Psychotoxic
Wie Doom 3 setzt auch Psychotoxic auf schauerliche Gestalten und finstere Areale.
Wieder einmal steht die Welt kurz vor dem Untergang: diesmal durch den Einsatz thermonuklearer Waffen im Jahre 2022. Schuld an dem Schlamassel ist Sektenführer Aaron Crowley, der die Menschheit auslöschen will. Wieso, weshalb, warum - das erfahren Sie Mitte August im abgefahrenen Ego-Shooter Psychotoxic, der vom Braunschweiger Entwickler Nuclear Vision gerade den letzten Feinschliff bekommt.
Gefallener Engel
Dann nämlich treiben Sie Crowley als Angie Prophet die apokalyptischen Flausen aus. Die junge Dame profitiert dabei von ihrer himmlischen Herkunft - sie ist halb Mensch und halb Engel. Das beschert dem Spieler fünf wertvolle Spezialfähigkeiten, die den Kampf gegen das Böse vereinfachen. So kann Angie für 30 Sekunden in einen Bullet-Time-Modus wechseln, 20 Sekunden lang unsichtbar werden, für 70 Sekunden einen Schutzschild aktivieren oder sich - ausreichend Engelskraft vorausgesetzt - selbst heilen.
Kranke Gedankenspiele
Eine der absurden Gedankenwelten.
Die coolste Fähigkeit erlaubt Angie den Sprung in die Gedankenwelten ihrer Gegner. Dadurch schlagen Sie sich nicht nur in 19 Levels durch Brooklyn, Manhattan und andere Stadtteile von New York, sondern geben Ihren Feinden auch noch in zehn wirren Fantasiewelten Saures - darunter surreale Horrorszenarien, die selbst H.R. Giger gefallen würden, und ein quietschbuntes Comic-Intermezzo, in dem Sie süße Hoppelhäschen aufs Korn nehmen. Das erledigen Sie mit einer von 19 Waffen wie Flammenwerfern, Schrotflinten und Plasmakanonen. Oder aber Sie hetzen den Feinden die so genannte Pitbull Trap auf den Hals. Diese nimmt Witterung auf und verfolgt Widersacher unerbittlich. Da hat die Pitbull Trap einiges zu tun, denn laut Aussage der Entwickler wird sich Angie mit über 90 verschiedenen Gegnertypen von FBI-Agenten über Unterseemonster bis hin zu durchgeknallten Gangmitgliedern herumschlagen müssen. Was diese Charaktere mit der Geschichte zu tun haben, erfahren Sie zwischen den Levels in insgesamt 50 Minuten gerenderter Cutscenes.


P.S.: Yuhuuu, erster!