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  • Rainbow Six: Siege angespielt - Vielversprechende Taktik-Schießerei mit Ecken und Kanten

    Kurz vor Release konnten wir mehrere Stunden lang in die verschiedenen Spielmodi von Rainbow Six: Siege hineinschauen. Wir verraten euch, was wir von der vielversprechende Taktik-Schießerei halten und ob sich das Warten lohnt.

    Nun also doch: Nachdem in dieser Hinsicht lange Zeit Unklarheit herrschte, wissen wir jetzt, dass Rainbow Six: Siege über eine Einzelspieler- Komponente verfügen wird. Wer jedoch auf eine in eine Handlung eingebettete Kampagne gehofft hat, wird trotzdem enttäuscht sein, denn der "Situations" genannte Singleplayer-Part ist wenig mehr als ein umfangreiches Tutorial für die Mehrspielermodi. In insgesamt elf auf den diversen Maps angesiedelten Missionen macht uns das Spiel hier mit den verschiedenen Einheiten und Gameplay-Mechaniken des Schooters vertraut. Da muss etwa eine bestimmte Anzahl an Gegnern besiegt, eine Geisel aus einem schwer bewachten Gebiet extrahiert, eine Geisel vor Usurpatoren beschützt oder es müssen zwei Bomben gefunden und entschärft werden.

    Unser Vorschau-Video:
    05:20
    Rainbow Six Siege: Vorschau-Video zum Taktik-Shooter

    Jede Aufgabe kann dabei in drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden absolviert werden, zudem warten jeweils drei sekundäre Ziele wie "Verliere nicht mehr als 50 Prozent deiner Energie!" oder "Besiege Gegner X mit einem Kopfschuss!" auf uns. Diese Missionen sind durchaus kurzweilig, werden aber wohl kaum jemanden über längere Zeit motivieren. Terroristen, überall Terroristen! Mehr Potenzial dazu hat der aus den Vorgängern zurückkehrende, rein kooperativ ausgelegte PvE-Spielmodus "Terrorist Hunt": Mit maximal vier Mitspielern – wahlweise aber auch alleine – ziehen wir hier gegen teils mehrere Dutzend Terroristen in die Schlacht und entschärfen erneut Bomben oder befreien nach und nach die Map von der feindlichen Übermacht. Einzelgänger sehen hier kaum Land – schon auf dem normalen Schwierigkeitsgrad sieht man sich häufiger von einer Gruppe Feinden überrumpelt, als einem lieb ist, und auf den höheren Stufen bedeuten ein, zwei Treffer bereits den virtuellen Tod. Gezielt gesprengte Wände sorgen für Chaos beim Feind und können rundenentscheidend sein. Gezielt gesprengte Wände sorgen für Chaos beim Feind und können rundenentscheidend sein. Quelle: PC Games

    Hide and Seek

    Die letzte Spielvariante kennen alle Teilnehmer der kürzlich zu Ende gegangenen Beta des Spiels bereits: Im teambasierten PvP-Modus schlüpfen wir mit vier Mitstreitern abwechselnd in die Rolle der Bewacher oder der Angreifer. Wir müssen somit in der Bewacher-Rolle versuchen, das von uns kontrollierte Gebiet etwa mittels Stacheldraht, Booby Traps oder verbarrikadierten Eingängen zu verteidigen. Als Angreifer hingegen müssen wir auf unserem Weg zu einer gesuchten Geisel oder zweier Bomben versuchen, ebendiese Hindernisse zu überwinden. Keine Frage – hierbei handelt es sich um das Herzstück von Rainbow Six: Siege. Ein Gebiet mittels taktischen Teamplays erfolgreich gegen die feindliche Einheit zu beschützen oder die gegnerischen Barrikaden zu überwinden und am Ende siegreich dazustehen, das sorgt für ein sehr befriedigendes Gefühl und jede Menge dynamische, kaum jemals gleiche Spielsituationen.

