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  • Port Royale 3 im Test: Motivierender Mix aus Freibeuterspiel und Handelssimulation - Jetzt im Handel

    Piraten der Karibik und schlaue Händler treffen sich in Port Royale 3 zu einem auch dauerhaft motivierenden Spiel. Wer Innovationen sucht, wird sie hier zwar nicht finden, das tut dem Spielspaß selbst aber keinen Abbruch. Für wen sich Port Royale 3 eignet und welche Besonderheiten es gibt, lest ihr in unserem Port Royale 3 Test.

    Acht Jahre, nachdem ihr das letzte Mal in der Karibik Waren verschifft und Piratenfregatten versenkt habt (damals noch unter der Flagge von Ascaron) kehrt Port Royale 3 auf den PC zurück. Der kleine Bruder der Patrizier-Serie stammt wie deren vierter Teil aus den Händen des deutschen Entwicklerstudios Gaming Minds und orientiert sich souverän an den Stärken der traditionsreichen Wirtschaftssimulation: Der dritte Teil der Reihe bietet wieder jede Menge spielerische Freiheit und eine beträchtliche Langzeitmotivation. Das alte Mädchen hat die Überfahrt in die Moderne also gut überstanden – allerdings ist dabei die Innovation auf der Strecke geblieben.

    Info: Kopierschutz

    Bei der Installation ist eine einmalige Online-Aktivierung per Kalypso-Launcher und die Verbindung mit einem kostenlosen Benutzerkonto nötig. Eine dauerhafte Online-Verbindung ist zum Spielen nicht notwendig.

    Info: Darum geht es

    Wie im acht Jahre alten Vorgänger startet ihr das Spiel als kleiner Niemand im Karibikraum des 17. Jahrhunderts. Nur mit einem kleinen Boot unter den Füßen und einigen Tausend Goldstücken in der Tasche schmiedet ihr euch ein neues Schicksal. Wie genau, das schreibt euch Port Royale 3 nicht vor. Verdient ihr euch als Meisterhändler eine goldene Nase? Erledigt ihr lieber Aufgaben für die Stadtgouverneure der vier großen Kolonialmächte England, Frankreich, Spanien und Holland? Kapert ihr als Freibeuter dank Kaperbrief im königlichen Namen die Kähne einer verfeindeten Nation? Oder macht ihr gar als ruchloser Pirat Jagd auf unbewaffnete Handelskonvois? Das und noch mehr ist im karibischen Sandkasten namens Port Royale3 möglich.

    Info: Mehrspielermodus

    Port Royale 3 im Test: Das Spiel bietet einen motivierenden Mix aus Freibeuterspiel und Handelssimulation mit wenigen Neuerungen. (11) Port Royale 3 im Test: Das Spiel bietet einen motivierenden Mix aus Freibeuterspiel und Handelssimulation mit wenigen Neuerungen. (11) Quelle: Kalypso Media Erstmals in der Serie sind Partien für bis zu vier Spieler im Internet oder LAN möglich. Der Host wählt neben Variablen wie Startkapital und -jahr außerdem, ob die Partie öffentlich oder privat abläuft. Da die Online-Server zum Zeitpunkt des Tests noch nicht aktiv waren, konnten wir lediglich den LAN-Modus ausprobieren. Enttäuschend: Anders als in Patrizier 4: Aufstieg einer Dynastie steht kein Koop-Modus zur Verfügung, um zusammen ein Unternehmen zu führen. Darüber hinaus gibt es kaum Möglichkeiten zur Interaktion mit den anderen Spielern. Der Austausch von Waren ist ebenso unmöglich wie der Handel mit Gebäuden und Schiffen. Im Endeffekt spielt man so mehr nebeneinander als miteinander. Einzig in Seegefechten kann man sich gegenseitig aufs Korn nehmen.

    Motivierendes Sandbox-Spielprinzip mit hoher Langzeitmotivation

    In Port Royale 3 ist die Karibik ein riesiger Spielplatz, der euch viele verschiedene Möglichkeiten bietet, an Ruhm und Vermögen zu gelangen. Prinzipiell stehen euch dabei die Spielweisen als Händler oder Freibeuter offen. Beide sind auf ihre Art lukrativ und interessant und lassen sich natürlich auch nach Lust und Laune kombinieren.
    Als Händler verschachtert ihr Waren, errichtet Plantagen und verbessert eure Beziehungen zu den KI-Gouverneuren, bis ihr selbst zum einflussreichsten Mann einer Stadt gewählt werdet. Freibeuter dagegen machen Jagd auf Piraten und Handelsschiffe anderer Nationen, entern feindliche Nussschalen, stellen große Militärkonvois auf und belagern von der Seeseite aus Städte, bis diese kapitulieren.
    Eure Ziele wählt ihr dabei zu jedem Zeitpunkt selbst; allerdings macht Port Royale 3 einen guten Job dabei, euch automatisch weitere Meilensteine in Aussicht zu stellen, auf die es sich hinzuarbeiten lohnt. Dabei entfaltet das Spiel eine enorme Sogwirkung, die dutzende Spielstunden lang motiviert – eben ganz wie in den berühmten Vorgängern.

