Prinz Charming: Filmrezension zum leichten Familienspaß
Wenn man nach dem Stereotyp eines Märchenprinzen fragen würde, hätten die meisten wohl zuerst Prinz Charming im Sinn. Der mehrfach in solcherlei Geschichten auftauchende Held, darf nun in seinem eigenen Film nach der wahren Liebe suchen. Die originalen Synchronsprecher der beiden Protagonisten, Demi Lovato (Diebin Lenore) und Wilmer Valderram (Charming) dateten einander während der "Dreharbeiten" - die Beziehung blieb jedoch nicht bestehen.
Auf Prinz Charming (jetzt kaufen 10,29 € ) lastet ein Fluch: Jede Frau, die in seine Augen schaut, verliebt sich augenblicklich in den Schönling. So kommt es auch, dass Charming gleichzeitig mit drei Prinzessinnen verlobt ist. Doch die völlige Entfaltung der Verwünschung kriegt der Thronfolger erst an seinem 21. Geburtstag zu spüren, denn findet er bis dahin seine wahre Liebe nicht, so erlischt diese für immer im Königreich. Um diesem Schicksal zu entfliehen, muss sich der junge Tollpatsch drei unüberwindbaren Aufgaben stellen, wobei ihm eine taffe Diebin zur Hilfe kommt.
Produziert wurde die Trickfilm-Komödie von den Machern von Shrek, doch wer das gleiche Niveau erwartet, wird enttäuscht. Leider kommt Charming animationstechnisch nicht an den mürrischen Oger ran. In einem Punkt gleichen sich die Märchen jedoch positiv: Dem Geschlechter-Rollentausch. Während der Prinz ganz weit weg vom Heldentum ist, beweist sein weiblicher Gegenpart viel Stärke und Intelligenz.
FAZIT:
Ein seichter und leicht vorhersehbarer Familienspaß, der mit Emanzipation und dem einen oder anderen Lacher punktet.
