So viel kann die Doom-3-Engine
Quake 4 ist der Beweis: Die Kapazitäten der Doom-3-Engine erschöpfen sich nicht mit dunklen Labors und klaustrophobisch engen Innenräumen. Die Invasion von Stroggos beginnt unter freiem Himmel und auch später zieht es den Helden Matthew Kane immer wieder an die Oberfläche. Selbst in den Katakomben der Aliens herrscht relativ wenig Dunkelheit. Aus den helleren Schauplätzen resultiert die im Vergleich zu Doom 3 schnellere Spielgeschwindigkeit - man tastet sich weniger vor, weil Quake 4 Spannung nicht durch erschreckend im Schatten auftauchende Gegner erzeugt.
Zum Vorschein kommen hervorragend modellierte Marines und Monstren, deren detailreiche Optik sie für den Spieler beinahe zum Leben erwecken, eingebettet in eine überzeugende Science-Fiction-Welt. Gerade die Bossgegner könnten kaum abstoßender - und besiegenswürdiger - sein.
Etwas problematisch ist die tragende Rolle der Grafik für Spieler mit PCs im Herbst ihrer Leistungsfähigkeit, denn schraubt man die Optik zurück, geht ein nicht unbeträchtlicher Teil der Faszination verloren. Andererseits beeinflusst die Grafik zwar sehr wohl die Atmosphäre, jedoch nur geringfügig den Spielspaß an sich - schließlich lebt Quake 4 von schnellen Reaktionen und einer positiven Hektik im Kampf, was mit einstelligen Frameraten kaum möglich ist. Für die volle Grafikpracht benötigen Sie eine CPU jenseits der 3 GHz, wenigstens 1 GByte Arbeitsspeicher sowie eine Radeon X800 oder Geforce 6800. Akzeptabel sind 2,5 GHz und Grafikkarten auf dem Leistungsniveau einer Radeon 9800 Pro / Geforce 6600.


Interessant …
Aber die Beleuchtung
ist unter aller Sau.. aufgrund der Tatsache das ID Lightmaps aus…