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  • Port Royale 2

    Die neue Bedienoberfläche wirkt auf den ersten Blick etwas klobig, gewährt aber direkten Zugriff auf fast alle Informationen und Funktionen. Die neue Bedienoberfläche wirkt auf den ersten Blick etwas klobig, gewährt aber direkten Zugriff auf fast alle Informationen und Funktionen. Quelle: Kalypso Media Am Anfang war der Handel. Waren billig ein- und teuer verkaufen. So einfach, so suchterzeugend. Wie weit man dieses eigentlich simple Spielprinzip ausbauen kann, demonstrierte im Sommer 2002 eindrucksvoll Ascarons Wirtschaftssimulation Port Royale. Teil 2 will von allem mehr bieten und doch für Einsteiger beherrschbar bleiben. In vielen Spielstunden mit der aktuellen Betaversion und ausführlichen Gesprächen mit Chefentwickler Daniel Dumont hat PC Games die Chancen dafür geprüft.

    Von Angebot und Nachfrage

    "Offensichtliche Neuerungen sind, abgesehen von der aufpolierten Grafik, zugegebenermaßen ein Problem", bedauert Dumont im Interview beim Besuch von PC Games im Gütersloher Studio von Ascaron. Damit Spieler und Journalisten die vielen Verbesserungen, die er und sein Team erdacht haben, nicht etwa übersehen, hat er sie extra noch einmal auf fünf Seiten zusammengefasst. "Vier statt zwei Kampagnen", steht zum Beispiel in der Tabelle. Oder "Drei Mal so viele Missionen". Die wichtigsten Features gibt’s im Kasten auf Seite 36. Der herausragendste Vorteil lässt sich allerdings nicht so einfach mit Zahlen umschreiben: Das ausgeklügelte Wirtschaftssystem, das den Handel in Port Royale so herausfordernd gemacht hat, ist jetzt Bestandteil einer viel umfassenderen dynamischen Spielwelt. Angebot, Nachfrage, KI-Händler, Piraten, Militärkonvois - all das ist in einem riesigen, sich selbst regulierenden Kreislauf verknüpft, der sich in der Karibik des 17. Jahrhunderts dreht. Als aufstrebender Schiffseigner, der zwischen den Hafenstädten Waren verschifft, kann der Spieler überall in dieses System eingreifen.

    Von Krieg zu Rohstoffmangel

    Die Weizenfarm links unten gehört zu den neuen Großbetrieben, die Spieler und KI-Kaufmänner errichten. Die Weizenfarm links unten gehört zu den neuen Großbetrieben, die Spieler und KI-Kaufmänner errichten. Quelle: Kalypso Media Auch ohne menschliches Zutun passiert allerhand. Ein Beispiel: Die vier Nationen - Spanien, England, Frankreich und Holland -, die zu jener Zeit um die Vorherrschaft zwischen Nord- und Südamerika kämpfen, stehen regelmäßig auf Kriegsfuß mit ihren Nachbarn. Dann werden die eigentlich als Piratenjäger und Eskorte operierenden Militärkonvois zu Freibeutern, die Jagd auf die Handelsschiffe der verfeindeten Partei machen, Städte plündern und Produktionsstätten zerstören. Das freut natürlich die Piraten, die die nun schutzlosen Frachter kapern. Das wiederum bedeutet, dass einigen Städten die Rohstoffe ausgehen, die jene Händler ursprünglich liefern sollten. Was heißt, dass die Produktion in einigen Wirtschaftszweigen unvermittelt stillsteht. Und so weiter und so fort. An welchem Zahnrad man auch dreht, es
    bewegt sich immer die ganze Mechanik. Ein weiteres Beispiel im Kasten auf der nächsten Seite.

    Die ganze Welt in einer Hand

    Endlich: Auf das Fechtduell (hier mit dem Kommandanten der belagerten Stadt) haben Tausende von Pirates-Fans gewartet. Endlich: Auf das Fechtduell (hier mit dem Kommandanten der belagerten Stadt) haben Tausende von Pirates-Fans gewartet. "Wer zäh genug ist, kann buchstäblich die ganze Neue Welt erobern, wirtschaftlich wie militärisch", verspricht Projektleiter Dumont. Anders als beim Vorgänger dürfen kriegerische Naturen alle 60 Städte für eine der vier Nationen beanspruchen, ausgenommen den Sitz des Vizekönigs. Als Belohnung winken bis zu vier eigene Kolonien mit unbegrenzt großen Lagerhäusern und Werften, die unentgeltlich die Flotte instand setzen. So eine Siedlung zur brummenden Hafenmetropole aufzupäppeln, die von den computergesteuerten Händlern angefahren wird, erfordert allerdings eine Menge Zeit und Geld - bis auf Baumeister und Marktplatz muss jedes einzelne Gebäude aus dem Boden gestampft werden. Die Geschicke der anderen Städte kann der Spieler zwar nicht direkt lenken, wohl aber Produktion und Wohnraum kontrollieren: Endlich ist es möglich, die Betriebe und Häuser der Computerhändler aufzukaufen, wenn auch zu horrenden Beträgen.

  • Port Royale 2
    Port Royale 2
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Developer
    Ascaron Entertainment GmbH (DE)
    Release
    19.12.2009
    Es gibt 17 Kommentare zum Artikel
    Von decoy
    Wieder einer der noch nicht begriffen hat das es unmöglich ist komplexe Spiele auf jedweder der mittlerweile in die…
    Von Shadow_Man
    Ach, jetzt stell dich doch mal nicht so dumm an.  Du kaufst dir die Version 1.0 und besorgst dir dann natürlich…
    Von Hammond
    Ach, jetzt stell dich doch mal nicht so dumm an.  Du kaufst dir die Version 1.0 und besorgst dir dann natürlich…

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Port Royale 2
Port Royale 2
http://www.pcgames.de/Port-Royale-2-Spiel-28241/News/Port-Royale-2-297160/
21.03.2004
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2004/03/Port01.jpg
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