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Project Eden (PC)

Release:
25.09.2001
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Eidos

Lara Crofts Schöpfer auf der Suche nach einem neuen Standbein

29.10.2001 15:00 Uhr
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Auch wenn der Spieler den Gegner nicht sieht, räumen die computergesteuerten Mitstreiter selbstständig mit ihm auf. Auch wenn der Spieler den Gegner nicht sieht, räumen die computergesteuerten Mitstreiter selbstständig mit ihm auf. Ein vierköpfiges Team wird in einer fernen Zukunft damit betraut, das Verschwinden einiger Wissenschaftler zu untersuchen. Tief unten, etliche tausend Meter unter den Penthäusern der Wohlhabenden, leben die Armen, die als Fabrikarbeiter schuften müssen. In diesen düsteren Slums sind soziale Konflikte an der Tagesordnung, kriminelle Vereinigungen verstecken sich vor den Behörden und erwartungsgemäß treiben sich hier etliche Verschwörer herum.
Der Spieler, der die simultane Steuerung der vier Sicherheitskräfte übernimmt, sieht sich folgerichtig bald einem dubiosen Ring von Rebellen gegenüber, die auf dem Weg in die oberen Etagen der Stadt eine Spur aus Leichen hinterlassen. Auf der Suche nach den für das Verschwinden der Wissenschaftler Verantwortlichen hinkt man stets einen Schritt hinterher. Erst nach zehn Levels kann man die Bösewichte dingfest und die Welt ein Stückchen lebenswerter machen. Bei der Verbrecherjagd stört vor allem eines: verschlossene Türen. Seien es nun zerstörte Aufzugschalter, elektronisch verschlossene Sicherheitsschotts oder einfach nur eine miserable Architektur - während sich die Verbrecher offenbar mit Leichtigkeit durch die Stadt bewegen, steht das Team des Spielers immer wieder vor Hindernissen. Dabei ist die Orientierung in den weitläufigen Ebenen ohnehin recht schwierig. Die grotesk verwinkelten Gebäudeteile und die sich ständig wiederholenden Grafiken machen es fast unmöglich, zielstrebig von einem Punkt zum anderen zu laufen.
In erster Linie ist Project Eden daher ein Labyrinth-Spiel. Die meiste Zeit verbringt man damit, mit einer Spielfigur immer wieder durch die gleichen Gänge zu rennen, um einen irgendwo versteckten Durchgang oder Schalter zu finden. Gelegentlich erfährt man durch Gespräche und ab und an sogar durch Logik, wohin man muss. Meist gilt es aber, die gesamte begehbare Fläche Schritt für Schritt abzusuchen. Mit fortschreitendem Spiel passiert es immer öfter, dass ein einziger Schalter nicht reicht. Dann muss man von den Schalterspezialisten seiner Truppe den Schalter drücken lassen, während der Reparaturspezialist an einer anderen Stelle die Türklinke repariert und der Sprengspezialist einen Betonklotz in die Luft sprengt. Allzu häufig sind solche Rätselelemente leider nicht, dafür sind sie vergleichsweise schwierig zu lösen. Hat man Erfolg gehabt, darf man sich zu Recht mit stolzgeschwellter Brust zurücklehnen und den Moment genießen.
Bis man die richtige Kombination und Reihenfolge der Rätselelemente und Teammitglieder gefunden hat, wird der Spieler viel Zeit investiert und so manche Spielfigur ihr Leben verloren haben. Letzteres ist aber nicht weiter schlimm, da sich überall in den Levels Wiederbelebungsautomaten befinden. Nach einem Tod läuft man von dort einfach wieder zum Ausgangsort, was zwar Zeit kostet, aber die in anderen Spielen üblichen Speicher- und Lade-Orgien vermeidet. Gegner gibt es in Project Eden übrigens auch. Allerdings sind diese äußerst selten und darüber hinaus schwach bewaffnet, so dass sie - gerade in Kombination mit den Wiederbelebungsautomaten - keine echte Herausforderung darstellen.

PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
72 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
Moderation
29.10.2001 15:00 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
29.10.2001 17:17 Uhr
Naja ein vergleich mit Halo ist wohl sinnlos, nicht jedes Spiel das jetzt rauskommt muß so aussehen! Als ich die Demo gespielt habe, fand ich es eigendlich garnicht mal sooo schlecht!
Trotzdem ein ziemlicher Tomb Raider abklatsch, wenn man die (nicht allzu schwere) demo einmal durchspielt, ist es eigendlich schon totlangweilig...
Und die gegner sehen auch ziemlich scheiße aus....

mfg
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
29.10.2001 16:50 Uhr
Als ich das erste mal davon gehört habe, war ich begeistert, nach dem ersten mal Spielen war ich depremiert! Steuerung ist kompliziert, Grafik Altbacken, Hebel Tür und Knöpfchensuche nach 5 Minuten fad!
Und nebenbei, Tomb Raider ist auch nicht gerade ein Höhepunkt gewesen!

Tut mir leid EIDOS, aber so nicht!!!

Sehr euch mal HALO an und nehmt euch ein Beispiel!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Administrator
29.10.2001 16:32 Uhr
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