Online-Abo
Login Registrieren
Online-Abo
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • PlayStation VR im Test: Fazit nach zwei Wochen Dauertest Updated
    Quelle: PC Games

    PlayStation VR im Test: Fazit nach zwei Wochen Dauertest

    PlayStation VR ist da: Sony tritt mit einem eigenen Virtual-Reality-Headset gegen Oculus Rift und HTC Vive an - und zwar zum echten Kampfpreis von 399 Euro! Ohne Kompromisse wird das nicht gehen. Oder etwa doch? Wie also ist die Verarbeitung der Datenbrille? Geht der Aufbau kinderleicht von der Hand? Macht sich die geringere Auflösung bemerkbar und was taugen die VR-Spiele zum Launch? Diese Fragen beantworten wir in unserem mehrteiligen Praxis-Test zum PS VR Release.

    Sony ist spät dran. Der Paukenschlag für die neue VR-Generation erfolgte schließlich im Frühjahr 2016. Begleitet von Euphorie, drangen Oculus Rift und HTC Vive auf den Markt. Die wenig produzierten Stückzahlen waren schnell ausverkauft. Medien überschlugen sich mit (größenteils berechtigten) Lobeshymnen auf die Virtual-Reality-Technik beider Geräte, die eine verblüffende Immersion ermöglicht. Doch der Sprung auf den Massenmarkt ist den neuen Pionieren (noch) nicht gelungen. Denn die Eintrittshürden in die VR-Welt sind hoch. Sowohl Oculus Rift als auch HTC Vive sind ab 699 Euro zu haben, setzen außerdem noch einen performanten High-End-PC voraus. Das Angebot an VR-Spielen ist zwar mittlerweile groß, gleichwohl kann man es sich nicht des Eindrucks erwehren, viele Produktionen seien kaum mehr als schnell verdauliche Tech Demos.

    20:29
    PlayStation VR: Einrichtung und Setup des Sony-VR-Headsets

    Doch was Oculus VR beziehungsweise HTC und Valve nicht gelungen ist, kann womöglich Sony schaffen. Und zwar zum einen über den Preis. PlayStation VR steht ab dem 13. Oktober 2016 für 399 Euro in den Läden. Das ist fast die Hälfte dessen, was man für die Hardware der Konkurrenten auf den Tisch legen muss. Zusatz-Hardware - abseits der PlayStation Kamera und der empfohlenen, aber meist nicht zwangsläufig erforderlichen Move-Controller (dazu später mehr) - ist nicht nötig. Um in Sonys VR-Welt einzutreten, reicht eine herkömmliche PlayStation 4 - Preis mittlerweile ab 299 Euro - völlig aus. Alles was sonst noch zur Inbetriebnahme erforderlich ist, etwa AV-Adapter, Kabel und die Prozessoreinheit, liegen dem Paket bei.

    PlayStation VR im Praxis-Test: Aufbau, Technik und Spiele (1)PlayStation VR im Praxis-Test: Aufbau, Technik und Spiele (1)Quelle: PC GamesZum anderen könnte Sonys Spiele-Portfolio PlayStation VR zum Erfolg verhelfen. Das japanische Unternehmen ist bestens vernetzt zu bedeutenden Entwicklerteams und Publishern dieser Welt. Aus den Partnerschaften mit internen Studios und Third-Party-Herstellern könnten sich VR-Spiele ergeben, die weit über simple Tech Demos und Minispiele hinausgehen. Marktwirtschaftlich betrachtet von enormer Bedeutung, schließlich verkauft laut Experten Software Hardware - und nicht umgekehrt. Doch das geschilderte ist vorerst nur Theorie und Zukunftsmusik.

    Die Frage lautet: Kann Sony mit PlayStation VR auch liefern? Wir begleiten den Launch der Datenbrille mit einem mehrteiligen Praxis-Check. Dabei dokumentieren wir etwa die Einrichtung / Kalibrierung, bewerten die Verarbeitung Sonys VR-Brille und geben Eindrücke aus den bisher uns verfügbaren VR-Spielen wieder. Macht sich etwa die im Vergleich zu Konkurrenzgeräten niedrigere Auflösung wirklich bemerkbar? Wie viel spielerischen Gehalt bieten die bisherigen VR-Titel? Unsere Eindrücke folgen in diesem Test!

