Race Driver: GRID - Wir waren vor Ort bei Codemasters
Gerade die japanischen Rennen strotzen nur so vor Neonlichtern, bunten Bannern und aufgemotzten Karren.
Treten Sie bei Open Wheel an, so stehen Ihnen mehrere ultraleichte Mini-Formel-1-Flitzer zur Verfügung, für Drift-Runden in asiatischen Großstädten legen Sie sich Schleudern von Nissan und Co. zu. Sie hangeln sich in jeweils neun Wettbewerben in Amerika, Europa und Japan an die Spitze der Bestenliste. Für jede Region wertet Grid Preisgelder und Reputationspunkte einzeln aus. Das ermöglicht zum Beispiel eine Spezialisierung auf die amerikanischen Rennen, während Ihr Ansehen im Reich Nippon weitgehend brachliegt. Denn die Konkurrenten geben dort auch weiterhin Gas. Feines Entscheidungsgeschick ist gefragt, um nirgendwo den Anschluss zu verlieren.
Wer sich fleißig hocharbeitet, dem winkt bald die B-Lizenz zum Kauf (und im späteren Verlauf auch eine C-Lizenz). Damit stehen Ihnen neue Aufgaben wie zum Beispiel die GT-Meisterschaft offen. Und natürlich werden die fahrbaren Untersätze größer, schneller und teurer. Um das nötige Geld herbeizuschaffen, vergrößern Sie Ihre Truppe. Erst hier kommt der große Pluspunkt von Race Driver: Grid zum Tragen: der Management-Teil.
Von vielen gefodert: Die Cockpitperspektive gibt's auch in Race Driver: GRID
Mit der B-Lizenz bekommen Sie auch eine größere Garage und haben so Platz für einen zweiten Wagen. Damit dieser nicht unbesetzt herumsteht, stellen Sie einen Teamkollegen ein, der zukünftig jedes Rennen zusammen mit Ihnen bestreitet und dafür einen gewissen Prozentsatz des Preisgeldes einstreicht. Dabei haben Sie die Qual der Wahl: Jeder der Bewerber hat individuelle Eigenschaften, die es zu bedenken gilt. Inzwischen hat Codemasters gar auf 600 verschiedene Fahrer aufgestockt.
Auch sonst spielt sich Race Driver: Grid in dieser Phase wie die Light-Version eines Managers. Ein Hauptsponsor und bis zu sieben Nebensponsoren spülen Kleingeld in die Kasse. Allerdings nur, solange die Leistung stimmt. Während Jvc für einen Tausender pro Rennen vielleicht nur will, dass Sie mindestens als Fünfter ins Ziel kommen, stellt Apex Ihnen 5.000 Euro in Aussicht, falls Sie ein bestimmtes Team in Grund und Boden fahren. So knobeln Sie zwischen den Rennen über Preisgeldern, Teamgehältern und Wagenkäufen, während im Cockpit selbst reine Action angesagt ist. Beispiel gefällig?


wie ich hörte, sind sich die Auserwählten, die RD-GRID testen dürften, einig: das Spiel bietet kaum Anspruch für Simulationsfahrer, selbst Amateure empfinden die Fahrphysik als wenig anspruchsvoll. Der Schwierigkeitsgrad bietet trotz komplett abgeschalteter Fahr-Hilfen keine Herausforderung.…
ich fürchte auch, das es letzendlich darauf hinausläuft. grafisch ein leckerbissen, aber von der fahrphysik absolut…