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Psychonauts (PC)

Release:
16.12.2005
Genre:
Action
Publisher:
THQ

Psychonauts

26.09.2005 15:00 Uhr
|
Neu
|

In den Gedanken des Fischs oben wird Raz zum Riesen, der eine Stadt dem Erdboden gleichmacht. In den Gedanken des Fischs oben wird Raz zum Riesen, der eine Stadt dem Erdboden gleichmacht. Im menschlichen Gehirn gibt es einen Bereich, der heißt Hippocampus. Dort findet so etwas wie Mülltrennung statt: Überflüssige Sinneswahrnehmungen verschwinden in der Bedeutungslosigkeit, das Wichtige landet im Bewusstsein. Wenn man die Funktion des Hippocampus schwächt, durch die Einnahme von Drogen beispielsweise, dann kann man Spiele wie Psychonauts entwickeln. Ob Designer Tim Schafer seine Kreativität mit irgendwelchen Substanzen antreibt, wird sich nicht feststellen lassen. Sicher aber ist: Es ist ihm ein Plattform-Hüpfer von grenzenlosem Ideenreichtum gelungen.

Charakterfrage

Normalerweise erzählen Hüpfspiele keine großen Geschichten, doch Psychonauts ist von Normalität soweit entfernt wie Duke Nukem Forever von einem Veröffentlichungtermin. Schon der Vorspann lässt sich minutenlang Zeit, die Persönlichkeit der Charaktere zu formen. Man erfährt, dass Hauptdarsteller Raz gegen den Willen des Vaters von Zuhause ausgerissen ist, um im Ausbildungslager der Psychonauts zum Gedankenkrieger zu werden. "Hier habe ich die Möglichkeit, etwas zu bewirken", sagt er in der Stimme jugendlichen Wunschdenkens, und als Spieler schließt man ihn sofort ins Herz.

Auch Coach Morry hat einen Auftritt: Er steht auf einer Tribüne und redet wie ein Miniatur-Patton vom Krieg, es scheint, als wolle er seine kleine Statur mit großen Worten ausgleichen. Morrys Gedankenwelt ist die erste, in die Sie als Raz schlüpfen, denn dort findet das Basic Braining statt. Ob die Übersetzer solche Wortspiele ohne Verluste ins Deutsche gebracht haben, erfahren Sie im Nachtest der kommenden Ausgabe.

Ordentliche Steuerung

Unter Wasser wehrt Raz sich gegen einen mutierten Fisch. Solche Boss-Kämpfe erfordern Taktik. Unter Wasser wehrt Raz sich gegen einen mutierten Fisch. Solche Boss-Kämpfe erfordern Taktik. In Morrys Kopf ist zu Beginn alles friedlich, es wirkt wie die Ruhe vor dem Sturm: Sie stehen in einem abgedunkelten Zimmer, die Sekunden verstreichen lautlos, da setzt sich ratternd ein alter Filmprojektor in Gang und wirft ein schwarzweißes Bild an die Holzwand. Darauf zu sehen: Morry, der Sie auffordert, ihn zu schlagen.

Ein Klick auf die Maustaste lässt Raz zuhauen, die Holzwand klappt zusammen und gibt den Blick frei auf eine Welt, in der der Himmel vom Qualm eingeschlagener Bomben erfüllt ist. Zwischen brennenden Büschen und halb zerstörten Panzerblockaden hüpfen Sie von Ebene zu Ebene, Sie klettern Leitern empor und flüchten vor Maschinengewehrfeuer hinter die Deckung.

Für solche nervenaufreibenden Turnereien brauchen Sie nicht zwangsläufig ein Gamepad: Die Maus dreht die Ansicht, die WASD-Reihe dient der Fortbewegung, gesprungen wird mit der Leertaste - das funktioniert wie geölt. Umständlich ist nur das Inventar ausgefallen. Für die acht verfügbaren Spezialkniffe existieren nur drei Hotkeys, häufig ist zeitraubendes Umkonfigurieren vonnöten.

Beispiel: Einmal überwinden Sie größere Abgründe mit der Fähigkeit Schweben, ein anderes Mal überraschen Sie Gegner mittels Unsichtbarkeit oder schmelzen Eisblöcke anhand von Feuer. Außerdem hat die Kamera ein paar Probleme mit der Dreidimensionalität. In engen Räumen bleibt sie starr an Hindernissen hängen und ein Auf- und Abschauen klappt nicht immer reibungslos.

Moderation
26.09.2005 15:00 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
30.10.2007 19:36 Uhr
Zitat: (Original von olstyle am 30.10.2007 19:19)
Bei Beyond Good&Evil hab ich mir irgendwann nicht mehr anders zu helfen gewusst als mein Savegame mit nem Editor voll mit Leben und Lebensspendern zu pumpen. Dagegen fand ich das Ende von Psychonauts noch gut schaffbar.
An einem Samstagmorgen muss das…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
30.10.2007 19:19 Uhr
Bei Beyond Good&Evil hab ich mir irgendwann nicht mehr anders zu helfen gewusst als mein Savegame mit nem Editor voll mit Leben und Lebensspendern zu pumpen.
Dagegen fand ich das Ende von Psychonauts noch gut schaffbar.
An einem Samstagmorgen muss das gewesen sein:
Ich bin um 7Uhr aufgewacht und musst das Spiel einfach fertig bekommen. Um 10Uhr war es vollbracht.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
30.10.2007 19:11 Uhr
Zitat: (Original von Wildchild666 am 30.10.2007 18:58)
ohgott, beyond good and evil....der endkampf war das krankeste was ich je hatte... da war ich kurz vorm ausrasten ^^

Naja, ausrasten hilft da nichts. Du musst bei dem Ruhe bewaren da ja die Steuerung verdreht wird 

5-6 Schläge, dann liegt er, nur diese…