    PlayStation VR: Technikdaten im Vergleich

          
    Specs PlayStation VR Oculus Rift HTC Vive
    Display OLED / 5,7 Zoll OLED / 5,7 Zoll OLED / 5,7 Zoll
    Auflösung1920x1080 (960 x1080 pro Auge) 2160x1200 (1080x1200 pro Auge) 2160x1200 (1080x1200 pro Auge)
    Sichtfeld 100 Grad 110 Grad 110 Grad
    Bildwiederholungsfrequenz 120 Hz, 90 Hz 90 Hz 90 Hz
    Tracking PlayStation Kamera CMOS Sensor Laser-Positionsmesser "Lighthouse"
    Controller Dualshock 4, PS Move (optional) Xbox-One-Controller, Oculus Touch (optional) Steam VR Controller
    Anschlüsse HDMI / USB HDMI / USB HDMI / USB
    Preis ab 399 Euro ab 699 Euro 899 Euro
    01:12
    Playstation VR: Hardware-Features im Video

    PS VR: Auspacken und Einrichten

          

    399 Euro kostet PlayStation VR in Deutschland - und ist damit günstiger als die Konkurrenz.399 Euro kostet PlayStation VR in Deutschland - und ist damit günstiger als die Konkurrenz.Quelle: PC GamesDas Verpackungdesign lässt bereits darauf schließen, dass Sony bestrebt ist, die VR-Welt für den Massenmarkt zu öffnen. Die unten aufgelisteten Komponenten im Karton befinden sich sortiert in einzelnen Boxen. Hier fliegt nichts wild herum, alles macht einen wertigen Eindruck und die Bauteile dürften selbst Technik-uninteressierte Menschen zuordnen können ohne in die beiliegende Anleitung zu blicken.

    Das ist im Paket enthalten:
    • Prozessoreinheit ("Breakout Box")
    • USB-Kabel
    • AC Adapter inklusive Netzkabel
    • HDMI-Kabel
    • Verbindungskabel zum PS VR Headset
    • Stereo-Kopfhörer
    • PlayStation Kamera (nur im spezfischen Bundle)
    • Handbuch / Anleitung

    Adapter, Prozessoreinheit und jede Menge Kabel: Das steckt in der PlayStation VR Box.Adapter, Prozessoreinheit und jede Menge Kabel: Das steckt in der PlayStation VR Box.Quelle: PC GamesAuch bei der Installation von PlayStation VR kommt man nicht an lästigen Kabeln vorbei. Eine Schlüsselrolle kommt in diesem Zusammenhang der Prozessoreinheit zu, die zum Lieferumfang gehört. Die kleine schwarze Box schleift das VR-Signal zum TV-Gerät durch und verfügt dementsprechend über jeweils einen HDMI In / Out-Die für PlayStation VR mitgelieferte Prozessoreinheit hat seine eigene Stromzufuhr.Die für PlayStation VR mitgelieferte Prozessoreinheit hat seine eigene Stromzufuhr.Quelle: PC GamesAusgang. Daran koppeln wir jeweils ein Kabel von der PS4 und dem Fernsehgerät - wer ein Elgato daheim hat, dürfte das Konzept verstehen.

    Die mitgelieferte Prozessoreinheit ist notwendig, um das VR-Bild auf den TV zu übertragen. Etwaige Zuschauer im Raum können dadurch das Geschehen auf dem Fernseher mitverfolgen, starren dann aber wenig überraschend auf ein normales und recht unscharfes 2D-Bild. Die Qualitätseinbußen erklärt Sony mit dem Arbeitsaufwand der Prozessoreinheit.

    Die rechnet nämlich eines der stereoskopische Bilder ins TV-gerechte 16:9 Format um - und kann dabei mitunter sehr laut werden. Wer sich nicht gerade die Stereokopfhörer beim Spielen aufsetzt, dürfte das deutlich hörbare Brummen des verbauten Aktivkühlers als störend empfinden. Ohne Stromzufuhr läuft nichts, weshalb wir obendrein noch den AC Adapter mit dem beiliegenden Netzkabel an Einheit und Steckdose klemmen müssen.

    Das PlayStation VR Headset muss über ein rund anderthalb Meter langes Kabel an die Prozessoreinheit. Die kleinere Box lässt sich mit einer Handbewegung zurückziehen, woraufhin zwei Anschlüsse frei werden. Hieran klemmen wir die beiden Verbindungskabel. Als hilfreich in diesem Zusammenhang erweisen sich die auf Kabeln und über den Anschlüssen angebrachten PlayStation-Symbole ▲■●✖. Das vermeidet einen versehentlichen Falschanschluss der Kabel. Alle oben geschilderten Schritte sind in der Anleitung anschaulich erklärt. Auch sind alle mitgelieferten Kabel passend zu den Erklärungen im Handbuch nummeriert, sodass die Installation in wenigen Minuten abgeschlossen ist.

