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  • Anki Overdrive: RC-Spielzeug im Test

    Anki Overdrive Starter-Set

    Man nehme das Spielprinzip der klassischen Carrerabahn, kombiniert es mit modernen Videospiel-Elementen à la Mario Cart und heraus kommt Anki Overdrive - die nächste Evolutionsstufe des Miniatur-Autorennens fürs Kinderzimmer. Hier dürfen sich Spieler nicht nur packende Geschwindigkeitsduelle liefern, sondern Gegner auch mit Power-Ups und Spezialfähigkeiten von der Strecke jagen. Wir sind das spaßige Rennspiel für Jung und Alt ausführlich probegefahren.

    Schon vor 30 Jahren zählte eine Carrerabahn zur Spielzeug-Grundausstattung eines jeden Jungen im Kinder- und Jugendalter. Daran hat sich im Laufe der Zeit wenig geändert, auch heute noch sind die Mini-Rennanlagen echte Verkaufsschlager. Doch auch beim Kinderspielzeug hat sich einiges getan, wie uns der Branchenprimus Carrera vor einigen Monaten mit der aktuellen Version seines Autorennens bewies, die mittlerweile Zeitmessungen und Fahrzeuganpassungen via Smartphone-App zulässt. Dass hier aber noch lange nicht Schluss ist, zeigt Anki Overdrive, welches den Strecken-Baukasten-Gedanken beibehält, das ganze Konzept durch Videospielelemente aber ins moderne Zeitalter befördert. Kombination mit diversen Erweiterungen Kombination mit diversen Erweiterungen

    Schnell durchstarten


    Als Erstes steht die Entscheidung an, welche Overdrive-Version man sich denn überhaupt anschaffen möchte. Anfänger und Unentschlossene sind mit dem Starter-Kit gut bedient. Dieses beinhaltet zwei Supercars und zehn Streckenelemente, aus denen sich insgesamt acht unterschiedliche Kurse bauen lassen. Zudem werden mehrere größere Bundles angeboten (Family, Speed, Crash, Launch und Mega), die unterschiedliche Autos und weitere Streckenabschnitte enthalten. Darüber hinaus stehen Kurven-, Geraden-, Brücken- oder Rampen-Abschnitte als einzelne Nachrüst-Kits zur Verfügung, durch die man seine Rennstrecke nach Belieben umbauen und erweitern kann - der Fantasie sind praktisch keine Grenzen gesetzt! Der Aufbau geht überraschend fix vonstatten, da die einzelnen Bauteile durch Magnete zusammengehalten werden. Umständliches Zusammenstecken entfällt vollkommen, da die Bauteile wie von selbst zusammenfinden. Anschließend kann der Rennspaß losgehen. Dazu muss zunächst die Mobile-App für Android oder iOS installiert werden. Ohne das Zusatzprogramm geht nämlich rein gar nichts.

    Volle Kontrolle


    Der größte Teil des Anki-Overdrive-Zaubers ist nur durch Kombination mit der Mobil-App möglich. Zu Beginn werden die Autos hier aktualisiert, im späteren Rennen erfolgt allerdings auch die komplette Steuerung über das Programm. Hier regelt man über den Schieberegler an der linken Seite die Geschwindigkeit, durch Neigung des Mobilgerätes nach links oder rechts wechseln die Racer die Spur. Das ist wichtig, um sich für eine Attacke auf den Gegner passend zu positionieren. Das Waffenarsenal umfasst beispielsweise Magnetwaffen, die das vorausfahrende Auto verlangsamen, oder EMP-Waffen, die andere Fahrzeuge kurzzeitig zum Stillstand bringen. Ob eine Attacke erfolgreich war oder nicht, verraten blinkende LEDs an den Supercars. Dieses Feedback übersieht man in der Hitze des Gefechts allerdings leicht, eine Anzeige in der App wäre besser wahrzunehmen. Im Wettkampf gegen unterschiedliche Computergegner oder Freunde tritt man in vier Spielmodi (Battle, Rennen, King of the Hill und Time Trial) an. Mit jedem Sieg steigt das eigene Auto im Level auf und kann mit Upgrades verbessert werden. Steuerungs-Display in der Mobile-App Steuerungs-Display in der Mobile-App