    Dynamisches Wirtschaftssystem mit glaubwürdigen Warenströmen

    Port Royale 3 im Test: Das Spiel bietet einen motivierenden Mix aus Freibeuterspiel und Handelssimulation mit wenigen Neuerungen. (7) Port Royale 3 im Test: Das Spiel bietet einen motivierenden Mix aus Freibeuterspiel und Handelssimulation mit wenigen Neuerungen. (7) Quelle: Kalypso Eine von Port Royales größten Stärken war schon immer und ist auch in Teil 3 erneut das fantastische, weil hochdynamische Wirtschaftssystem. Die gut 60 Karibikstädte bilden einen in sich geschlossenen Wirtschaftskreislauf, der logischen Regeln unterworfen ist. Jede Stadt produziert fünf der insgesamt 20 Waren selbst, wobei viele Güter einen regionalen Produktionsschwerpunkt haben. Tabak gibt es zum Beispiel nur in der Umgebung Kubas, Farbstoffe ausschließlich im Norden der Karibik. Die restlichen 15 Güter werden am Hafen importiert – schließlich müssen die Stadtbewohner von irgendwas leben. Dadurch bildet sich ein entsprechendes Preisgefüge, das außerdem von Zufallsfaktoren wie Dürren oder Stürmen beeinflusst wird.
    Auch die Aktionen der Händler spielen eine wichtige Rolle. Kauft ihr beispielsweise über einen längeren Zeitraum hinweg sämtliche Nahrungsmittel einer Stadt auf, löst ihr so eine Hungersnot aus und die Einwohnerzahl der Niederlassung schrumpft. Wer seine Warenproduktion dagegen sehr einseitig auslegt und den Karibikraum etwa mit Rum überschwemmt, kriegt den Alkohol aufgrund des Überangebotes irgendwann nicht mehr los. Die ständige Neuberechnung von Angebot und Nachfrage und das dynamische Wachstum der Städte sorgen daher ständig für neuen Raum zur Optimierung eigener Handelsrouten und Produktionsketten. Das motiviert und fesselt gleichermaßen, ohne jemals undurchsichtig zu werden.

    Vorbildliche Einführungskampagnen

    Die Wirtschaftssimulation besitzt zwei Kampagnen, die den Einstieg erleichtern sollen. Zur Wahl stehen "Händler" und "Abenteurer". Das ultimative Ziel beider Kampagnen besteht in der Annektierung einer eigenen Stadt, der Weg dahin ist allerdings komplett unterschiedlich. Die Händlerkampagne dreht sich logischerweise um Wirtschaft und Handel. Durch geschickt gewählte Aufgabenziele werden dem Spieler die Grundlagen des Warenhandels, die große Bedeutung eigener Produktionsbetriebe und die Erstellung automatischer Handelsrouten nähergebracht. Zusätzlich stehen zu allen wichtigen Spielmechaniken sehr gute, optionale Videotutorials bereit, die alles noch mal im Detail erklären.

    Wer dagegen die Karriere als Abenteurer wählt, verbringt seine Zeit hauptsächlich mit der Jagd von Piraten, der Ausstattung von schlagkräftigen Schiffskonvois, zahlreichen Seegefechten und dem Umgang mit den verschiedenen Nationen im Spiel. Freilich dürfen Abenteurer auch jederzeit Handel treiben und Händler umgekehrt mit den Säbeln rasseln. Das freie Spielprinzip steht auch hier immer im Vordergrund und die aufgetragenen Missionsziele sind nie zeitlich begrenzt. Nach Beendigung der letzten Mission wird die Kampagne ohnehin zu einem Endlosspiel umgewandelt und wir können uns eigene Ziele setzen.
    Richtig gut gefällt uns, dass die Kampagnen nicht nur übergroße Tutorials sind, sondern die Bezeichnung Kampagne auch wirklich verdienen. Neben dem ordentlichen Umfang – allein die Händlerkampagne beschäftigte uns knapp 15 Stunden – und den fordernden Aufgaben liegt das vor allem daran, dass Port Royale 3 mit einer Geschichte auftrumpft. Eine absolute Seltenheit für WiSims! Auch hier gilt: Die Eckpunkte für die Story sind für beide Kampagnen identisch, der spezifische Verlauf unterscheidet sich jedoch. Natürlich fahren die Entwickler kein bahnbrechendes Skript à la Fluch der Karibik auf, doch die Handlung ist nachvollziehbar und ansprechend. Auch die Präsentation mit handgezeichneten Standbildern und einer deutschen Vollvertonung geht für Genre-Verhältnisse völlig in Ordnung.