    10:13
    PlayStation VR: Fünf Spiele-Empfehlungen der Redaktion

    PS VR: Tracking von Headset / Motion Controllern

          

    Fürs Tracking der Bewegungen eventuell vorhandener PlayStation Move Controller und des PS VR Headsets ist die PlayStation Kamera zwingend erforderlich. Wer letztere bereits für seine PlayStation 4 gekauft hat, darf aufatmen: Das ältere Modell ist mit PS VR kompatibel. Alle anderen müssen die PlayStation Kamera separat erwerben, da diese - wie auch die optionalen Motion Controller - dem Bundle zum Preis von 399 Euro nicht beiliegt.

    Immerhin ist die Installation denkbar einfach. Die Kamera wird über USB an die Konsole angebunden. Die Position ist indes entscheidender. Sony empfiehlt sie mit der Klemme über dem TV-Gerät zu platzieren, wir können sie jedoch auf dem Sideboard gleich unterhalb abstellen. Die erfassbare Spielfläche liegt bei 1,9 x 3,0 Metern (zum Vergleich das raumfüllende VR-System HTC Vive: etwa 3,5 x 3,5 Meter). Das dürfte für die meisten Wohnzimmer ausreichen.

    Allerdings sollten wir wie bei Konkurrenzgeräten etwaig vorhandene Objekte wie Möbelstücke in Blickrichtung zur Kamera vor dem Spielen aus dem Weg räumen und dann möglichst zentral im Raum Platz nehmen. Andernfalls kann es zu Aussetzern bei der Positionsbestimmung (Tracking) vom Headset und den Move Controllern kommen, was uns das System unmittelbar über eine Bildschirmeinblendung mitteilt.

    Solange wir unsere Lage im Raum nicht groß veränderten, konnten wir keine Tracking-Probleme beim Headset beobachten. Anders hingegen bei den Move-Controllern. Gerade bei weiten Wurfbewegungen wie etwa in Batman: Arkham VR oder beim Zielen in Until Dawn: Rush of Blood wurden unsere Bewegungen hin und wieder nicht richtig erkannt. Abhilfe schaffte eine Neukalibrierung leider nicht. Die Bewegungsfreiheit ist im Allgemeinen eingeschränkter als etwa beim Konkurrenzgerät HTC Vive, wo wir dank zwei angebrachter Sensoren (Lighthouse-System) ein raumgreifendes VR-Spielerlebnis geboten bekommen.


    PS VR: Tragekomfort / Verarbeitung

          

    Weiche Polster am Visier und am Kopfband sorgen für einen bequemen Halt.Weiche Polster am Visier und am Kopfband sorgen für einen bequemen Halt.Quelle: PC GamesDer erste Eindruck beim Auspacken von PlayStation VR ist positiv. Das futuristisch anmutende Design gefällt, rein optisch betrachtet wirkt Sonys Datenbrille im direkten Vergleich mit Oculus Rift und HTC Vive wie ein Referenzgerät. Dabei besteht der Korpus überwiegend aus Kunststoff. Ein Leichtgewicht ist die VR-Brille mit etwas über 600 Gramm trotzdem nicht. Viel wichtiger als Design ist aber ohnehin der Tragekomfort - und hier ist PlayStation VR derzeit klar das Maß aller Dinge. Kopfband und Stirnauflage sind mit einem Leder ähnlichen Material gepolstert. Dadurch sitzt die VR-Brille sehr bequem.

    Unkomplizierte Bedienung: Auf Knopfdruck ziehen wir etwa das Visier näher an die Augen oder davon weg.Unkomplizierte Bedienung: Auf Knopfdruck ziehen wir etwa das Visier näher an die Augen oder davon weg.Quelle: PC GamesMit einem Knopfdruck und etwas Kraft lässt sich das Kopfband wegziehen und schließlich die Datenbrille aufsetzen. Sitzt die Brille dann noch nicht perfekt, justieren wir mit einem an der hinteren Kopfschale angebrachten Rädchen einfach nach. Klasse für Brillenträger: Auch das Visier lässt sich fast schon intuitiv auf Knopfdruck von beziehungsweise zum Kopf bewegen. Eine willkommene Sache, wenn beim Aufsetzen die Brille leicht verrutscht ist!

