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  • Prey: Vorschau von der Quakecon 2016 [Video-Update] Updated
    Quelle: Bethesda

    Prey: Eindrücke zur Gameplay-Demo - Eine Portion Bioshock und Dead Space

    Gameplay-Premiere zu Prey: Auf der QuakeCon 2016 zeigte Entwickler Arkane hinter verschlossenen Türen erstmals zusammenhängende Spielszenen aus dem mysteriösen Sci-Fi-Shooter - und sorgte dabei für Begeisterung beim anwesenden Publikum. Wir waren vor Ort und verraten euch, warum Prey teilweise an Bioshock und Dead Space erinnert.

    Was für eine Art von Spiel soll Prey nun eigentlich sein? Diese Frage dürfte vielen nach der E3-Präsentation vor einigen Wochen durch den Kopf gegangen sein. Denn der seinerzeit veröffentlichte CGI-Trailer lieferte mehr Fragen als Antworten. Auf der diesjährigen QuakeCon in Dallas, USA, ließen sich die Verantwortlichen nun endlich in die Karten schauen und zeigten exklusiv vor Ort erstmals zusammenhängende Gameplay-Szenen aus dem düsteren Sci-Fi-Shooter. Das bisher gesehene Material hat unser Interesse jedenfalls geweckt: Prey vereint augenscheinlich Elemente aus Action-Highlights wie Bioshock und Dead Space, trumpft mit einem weitgehend nicht-linearen Schauplatz und netten Puzzle-Ideen auf.

    Video-Vorschau (Update)

          
    06:23
    Prey: Video-Vorschau zum Sci-Fi-Shooter

    Aliens als Gestaltenwandler

          

    Phantome sind außergewöhnlich schnell und daher zähe Gegner. Außerdem können sie sich teleportieren und uns so in den Rücken fallen. Phantome sind außergewöhnlich schnell und daher zähe Gegner. Außerdem können sie sich teleportieren und uns so in den Rücken fallen. Quelle: Bethesda In Prey schlüpfen wir in die Rolle von Morgan Yu. Das Opfer fragwürdiger Experimente erwacht eines Tages auf der Raumstation Talon One auf und stellt fest, dass diese von Außerirdischen überrannt wurde. Soviel zu den bereits bekannten Fakten.

    Während der Gameplay-Präsentationen hinter verschlossenen Türen gewährten Co-Creative Director Raphael Colantonio und Lead Designer Ricardo Bare erstmals einen Blick auf die Alien-Spezies mit dem Namen Typhon. Die schwarzen Schleim-ähnlichen Wesen kommen in verschiedenen Formen daher. Besonders in Acht nehmen müssen wir uns vor Mimics. Diese Kreaturen nehmen die Gestalt gewöhnlicher Objekte wie Kaffeetassen oder Abfalleimer an und attackieren uns dann aus der Tarnung heraus.

    Ihnen kommen wir nur bei, wenn wir die Umgebung vor uns genau beobachten und etwa auf ungewöhnlich platzierte Gegenstände feuern. Bei einem Treffer kehren Mimics nämlich zu ihrer ursprünglichen Gestalt zurück und sind extrem verwundbar. Weit gefährlicher sind Phantoms, die sich blitzschnell teleportieren und uns so in den Rücken fallen. Wir haben außerdem eine riesige, namenlose Kreatur gesehen, deren Lebenspunkte sich kaum senken ließen.

    01:41
    Prey: Erster Gameplay-Trailer mit Cryengine-Power

    Klebstoff als Waffe

          

    Um nicht ins Gras zu beißen, müssen wir die Schwachpunkte der Feinde kennen und Waffen und Fähigkeiten dementsprechend wählen. Das Arsenal an Schießeisen erschien uns zunächst sehr vertraut: Schraubenschlüssel, Laserpistole und Schrotflinte zählen zum Standardreportaire in Prey. Interessanter ist da jedoch die sogenannte GLOO-Kanone. Dabei handelt sich eigentlich um ein Werkzeug für Wartungsarbeiten, das einen schnell härtenden und stabilen Bauschaum verschießt. Auf die Außerirdischen angewendet, werden diese unmittelbar kampfunfähig. Der verschossene Klebstoff ist aber auch auf andere Art und Weise nützlich, können wir damit etwa brennende Rohre und unter Strom stehende Verteilerkästen versiegeln. Außerdem können wir uns mit dem Bauschaum zum Beispiel eine Brücke formen, um etwa in ein Büro in der zweiten Etage einzudringen, das für uns sonst unerreichbar wäre.

    Nützliche Implantate

          

    Im Überlebenskampf helfen Protagonist Morgan außerdem seine vielseitigen Fähigkeiten weiter. Diese erlernen wir mithilfe sogenannter Neuromods. Das sind im Prinzip Implantate, die wir uns an bestimmten Stationen ins Auge rammen. Im fertigen Spiel soll es eine Vielzahl von menschlicher wie außerirdischer Neuromods geben, versichern die Entwicklern. Zugriff auf die Alien-Technologie erhalten wir dabei nur, wenn wir die Typhon genau studieren. Wie das von der Hand geht, wurde im Rahmen der Gameplay-Präsentation allerdings nicht verraten. Möglicherweise greift hier ein ähnliches System wie in Bioshock, wo sich Feinde durch eine Kamera analysieren ließen.

