Ohne die emsigen Satelliten im Erdorbit würde auch die Navigation via GPS ausfallen. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Der Direktor der Europäischen Weltraumagentur ESA, Thomas Reiter, hat am vergangenen Donnerstag erklärt, dass "die Ausweichmanöver von Satelliten in den vergangenen Jahren immer weiter zugenommen haben." Immer wieder müssen Weltraumschrott oder andere Satelliten mit aufwendigen Routen umflogen werden.
Diese Manöver führen im schlimmsten Fall zu Ausfällen der Kommunikation mit der Erde. So könnten unter anderem Navigationsgeräte nicht mehr richtig arbeiten. Bisher sei den meisten Personen unbekannt, wie sehr "unser Alltag doch vom Weltraum abhängt." Die Überbevölkerung im Orbit sei jedoch nicht das einzige Problem.
So ging ESA-Direktor Reiter auch auf die Bedrohung durch Asteroiden ein, die auf die Erde prallen könnten. Mit dem 13. April 2029 steht auch schon ein potenziell gefährlicher Termin fest. An diesem Tag wird ein 300 Meter messender Gesteinsbrocken auf 30.000 Kilometer an die Erde herankommen.
