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Prison Break: The Conspiracy (PC)

Release:
19.03.2010
Genre:
Action
Publisher:
Deep Silver (DE)

Prison Break: The Conspiracy im Test - Taugt nicht mal für Fans der Serie

29.03.2010 11:25 Uhr
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Neu
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Prison Break als Spiel? Finger weg! Der gespielte Gefängnisausbruch könnte so spannend sein, versumpft aber in Belanglosigkeit.

Prügeleien gehören zum Gefängnisalltag. Um Geld zu verdienen, treten wir gegen Wärterchef Bellick an. Prügeleien gehören zum Gefängnisalltag. Um Geld zu verdienen, treten wir gegen Wärterchef Bellick an. Ein Fan der Serie Prison Break sollten Sie schon sein, wenn Sie das gleichnamige Spiel auch nur ansatzweise kapieren wollen. Mit dem Untertitel The Conspiracy versehen, erzählt das Spiel die Geschehnisse der ersten Staffel aus Sicht des Company-Mitarbeiters Tom Paxton (die Company ist der große böse Feind in der Serie) nach. Sein Auftrag: Michael Scofield und seinen Bruder Lincoln Burrows beobachten und an der Flucht aus dem Gefängnis hindern. Andere aus der Serie bekannte Charaktere wie T-Bag, Sucre oder Sara Tancredi haben ebenfalls kleine Gastauftritte. Nette Idee: Während der neun Missionen erleben Sie die Geschichte nicht direkt, sondern bekommen Schlüsselszenen der Staffel aus der Beobachterperspektive mit. Mit den Hauptcharakteren Scofield und Burrows treten Sie jedoch kaum in Kontakt, wohl um die Geschehnisse der Serie nicht zu verfälschen.

Immer wieder treff en Sie bekannte Charaktere (hier: T-Bag), interagieren mit ihnen oder beobachten Schlüsselszenen aus der Serie. Immer wieder treff en Sie bekannte Charaktere (hier: T-Bag), interagieren mit ihnen oder beobachten Schlüsselszenen aus der Serie. Die größte Schwäche des Spiels liegt in seiner unfassbaren Simplizität, die jeden einigermaßen erfahrenen Spieler bis zur Unerträglichkeit langweilt: Die kaum fordernden Spiel-Elemente – Schleichen, Klettern, Boxen, Deckel-Aufschrauben und Schlösser-Knacken – wiederholen sich viel zu oft und lassen zu keiner Sekunde Spielraum für eigene Kreativität. Stattdessen folgen Sie stur vorgegebenen Pfaden, drücken im richtigen Moment die vorgegebene Taste und hangeln sich so durch die selbst für Fans kaum spannende Geschichte. Schade, denn eigentlich wäre ein Hochsicherheitsgefängnis der richtige Ort, um ein spannendes Schleichspiel zu inszenieren. Was bleibt, sind einige kurz unterhaltende Momente, wenn Sie wichtige Szenen der Serie erleben oder sich in letzter Sekunde vor den Taschenlampen der Wärter in Sicherheit bringen. Obwohl Prison Break so einfach und linear ist, entsteht Frust beim Spielen. Frei Speichern dürfen Sie nämlich nicht, und oft erwischt Sie eine Wache oder ein Suchscheinwerfer, ohne dass ersichtlich wäre, warum. Für ein Schleichspiel ist Prison Break viel zu linear und leicht, fordert also höchstens Gelegenheitsspieler.

Grafik, Sound & Steuerung
Grafik: Puppenhaft wirkende Gestalten, nette Licht-Schatten-Effekte, teils gute Kampfanimationen
Sound: Originalmusik und -sprecher, einige Nebenrollen sind dafür Totalausfälle
Steuerung: Neben bekannter Maus- Tastatur-Steuerung reichen wenige Tastenbefehle; einfacher geht es kaum.

Mehrspielermodus
Umfang: Modus „Zweikampf“ - Zwei Spieler prügeln sinnentleert aufeinander ein.
Zahl der Spieler: 2

Hardware-Anforderungen
Minimum (Herstellerangaben): Singlecore 2,0 GHz, 1 GB RAM, Nvidia 7800+/ Ati X1800
Empfehlenswert (Herstellerangaben): Dualcore 2.0 GHz, 2 GB RAM, Nvidia 8800+/Ati X3600+

Jugendeignung
USK: Ab 16 Jahren Im Spiel wird geprügelt und geflucht, Gewalt ist im Gefängnis Alltag. Der Charakter kann am Boden liegende Gegner treten. Realistische Bluteffekte gibt es nicht, stattdessen spritzt abstrakte Flüssigkeit.

Die Test-Abrechnung
Testversion: Verkaufsversion
Spielzeit: 8:00 Stunden
Die Testversion lief flüssig und ohne Abstürze. KI-Bugs waren sehr selten.

PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
63 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
Lizenz mit Originalstimmen und vielen Zitaten aus der Serie
Streng vorgegebene, einfache Lauf- und Lösungswege
Kurzzeitige Schleichspannung
Kaum Herausforderung für erfahrene Spieler
Simpelste Spielmechanik, die kaum Einsatz fordert
   
Robert Horn
„Wären Gefängnisausbrüche wirklich so simpel ...“
Auch wenn das links alles sehr negativ klingt: Ich hatte schon ein wenig Spaß mit Prison Break. Denn an manchen, seltenen Stellen schaff t es das Spiel tatsächlich, die furchtbare Linearität und die simple Spielmechanik vergessen zu machen. Leider nur kurz. Dann klicke ich mich wieder durch bekannte Gänge, beschreite vorgegebene Pfade und folge der dümmlichen deutschen Vertonung. Selbst als Gucker der Fernsehserie bin ich schwer zu begeistern. Immerhin ist die Erstausstrahlung in den USA nahezu fünf Jahre her (bei uns war’s 2007)! Das Spiel kommt einige Jahre zu spät, um wenigstens noch die Fanbasis mitzunehmen.
   
Print-Redakteur
Moderation
29.03.2010 11:25 Uhr
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Dein Kommentar
Benutzer
Bewertung: 0
14.04.2010 23:06 Uhr
@MrPropper ich gucke zwar nicht viel tv aber ich habe schon davon gehört is aber so ne weibersendung hab auch nur die werbung dafür gesehn und dann gehört wie "süß" der is 
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
09.04.2010 09:25 Uhr
Worum geht es in der Serie "Prison break". Hab noch nie etwas davon gehört. bestimmt eine Serie die ich nie gucken möchte.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
08.04.2010 17:40 Uhr
Am Anfang mochte ich die Serie ja echt gern..aber mit der Zeit wurde es immer lächerlicher. Andauernd ging was schief, die Protagonisten schlitterten von einen vorhersehbarem Ereignis ins Nächste. Da nahm ich mir die Löwenzahnparole zu Herzen: ABSCHALTEN!!