Portal 2 Umfrage-Ergebnis: Mehr als 37 Prozent haben direkt bei Steam gekauft
Mehr als ein Drittel hat Portal 2 direkt bei Steam heruntergeladen. Auf Platz 2 folgt Platzhirsch amazon.de, auf Rang 3 kommen Saturn & Co.
Portal 2 gehört zu den meistgekauften Spielen im April/Mai.
Wer PC-Spiele kaufen möchte, hat viele Möglichkeiten: bequem online bestellen, beim Elektromarkt um die Ecke, im Kaufhaus, bei Ebay oder eben als Download (z. B. bei Steam, Gamer Unlimited, gog.com, Gamesload usw.). Ein überraschendes Ergebnis unserer Portal-2-Umfrage: Wenngleich Portal 2 bei Versendern wie amazon.de teils unter 40 Euro und damit 10 Euro günstiger zu haben ist als direkt bei Steam, haben sich dennoch über 37 % für den Download entschieden. Natürlich haben wir auch die Gründe abgefragt, und die sind vielfältig: Viele haben sich an einem Abend oder am Wochenende spontan zum Kauf entschlossen und wollten sofort losspielen - da bleibt nur Steam als einzige Option. Weitere Gründe: Bequemlichkeit und Komfort. Einige Spieler haben im Textfeld auch angegeben, dass sie den Entwickler und nicht den Vertrieb (hier: Electronic Arts) "unterstützen" wollten. Manche sind auch ihren Prinzipien treu geblieben, die da lauten: Valve-Spiele kaufe ich grundsätzlich bei Steam.
Diejenigen, die den Preis als Hauptargument angeführt haben, bestellten das Spiel beim Versender oder haben bei einem günstigen Prospektangebot eines Elektromarkts oder Fachhändlers zugegriffen. Auch interessant: Fast jeder Dritte hat das Spiel vorbestellt.
Wem der Preis am wichtigsten war, der entschied sich meist für günstige Versender oder Elektromärkte.
Kein großes Argument war die Ausstattung der Spielepackung: Der Portal-2-Hülle liegt nur ein einsames Blatt mit der Seriennummer bei - das war's. Kein Vergleich zu üppig ausgestatteten Paketen wie etwa der Witcher-2-Premium-Edition, die mit dicken Handbüchern, Guides und Karten auftrumpft.
Portal 2 ist aus vielerlei Gründen ein Sonderfall. Dennoch hat das Download-Geschäft in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Electronic Arts hat erst vor wenigen Tagen angekündigt, sich von einer ‚Boxed-Company' hin zu einem "Spieledienstleister" entwickeln zu wollen, der auf digitalen Vertrieb setzt.


"Wer warten kann, dem kommt alles zur Rechten Zeit"