    Komfortable Handelsrouten-Erstellung

    Port Royale 3 im Test: Das Spiel bietet einen motivierenden Mix aus Freibeuterspiel und Handelssimulation mit wenigen Neuerungen. (6) Port Royale 3 im Test: Das Spiel bietet einen motivierenden Mix aus Freibeuterspiel und Handelssimulation mit wenigen Neuerungen. (6) Quelle: Kalypso Die Einrichtung automatischer Handelsrouten gehört zu den wichtigsten Werkzeugen eines Händlers und ist in Port Royale 3 so komfortabel wie noch nie. Zunächst erstellt ihr eine Route, die der Kapitän Stadt für Stadt abfahren soll. Dabei klickt ihr einfach der Reihe nach die gewünschten Städte auf der Landkarte an und das Spiel bestimmt den kürzesten Weg automatisch. Eine Handelsroute kann dabei maximal 18 Städte umfassen. Steht der Fahrplan, klärt ihr den Kapitän über die gewünschte Strategie auf. Soll er auf maximalen Profit setzen, die angefahrenen Städte zu Wohlstand führen oder eure Betriebe mit Rohstoffen versorgen? Das ist vor allem für Genre-Neulinge eine fabelhafte Option, da der Kapitän alles Restliche, also auch die Bestimmung der An- und Verkaufspreise selbstständig erledigt.
    Erfahrene Spieler dürfen mit der Option "Eigene Strategie" sämtliche Preise, Warenmengen und sonstige Dinge natürlich auch selbst festlegen. Dadurch kann man die Handelsrouten optimal an die Gegebenheiten anpassen, um die Gewinnspanne zu maximieren. Mini-Kritikpunkt: Ein Befehl zur automatischen Reparatur der Schiffe auf einer Handelsroute fehlt.

    01:38
    Port Royale 3: Erster Gameplay-Trailer
    Spielecover zu Port Royale 3
    Port Royale 3
  • Port Royale 3
    Port Royale 3
    Publisher
    Kalypso Media GmbH
    Developer
    Gaming Minds Studios GmbH
    Release
    04.05.2012
    Es gibt 17 Kommentare zum Artikel
    Von zerr
    so ein spiel mit gamepad spielen ist genaus so sinnvoll wie word auf xbox360 oder ps3....
    Von fager
    in der options.cfg gibt es einen eintrag UseGamePad = 0 den wert mal auf 1 setzen, dann müsste es funktionieren mit…
    Von kornhill
    Vielen dank. Ich glaub ich werd auf die Konsole warten.Ich finde es gut das die Entwickler so ein Spiel für die…

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    • Es gibt 17 Kommentare zum Artikel

      • Von zerr Erfahrener Benutzer
        so ein spiel mit gamepad spielen ist genaus so sinnvoll wie word auf xbox360 oder ps3....
      • Von fager Benutzer
        in der options.cfg gibt es einen eintrag
        UseGamePad = 0

        den wert mal auf 1 setzen, dann müsste es funktionieren mit dem gamepad.
      • Von kornhill Erfahrener Benutzer
        Vielen dank. Ich glaub ich werd auf die Konsole warten.Ich finde es gut das die Entwickler so ein Spiel für die Konsole bringen. Außerdem habe ich Port Royal noch nie als Hardcore Simulation empfunden. Eigentlich erinnert es mich an Pirates und das habe ich mit dem Competition Pro gezockt  Freue mich auf die Wohnzimmer Couch Karibik!
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Port Royale 3
Port Royale 3 im Test: Motivierender Mix aus Freibeuterspiel und Handelssimulation - Jetzt im Handel
Piraten der Karibik und schlaue Händler treffen sich in Port Royale 3 zu einem auch dauerhaft motivierenden Spiel. Wer Innovationen sucht, wird sie hier zwar nicht finden, das tut dem Spielspaß selbst aber keinen Abbruch. Für wen sich Port Royale 3 eignet und welche Besonderheiten es gibt, lest ihr in unserem Port Royale 3 Test.
http://www.pcgames.de/Port-Royale-3-Spiel-17114/Tests/Port-Royale-3-im-Test-Motivierender-Mix-aus-Freibeuterspiel-und-Handelssimulation-mit-wenigen-Neuerungen-880879/
04.05.2012
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2012/03/port_royale_3_001.jpg
port royale,strategie,kalypso
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