Polaroid: Filmrezension zum Horrorfilm

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Test Simon Scholl - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Szenenbild aus "Polaroid" 
Quelle: Wild Bunch

Als die Schülerin Bird Fitscher eine Sofortbildkamera in einem Antiquitätengeschäft entdeckt, ahnt sie nicht, was für ein tödliches Geheimnis sie birgt. Mit "Polaroid" verfilmt der norwegische Regisseur Lars Klevberg nun seinen gleichnamigen Kurzfilm aus dem Jahr 2015 auch als Langzeitversion. Die beiden Hauptdarsteller Bird und Connor werden von Katheryn Prescot, zu sehen in der Serie "Skins", und Tyler Young ("Eyewitness") porträtiert.

Wenn Fotos das Leben festhalten sollen, liegen bei Bird und ihrer Clique einige Dinge im Argen. Erst hatte sich Bird riesig gefreut, als ihr ein Freund eine alte und extrem seltene Sofortbildkamera schenkt. Nachdem allerdings die ersten Personen, die das Mädchen fotografiert, urplötzlich das Zeitliche segnen, dämmert es Bird, dass die Kamera ein böses Geheimnis birgt. Die Zeit drängt, denn in der Zwischenzeit sind noch weitere Bilder gemacht worden.

Mit "Polaroid" (jetzt kaufen 5,99 € ) legt der Norweger Lars Klevberg das US-Remake seines gleichnamigen Kurzfilms von 2015 vor. Doch der Versuch, den kompakten Inhalt des Shorts auf Spielfilmlänge auszudehnen, scheint nicht ganz gelungen. Es gibt einige Durststrecken, die Gesetze des Genres werden fast sklavisch befolgt. Trotzdem sind gute Ideen und eine düstere Atmosphäre durchaus vorhanden, vor allem in der zweiten Hälfte.

FAZIT: Etwas wenig Inhalt, etwas zu konventionell, aber ansonsten ein solider Gruselstreifen für die dunkle Jahreszeit.

Wertung zu Polaroid

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