    Die Story von Prey ist noch ein Mysterium. Über die genauen Hintergründe schweigen sich die Entwickler (noch) aus. Die Story von Prey ist noch ein Mysterium. Über die genauen Hintergründe schweigen sich die Entwickler (noch) aus. Quelle: Bethesda Ein Beispiel für außerirdische Neuromods lieferte Arkane dann aber doch: So können wir uns etwa die Tarnung der Mimic-Spezies zu eigen machen und uns in nahezu jeden beliebigen Gegenstand verwandeln. Das ist augenscheinlich mehr als nur ein lustiges Gimmick, denn in der Form einer Kaffeetasse können wir etwa durch kleine Öffnungen schlüpfen und so zu neuen Bereichen in der Raumstation vordringen. Mit einem ähnlichen Konzept (Stichwort: Spirit Walk!) realisierte das Team von Human Head Studios im ersten Prey allerhand Puzzles. Gut möglich, dass Arkane hier in der Neuinterpretation anknüpft. Fähigkeiten lassen sich in Prey im Übrigen sogar miteinander kombinieren. Mit Mimic schlüpfen wir etwa zunächst in eine Tasse und katapultieren uns dann mit "Kinetischer Blast" vorbei an den Sicherheitsrobotern der Raumstation in eine höhere Etage.

    3D-Druck als Überlebenshilfe

    Auch ein Crafting-System fehlt in Prey nicht. Die entsprechende Blaupause vorausgesetzt, stellen wir an 3D-Druckern neben Waffen und Munition auch praktische Werkzeuge selbst her. Dafür benötigte Rohstoffe finden wir in der Umgebung, etwa indem wir Leichen durchsuchen. Wenn es schnell gehen soll, setzten wir den Recycler-Sprengsatz ein, der am Einschlagsort eine Art schwarzes Loch erzeugt, Objekte in unmittelbarer Nähe einsaugt und schlussendlich Materialien ausspuckt. Da Waffen und Munition in Prey laut Entwicklern rar sind, wird das Absuchen der Raumstation nach brauchbaren Ressourcen wohl zum wichtigen Bestandteil des Sci-Fi-Shooters werden.

    Im schwerelosen Raum

          

    Im Raumanzug erkunden wir auch die Außenhülle der Talos 1 Raumstation. Hinaus ins Weltall: Zwischendurch können wir auch die Raumstation verlassen. Aber Vorsicht: Der Luftvorrat ist begrenzt! Quelle: Bethesda In Prey haben wir später auch die Möglichkeit, die Raumstation zu verlassen. Mithilfe der 3D-Drucker können wir uns etwa ein Artax-Schubsystem zusammenbasteln, mit dem wir ins Weltall verstoßen können. Das Herumdüsen im schwerenlosen Raum mit dem Gleiter weckt Erinnerungen an Dead Space - und zwar auch, weil das Betreten entsprechender Zonen ähnlich vom Bordcomputer angekündigt wird. Wie beim augenscheinlichen Vorbild müssen wir außerdem die Luftanzeige im Auge behalten, solange wir außerhalb von Talon One unterwegs sind. Im All bietet sich dann ein tolles Panoramabild von der eigentlichen Größe der Raumstation. Der Schauplatz soll umfangreich ausfallen und uns laut Arkane Studios prinzipiell von Beginn an komplett offen stehen. An einige Orte gelangen wir aber nur, wenn wir uns vorher die richtigen Fähigkeiten angeeignet oder Werkzeug angeschafft haben. Der Weg zum Ziel sei aber größenteils nicht vorgegeben.

    Ein Mysterium bleibt die Story. Wer ist Morgan und woher kommen die Außerirdischen, die sich überall auf der Talon One breitgemacht haben? Was hat es mit dem Traum auf sich, über den Morgan im Trailer spricht? Fragen, auf die die Gameplay-Präsentation keine Antworten lieferte. Unsere Neugier ist jedoch geweckt, weil das Gameplay augenscheinlich viel Experimentieren mit Waffen und Fähigkeiten zulässt und der Schauplatz viele Geheimnisse bereithält. Noch liegt die Veröffentlichung von Prey ohnehin in weiter Ferne. Vor 2017 erscheint der vielversprechende Sci-Fi-Shooter nicht für PS4, Xbox One und den PC.

    Fazit

          
    01:37
    Prey: Entwickler Arkane lüftet Geheimnisse des E3-Trailers
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http://www.pcgames.de/Prey-2017-Spiel-57339/Specials/Gameplay-Demo-Vorschau-Eindruecke-1203702/
11.08.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/08/Prey_Phantoms_QC16_logo_1470345844-pc-games_b2teaser_169.jpg
prey,ego-shooter,bethesda
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