    Ausgefeilte Technik


    Das Konzept der Bahn zum ersten Mal in Aktion zu sehen, ist wirklich beeindruckend: Über Sensoren an der Fahrzeugunterseite erkennen die Autos die einzelnen Streckenbauteile, fahren den Rundkurs vor dem Rennspektakel wie an der Schnur gezogen ab und prägen ihn sich ein, bevor sie an der Start-/Ziellinie nebeneinander zum Stehen kommen. Dieses Scannen wiederholt sich allerdings vor jedem Rennen, unabhängig davon, ob die Strecke umgebaut wurde oder nicht. Auf Dauer nervt diese Wartezeit ein wenig, sinniger wäre es, vor dem Rennen auswählen zu können, ob die Strecke verändert wurde oder nicht. Sind die Racer startklar, nimmt das Overdrive-Tutorial in der App seinen Lauf. Hier wird schnell der Videospielcharakter des Rennens deutlich. Zunächst werden die Steuerung der Autos und der Einsatz der unterschiedlichen Fähigkeiten erklärt. Anschließend stürzt man sich entweder in die Singleplayer-Kampagne, in der es unterschiedliche KI-Racer zu schlagen gilt, oder man tritt über den Open-Play-Modus gegen Freunde an. So oder so macht das Rennen eine Menge Spaß: Die Steuerung funktioniert prima und jedem Auto stehen unterschiedliche Items und Fähigkeiten zur Verfügung. Das bringt eine gewisse Würze ins Spiel. Der einzige echte Haken an Anki Overdrive bleibt der Kostenpunkt. Dieser liegt bei 180 Euro für das Starter-Kit, die weiteren Bundles bewegen sich zwischen 240 und saftigen 620 Euro. Schlichtweg überteuert sind die kleinen Supercars, für die der Hersteller je 60 Euro sehen will. Am Ende des Tages bleibt uns daher nur zu sagen: Anki Overdrive macht einen Heidenspaß, die Preispolitik ist für uns jedoch nicht nachvollziehbar. Vier der Overdrive-Fahrzeuge Vier der Overdrive-Fahrzeuge

    Pro/Contra und Wertung

    + Einfacher Aufbau
    + Viele Erweiterungsmöglichkeiten
    + Funktioniert super und macht eine Menge Spaß
    - Treffer-Feedback der Waffen nicht immer eindeutig

    Anki Overdrive Testnote Anki Overdrive Testnote

    Technische Daten

    Anki Overdrive Datentabelle Anki Overdrive Datentabelle

  • Es gibt 9 Kommentare zum Artikel
    Von ScHm0cK
    Für alle Interessierten empfehle ich einen Blick auf Real FX Racing, eine günstigere und mMn auch bessere Alternative…
    Von Bonkic
    "remote control" heißt übersetzt ganz neutral "ferngesteuert". inwiefern sollte der begriff hier nicht passen? zum…
    Von LouisLoiselle
    Mein Telefon gehört ebenfalls nicht zu den unterstützten. Das wäre wohl auch der größte Kritikpunkt für mich. Ein…
    • Es gibt 9 Kommentare zum Artikel

      • Von ScHm0cK Benutzer
        Für alle Interessierten empfehle ich einen Blick auf Real FX Racing, eine günstigere und mMn auch bessere Alternative zu Anki. Es ist echtes "RC", kein Smartphone/Table quatsch und den dazugehörigen Restriktionen, viele coole Features wie eigene KI (man kann alleine gegen die KI fahren), Pitstops usw.

        Homepage:

        http://realfxracing.com/de

        greetz
      • Von Bonkic Erfahrener Benutzer
        Zitat von USA911
        Und warum RC, dies steht für Radio Controll bzw. Remote Controlled und beides kann ein Handy nicht übernehmen, da es keine Infrarot bzw. Funkwellen überträgt.
        "remote control" heißt übersetzt ganz neutral "ferngesteuert". inwiefern sollte der begriff hier nicht passen? zum…
      • Von LouisLoiselle VIP
        Mein Telefon gehört ebenfalls nicht zu den unterstützten. Das wäre wohl auch der größte Kritikpunkt für mich. Ein etwas klassischeres Eingabegerät, wenigstens als Alternative, wäre nett gewesen. So kann ich mit dem Zeug leider nix anfangen. Wobei der Preis kein Riesen Thema wäre.
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Anki Overdrive: RC-Spielzeug im Test
Man nehme das Spielprinzip der klassischen Carrerabahn, kombiniert es mit modernen Videospiel-Elementen à la Mario Cart und heraus kommt Anki Overdrive - die nächste Evolutionsstufe des Miniatur-Autorennens fürs Kinderzimmer. Hier dürfen sich Spieler nicht nur packende Geschwindigkeitsduelle liefern, sondern Gegner auch mit Power-Ups und Spezialfähigkeiten von der Strecke jagen. Wir sind das spaßige Rennspiel für Jung und Alt ausführlich probegefahren.
http://www.pcgames.de/RC-Gadget-Hardware-261564/Tests/Test-Anki-Overdrive-1181395/
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