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    Fleißige Arbeitsdrohnen

    Das generelle Gameplay bleibt dabei in allen verfügbaren Modivarianten gleich: Wir schlüpfen in die Haut diverser, mit individuellem Aussehen versehener Spezialisten, die etwa als Scharfschützen oder dank Schild als offensive Vorhut agieren. Je nachdem, ob wir verteidigen oder angreifen, stehen uns hierbei verschiedene Spezialfähigkeiten zur Verfügung. So etwa eine Bombe, die sich durch verbarrikadierte Wände fräst und Feinde auf der gegenüberliegenden Seite mit einem Schwadron Granaten überrascht, oder Giftgasbomben, mit denen wir als Verteidiger die Angreifer in eine üble Überraschung laufen lassen können. Als Angreifer verfügen wir zudem über die Möglichkeit – beziehungsweise im PvP-Modus über die Verpflichtung – vor dem Zugriff mittels kleiner, mobiler Drohnen die gesamte Map zu erforschen sowie Gegner und Missionsziele zu markieren. Überlebt eine Drohne ihren Einsatz, können wir sie anschließend etwa unter Möbeln verstecken und sie fortan bis zum Rundenende via Knopfdruck als drittes Auge verwenden. Eigentlich ein cooles Feature, vor allem im kompetitiven Modus, wo der Einsatz der Drohnen zeitlich stark begrenzt ist. In den anderen Spielmodi wird's aber öfters mal zur Fleißarbeit, weil man die Drohne fast zwingend nutzen muss, um erfolgreich zu sein. Minutenlange Drohnenfahrten verlieren recht schnell an Reiz. Die Außenareale werden abseits der frühen Angriffsphase kaum spielerisch genutzt. Die Außenareale werden abseits der frühen Angriffsphase kaum spielerisch genutzt. Quelle: PC Games

    Mit dem Gewehr durch die Wand

    Rainbow Six: Siege angespielt - Vielversprechende Taktik-Schießerei. Rainbow Six: Siege angespielt - Vielversprechende Taktik-Schießerei. Quelle: PC Games Ein Highlight sind hingegen die Maps, die wirklich hervorragend gestaltet sind und durch die großteils ziemlich verwinkelte Struktur perfekt für das auf taktisches, langsames Vorgehen ausgelegte Gameplay gemacht sind. Fünf Stück konnten wir bisher spielen, die uns etwa in ein Hafengebiet, nach Oregon, auf eine Landebahn oder ein deutsches Konsulat führten. Elf sollen es zum Release sein. Schön: Das sehr umfangreiche Zerstörungssystem, das uns große Teile der Levelstruktur ganz oder teilweise in seine Einzelteile zerlegen lässt, wirkt oftmals richtig spektakulär. Schade, dass einige Wände trotzdem anscheinend willkürlich auch dem härtesten Beschuss standhalten. Ebenfalls schade, dass die teils weitläufigen Außenareale der Maps wenig mehr sind als Deko – 99 Prozent des Gameplays finden innen statt. So viel Spaß Rainbow Six: Siege auch macht, muss es sich doch noch an mehreren Fronten beweisen. So sorgen die verfügbaren Spielmodi zwar für Laune, es sind aber recht wenige. Es wird sich zeigen, wie lange sie motivieren. Auch die Technik ist noch nicht das Gelbe vom Ei. Trotz einer nicht gerade herausragenden Grafik ruckelte es in der von uns gespielten – nicht finalen – Version des Spiels teils heftig. Entwarnung können wir hingegen bezüglich der Servertechnik geben: Auf Nachfrage versicherte uns der Game Designer, dass man für den Mehrspielermodus nicht auf Pear to Pear, sondern auf dedizierte Server setzen werde.

    • Es gibt 4 Kommentare zum Artikel

      • Von ebug5 Benutzer
        Eine bescheuerte Entwicklung ist das. Aus so vielen ehemals genialen Singleplayer Spielen (ja, ein MP war auch enthalten) werden immer gleiche stereotypische Multiplayerzombies.
        Ein Rainbow Six mit taktischem Tiefgang, wie wäre das schön.
      • Von Shadow_Man Erfahrener Benutzer
        Zitat von Hoodium
        Das Spiel hat ähnliches Potential wie Evolve.
        Nur mit weniger Hype am Anfang...aber am Ende dürfte sich der "Erfolg" bei den Spielerzahlen auf dem gleichen Level einpendeln.
        Und ja, ich habe die Beta gespielt.
        Das wird kaum Content für den vollen Preis,…
      • Von Hoodium Erfahrener Benutzer
        Das Spiel hat ähnliches Potential wie Evolve.
        Nur mit weniger Hype am Anfang...aber am Ende dürfte sich der "Erfolg" bei den Spielerzahlen auf dem gleichen Level einpendeln.
        Und ja, ich habe die Beta gespielt.
        Das wird kaum Content für den vollen Preis, Microtransactions (Rainbow Credits), kein Singleplayer... und nach 10 Runden ist eh die Luft raus.
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Rainbow Six: Siege
Rainbow Six: Siege angespielt - Vielversprechende Taktik-Schießerei mit Ecken und Kanten
Kurz vor Release konnten wir mehrere Stunden lang in die verschiedenen Spielmodi von Rainbow Six: Siege hineinschauen. Wir verraten euch, was wir von der vielversprechende Taktik-Schießerei halten und ob sich das Warten lohnt.
http://www.pcgames.de/Rainbow-Six-Siege-Spiel-54457/Specials/Rainbow-Six-Siege-angespielt-Vielversprechende-Taktik-Schiesserei-1175196/
21.10.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/10/Rainbow_Six__6_-pc-games_b2teaser_169.jpg
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