    Obendrein lässt sich durchs Nachjustieren nerviger Lichteinfall unterhalb der Augenpartie vorbeugen. Der um die OLED-Displays angebrachte und ausziehbare Lichtschutz aus Gummi wirkt auf den ersten Blick billig, erfüllt aber seinen Zweck. Bei frontal ausgerichteten, grellen Studioscheinwerfern in unserer Testumgebung drang praktisch kein Licht ein. Die Schweißentwicklung zu bremsen, vermag PlayStation VR allerdings nicht. Schon nach wenigen Minuten Spielzeit bildeten sich erste Schweißperlen. Die Körperausdünstungen werden von den Polster zwar gut aufgenommen, ob sich das Material dadurch nicht irgendwann abnutzt und vielleicht unansehnlich verfärbt, muss ein Langzeittest zeigen.


    PS VR: Auflösung, Bildrate und Motion Sickness

          

    Dass Sony bei einem Verkaufspreis von 399 Euro Abstriche bei der Technik machen muss, dürfte kaum jemanden überraschen. Die verbauten OLED-Displays in PlayStation VR lösen etwa im Vergleich zur Oculus Rift und HTC Vive in niedrigerer Auflösung auf. Das macht sich in einigen VR-Titeln am Fliegengittereffekt bemerkbar. Das Bild ist insbesondere an den Ränder recht unscharf. Details am Horizont sind oftmals schlecht zu erkennen, Kantenflimmern und Treppchenbildung treten bei Spielen mit schnellen Bewegungen und hohem Tempo auf. Hinzukommt die recht betagte PS4-Hardware, die Kompromisse beim Detailgrad praktisch unumgänglich macht. Negativbeispiel in diesem Zusammenhang ist etwa Driveclub VR, das technisch im Vergleich zur regulären Standardversion deutlich abgebaut hat.

    Trotz aller verständlicher Abstriche funktioniert das Eintauchen in die virtuelle Realität erstaunlich gut. Der weite Blickwinkel und vor allen die hohe Bildwiederholfrequenz von 120 Hz sorgen beim Spielen für ein klasse Immersionsgefühl, das dem der Konkurrenzprodukte praktisch in nichts nach steht! Störende Ruckler, die zum Unwohlsein führen können, haben wir bei keinem der getesteten Titel für PlayStation VR erlebt. Alle Spiele laufen flüssig. Schlierenbildung tritt allenfalls bei sehr schnellen Kopfbewegungen zutage. Das heißt jedoch nicht, dass Schwindelanfälle oder andere Symptome gänzlich ausgeschlossen sind. Aus Experimentierfreude spielten wir Batman: Arkham VR und Until Dawn: Rush of Blood über mehrere Stunden ohne Unterbrechung, worauf sich leichte Sehstörungen verbunden mit allgemeinem Unwohlsein einstellten.

    Ob überhaupt Beschwerden nach (stundenlangem) beziehungsweise während dem VR-Konsum eintreten, lässt sich jedoch nicht pauschal sagen. Einige Redakteure konnten pfeilschnelle VR-Shooter wie RIGS ohne Probleme spielen, während andere die Partie nach 15 bis 20 Minuten aufgrund sich anbahnender Übelkeit unterbrechen mussten. Sony weist indes ausdrücklich auf der Verpackung, Handbuch und Webseite darauf hin, dass regelmäßige Pausen beim Spielen mit der Virtual-Reality-Brille unerlässlich sind. Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren sollten sich die VR-Brille tunlichst überhaupt nicht aufsetzen.

    22:54
    PlayStation VR: Spiele, Technik, Komfort - Fazit nach Dauertest

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1210116
PlayStation VR
PlayStation VR im Test: Fazit nach zwei Wochen Dauertest
PlayStation VR ist da: Sony tritt mit einem eigenen Virtual-Reality-Headset gegen Oculus Rift und HTC Vive an - und zwar zum echten Kampfpreis von 399 Euro! Ohne Kompromisse wird das nicht gehen. Oder etwa doch? Wie also ist die Verarbeitung der Datenbrille? Geht der Aufbau kinderleicht von der Hand? Macht sich die geringere Auflösung bemerkbar und was taugen die VR-Spiele zum Launch? Diese Fragen beantworten wir in unserem mehrteiligen Praxis-Test zum PS VR Release.
http://www.pcgames.de/PlayStation-VR-Hardware-260158/Tests/Test-Spiele-Aufbau-Technik-1210116/
26.10.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/10/playstationvraufmacher2-pc-games_b2teaser_169.jpg
playstation vr,vr
tests