 Uhr) immer noch nicht wieder hergestellt: "In gemeinsamer Anstrengung versuchte das Rettungsteam, darunter auch Experten der Industrie, in den darauf folgenden Tagen , die Kommunikation zum Satelliten wieder herzustellen", so die Verantwortlichen der europäischen Raumfahrtbehörde ESA in ihrer Pressemitteilung zum Ausfall von Envisat.
Darin wird auch nochmal deutlich gemacht, dass alle bisherigen Rettungsversuche ohne Erfolg waren: Der Erdbeobachtungsatellit "befindet sich zwar in einer stabilen Erdumlaufbahn, jedoch waren bisher alle Versuche, den Kontakt wieder aufzunehmen, nicht erfolgreich." Der Umweltsatellit Envisat befindet sich nun schon seit zehn Jahren im Weltall. Envisat ist Europas größter Erdbeobachtungssatellit. Er hat unter anderem die Aufgabe, die Erde auf Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung zu untersuchen.
