"Duke Nukem ist das Gegenteil von Tommy"
Diesen Monat erfreute uns Take 2 mit einem Testexemplar des überraschend erfrischenden Egoshooter Prey. Wir sprachen mit Timothy Gerritsen, dem Chef des amerikanischen Entwicklerstudios Human Head über Mehrspieler-Modus, Duke Nukem Forever und schaurige Aliens. Zudem finden Sie fünf neue Shots in der Galerie.
Redaktion Einige Monster erinnern uns stark an Doom 3 oder Alien. Von welchen Spielen und Filmen habt ihr euch bei der Entwicklung inspirieren lassen?
Timothy Gerritsen In Prey dreht sich alles um kybernetische Verbesserungen. Das Alien-Schiff schnappt sich die verschiedenen Lebensformen, kreuzt sie miteinander und montiert irgendwelche abgefahrenen Waffen dran. So entstehen völlig neue, nihilistische Spezies. Die Werke von H.R. Giger kamen unseren Vorstellungen am nächsten und haben deshalb den größten Einfluss auf die Designer ausgeübt. Es gibt zum Beispiel sackartige, mit Gras gefüllte Kreaturen oder schwebende Monster mit Tentakeln. Alles in allem unterscheiden sich die Gegnertypen enorm voneinander.
Redaktion Wenn du die Wahl hättest, welcher Alien wärst du gern?
Timothy Gerritsen Da brauche ich nicht lange überlegen: Am liebsten würde ich als Centurion rumlaufen, weil er so gigantisch ist und alles andere in seiner Nähe überragt.
Redaktion Was hat es mit dem Vogel auf sich, der die ganze Zeit um Tommyherumschwirrt? Ist er unsterblich und kann man ihm Befehle geben?
Timothy Gerritsen Der Falke Talon war eine Art Haustier für Tommy. Leider starb der Vogel während Tommys Kindheit. Als Tommy jedoch seine spirituelle Seite entdeckt, kehrt Talon als übernatürliches Totem aus der indianischen Mythologie zurück und fungiert als tierischer Ratgeber, der den Spieler unterstützt. So übersetzt Talon für Tommy die außerirdischen Sprachen und lenkt die Aufmerksamkeit größerer Gegneransammlungen auf sich, damit sich sein Meister auf einen einzigen Feind konzentrieren kann. Außerdem macht dich Talon auf wichtige Dinge in der näheren Umgebung aufmerksam, die einem leicht entgehen könnten. Befehle nimmt der Falke aber nicht entgegen. Er handelt völlig eigenständig.
Redaktion In Quake 4 oder Doom 3 ist die Taschenlampe eines der wichtigsten Utensilien. Wie sieht es mit Prey aus? Immerhin setzt ihr ja dieselbe Technik ein.
Timothy Gerritsen Ich kann euch beruhigen, es gibt KEINE Taschenlampe in Prey. Stattdessen kommt ein Benzinfeuerzeug zum Einsatz, das nach einer Weile überhitzt, sodass man es ausmachen muss. Schließlich ist Tommy kein Marine, der mal eben eine Taschenlampe dabei hat, während er von Außerirdischen entführt wird. Das wäre sehr unglaubwürdig. Außerdem erzeugt das flackernde Licht des Feuerzeugs eine viel düstere Atmosphäre als der geradlinige Strahl einer Taschenlampe, wenn man durch stockdunkle Gänge tappt. Was die dynamische Beleuchtung anbelangt, haben sich unsere Jungs richtig ausgetobt. Übrigens: Im Gegensatz zu Doom 3 muss man das Feuerzeug nicht wegstecken, um die Waffe zu benutzen.


Merke: Es wird immer Spinner geben, die denken, nur weil sie erst seit kurzem Computerspielen wissen sie…
... aha. Also sind Gothic, Max Payne, NOLF, X, Monkey Island, Grim Fandango, Morrowind/Oblivion, Tomb Raider, King kong, die…
sowas sollte ja dann die wertung wiederspiegeln, ausser an der grafik zu schrauben steckt ja dann nichts weiteres dahinter...
Hab grad den Spielstand angeschaut beim Endendendgegner:
8:37
Naja.. bin halt nicht der Schnellste und kein Powerspieler, wie anscheinend die meisten hier