Prince of Persia: Warrior Within (PC)

Release:
02.12.2004
Genre:
Action
Publisher:
Ubisoft

Prince of Persia: Warrior Within

07.12.2004 16:50 Uhr
|
Neu
|

Prince of Persia: Warrior Within [Quelle: Siehe Bildergalerie] Es war einmal ein Prinz, der hätte in Sands of Time als perfekter Schwiegersohn durchgehen können. Er trug luftige Klamotten, gepflegtes Haar und eine löbliche Absicht in sich: die Welt zu retten. Weil er nicht gestorben ist, lebt er heute immer noch. Doch selbst seine Eltern würden ihn nicht wiedererkennen: Als psychisch und physisch gereifter Kampfsportler verwickelt er sich in verrückte Zeitreisegeschichten, die Gehirnwindungen verknoten. Das Problem lautet wie folgt: Eigentlich wäre der Prinz schon in hundert Schluchten in den Tod gestürzt, hätte er nicht stets die Zeit zurückgedreht. Auf der To-do-Liste des Sensenmanns - ein mies gelaunter, zwanzig Fuß großer und ebenso breiter Dämon - steht sein Name aber noch immer ganz oben. Deswegen wird der Prinz drangsaliert. Um den Fluch loszuwerden, plant er: Ich geh zurück in die Vergangenheit, mache meine sämtlichen Zeitreisen ungeschehen und bin ein freier Mann. Ein tollkühnes Vorhaben, dessen Erfolg maßgeblich davon abhängt, ob Ihre Nerven aus Stahl sind. Denn Warrior Within ist nicht nur düsterer und besser als sein Vorgänger, sondern streckenweise so schwer, dass man sich fragt, ob tausendundeine Nacht überhaupt zum Durchspielen reichen.

Fisherman's-Friend-Tutorial

Prince of Persia: Warrior Within [Quelle: Siehe Bildergalerie] Wenn Sie glauben, dass Sie das Tutorial freundlich an die Hand nimmt und behutsam mit der Spielmechanik vertraut macht, dann vergessen Sie das ganz schnell. Die ersten Minuten sind wie ein Sprung ins kalte Wasser: Zombiepiraten entern das Schiff des Prinzen, es folgt ein Kampf gegen eine Übermacht, der die Schweißproduktion auf Hochtouren laufen lässt. Am unteren Bildschirmrand lesen Sie Anweisungen zu Tastenkombinationen, während über Ihnen Masten einstürzen und Säbel die Luft durchschneiden.
Kaum ist eine Hürde genommen, folgt das nächste geskriptete Ereignis: Der Boden bricht ein, Sie fallen hinunter, das Wasser spritzt in Fontänen durch Löcher, der nächste Gegner kommt keifend um die Ecke. Leertaste zum Sprung, linke Maustaste zum Angriff, rechte zum Abwehren. Manchmal den einen Knopf zuerst, manchmal den anderen. Sie werden keuchen. Zuletzt wartet eine Dame am Bug auf Sie. Wenn Sie glauben, dass es sich um eine Prinzessin handelt, die Ihnen für die Rettung einen Heiratsantrag machen will, dann vergessen Sie das ganz schnell. Sie zückt stattdessen die Klinge, spuckt eine Beleidigung heraus und geht in den Angriff über ...

Auf der Insel der Zeit, dem Zielort, lassen Sie den Prinz vor den Überresten seines Schiffes verschnaufen. Sie sind allein. Der Wind weht pfeifend um die Felsen, das Meer gibt ein Rauschkonzert. Ein Weg führt vom Strand weg. Sie erklimmen ein Plateau, das einsam im blauen Dämmerlicht liegt. Dort schiebt sich langsam eine majestätische Festung ins Bild, wie sie nur in Märchen existieren kann. Darin werden Sie die nächsten 15 bis 20 Stunden verbringen, um die Entstehung des Sandes der Zeit zu verhindern.

Ihre Freundin, die Steuerung

Prince of Persia: Warrior Within [Quelle: Siehe Bildergalerie] Es gehört viel Fingerfertigkeit dazu, Konsolenumsetzungen mit Schwerpunkt auf Geschicklichkeit über Maus und Tastatur zu steuern. Die Ausbildung zum Jongleur dürfte einfacher sein. Auch Warrior Within empfiehlt nach der Installation ein analoges Gamepad, was sich aber als überflüssige Panikmache herausstellt: Mit der WASD-Tastenreihe laufen, mit der Maus die Perspektive drehen und kämpfen - das funktioniert wie schon im Vorgänger einwandfrei. Erleichternd kommt die erfreulich geringe Anzahl an notwendigen Tasten hinzu. Vielmehr entscheidet die richtige Kombination derselben über Leben und Tod. Und davon gibt es eine Menge. Dreimal hintereinander den linken Mausknopf zu drücken, schaffen selbst jene, die besagtes Eingabegerät für ein Nagetier halten. Zweimal den Mausknopf, einmal "E", dann die Leertaste - das sind Übungen für Fortgeschrittene. Grundsätzlich gilt: Je länger die Tastenfolge, desto eindrucksvoller die Verrenkungen. Man möchte meinen, der Prinz wäre aus Gummi: Er biegt den Oberkörper nach hinten und hält dabei die Schwerter ausgestreckt; er macht einen Handstand und dreht sich kopfüber wie ein Mensch gewordener Wirbelwind; er schubst und kickt und boxt und springt - bis die Klinge zersplittert. Dann schrumpft das Schlagrepertoire auf wenig überzeugende Kniffe zusammen. In herumstehenden Waffenschränken und bei niedergestreckten Gegnern finden Sie schnell Ersatz.

Moderation
07.12.2004 16:50 Uhr
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Hier könnt ihr euren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
07.02.2005 10:47 Uhr
Zitat: (Original von tom am 07.02.2005 10:04)
Deine Kritik an meinem Beitrag ist zum Teil sogar berechtigt.
Ich bin, als ich das schrieb davon ausgegangen, das die Redaktion nur 77% vergeben hat. Frage mich bitte nicht wie ich darauf kam.
Leider habe ich die "nur im Heft" enthaltenen Kommentare nicht…
tom
Bewertung: 0
07.02.2005 10:04 Uhr
Deine Kritik an meinem Beitrag ist zum Teil sogar berechtigt.
Ich bin, als ich das schrieb davon ausgegangen, das die Redaktion nur 77% vergeben hat. Frage mich bitte nicht wie ich darauf kam.
Leider habe ich die "nur im Heft" enthaltenen Kommentare nicht lesen koennen.(Ausland)
Warum unterscheiden die…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
07.02.2005 08:42 Uhr
Hier wird dir sicherlich jeder, der das Game gespielt hat versuchen zu helfen, wenn du beschreiben würdest, wo du nicht weiterkommst. 
Da dies hier jedoch ein Thread zum Test des Spiels ist, werden wohl mehr Hilfen kommen, wenn du dazu einen Thread [url=http://www.pcgames.de/…