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  • PlayStation Network: Tests zu den wichtigsten Spielen und DLCs im Monat März

    Für die neue Ausgabe der play4 (im Handel ab 6. Mai 2016) haben wir uns die wichtigsten PSN-Spiele und DLCs des vergangenen Monats angeschaut - abgerundet durch das ein oder andere Retail-Nischenspiel.

    Jeden Monat erscheinen mittlerweile auch im PSN Dutzende von Indie-Titeln, DLCs oder aufgehübschten Classic-Spielen. Damit ihr nicht den Überblick verliert, stellen wir euch die wichtigsten davon in den Kurztests und der Continue-Rubrik der play4 vor. Fortan geben wir euch aber auch an dieser Stelle eine kleine Zusammenfassung der monatlichen Releases.


    Ein in einen Anzug gekleider Charakter läuft durch ein chaotisches Level und kämpft gegen Soldaten. Broforce: Explosionen, rollende Kreissägen, ein fahrender Raketensilo-Boss zur Rechten und mittendrin Mister Anderbro - übersichtlich ist das Spiel nicht unbedingt. Quelle: play4 / PC Games

    Broforce (PS4)

          

    Wenn die Welt am Abgrund steht, kann sie nur die Broforce retten. Oder so ähnlich...

    Die Story von Broforce ist schnell erzählt: In irgendeinem Entwicklungsland ist die Kacke mal wieder am Dampfen und die Welt-Polizei USA zieht aus, um uns allen den Hintern zu retten. Dazu schicken die Staaten ein paar übermenschliche Helden mit jeder Menge Waffen in die Problemzonen. Allerdings wird die Thematik hier mit einem gehörigen Maß Humor angegangen. Die Missionsbeschreibungen sind betont martialisch-hurrapatriotisch und die Charaktere sind an 80er-Jahre-Actionhelden angelehnt. Daher zieht ihr beispielsweise mit B.A. Broracus, Rambro, dem Brominator, Brobocop oder Bronan the Brobarian in die Schlacht - albern, aber jedes Mal einen Lacher wert, wenn ihr wieder einen Charakter freischaltet.

    Das Gameplay selbst ist auch nicht sonderlich tiefschürfend. In den hübsch gestalteten Pixel-Levels gilt es meist nur, euch zum Ende durchzuballern, dort einen bestimmten NPC (ein kleines Teufelchen) über den Jordan zu schicken und in einen rettenden Helikopter zu hüpfen. Unterwegs schießt ihr zahllose Pixel-Gegner sowie den ein oder anderen riesigen Zwischenboss über den Haufen und springt über Abgründe und Hindernisse. Langeweile kommt dabei deswegen nicht auf, weil eure (zufällig ausgewählten) Protagonisten über teils sehr unterschiedliche Bewaffnung verfügen. Außerdem erfordert die Level-Architektur mit ihren Explosiv-Fässern, Fallen und diversen Gegnertypen eine gewisse Prise Taktik. Abzüge gibt's für die verbuggte Portierung, die mitunter leicht stockt und euch am Anfang der Missionen eine gute Sekunde lang handlungsunfähig macht. (SL)

    Entwickler: Free Lives | Preis: 14,99 € | Release: 1. März 2016

    Urteil: 8/10

    01:29
    Broforce: Launch-Trailer zum 2D-Actionspiel

    Der Hauptcharakter schießt mit einer Schrotflinte auf einen Dinosaurier. Gunscape: Dinosaurier, Roboter, Nazis und mehr - der Titel greift bezüglich der 90er-Jahre-Shooter-Inspirationen in die Vollen. Quelle: play4 / PC Games

    Gunscape (PS4)

          

    Wer glaubt, früher war alles besser, kann sich nun seinen eigenen Oldschool-Shooter bauen.

    Minecraft hat vorgemacht, wie man nur mithilfe einer blockigen Simpelgrafik und der unendlichen Imagination der Spieler riesige Welten und Abenteuer bestreiten kann. Gunscape geht in eine ähnliche Richtung, hat aber ein ganz klares Thema, auf dem es aufbaut - brachiales, altmodisches Shooter-Gameplay. Mithilfe einer Unzahl von verschiedenen Assets wie thematisch unterschiedlichen Blöcken, Waffen, Gegnern und Elementen wie versperrten Türen samt Schlüsselkarten bauen wir uns hier Einzel- und Singleplayermaps, die wir anschließend ins Internet stellen und mit anderen Usern teilen können. Eine prima Idee, die jedoch nicht nur unter zum Testzeitpunkt sehr wenigen aktiven Spielern leidet, sondern auch unter der sehr umständlichen und schlecht erklärten Bedienung des Editors. Wenn man sich eingearbeitet und einen tollen Level gebaut hat, muss man sich aber trotzdem noch immer mit der ziemlich ungenauen und dennoch aufs Allerwesentlichste beschränkten Steuerung arrangieren. Klar, der Retro-Faktor ist ganz bewusst gesetzt, wirkt aber nicht nostalgisch, sondern oftmals einfach extrem altbacken. Das gilt natürlich auch für die Grafik, die aber so gut den Stil von früher umsetzt, dass wir uns nicht beklagen wollen. Übrigens existiert auch eine Kampagne, die jedoch in knapp zwei Stunden durchgespielt und nur als Vorbereitung auf den Editor gedacht ist. (LS)

    Entwickler: Blowkid Studios | Preis: 17,99 € | Release: 1. März 2016

    Urteil: 6/10


    In einem grünen Gebäude versucht die Heldin eine Handvoll Geiseln zu retten. Not a Hero: Wer alle Levels samt Nebenzielen erledigen will, darf diverse Anläufe dafür einplanen und erst mal herumprobieren - muss man sicher mögen. Quelle: play4 / PC Games

    Not a Hero (PS4)

          

    Ein zeitreisender lila Hase kämpft gegen das Verbrechen - nein, wir sind nicht betrunken!

    Seinen Titel nimmt der neueste Streich der OlliOlli-Macher Roll7 äußerst wörtlich, denn hier verkörpert ihr ausnahmsweise mal keine strahlenden Helden, sondern waffenstarrende Verbrecher. Als ein solcher dient ihr dem skurrilen Bunnylord, einem in der Zeit zurückgereisten violetten Riesen-Karnickel, das die politische Macht in Großbritannien an sich reißen will. Dazu will es das Verbrechen auf der Insel ein für allemal besiegen, schreckt auf diesem Kreuzzug aber selbst nicht vor Mord, Folter und anderen zwielichtigen Methoden zurück.

    Spielerisch präsentiert sich das Ganze als eine Art 2,5D-Version von Hotline Miami. Grundsätzlich seht ihr das Geschehen von der Seite, wie bei einem klassischen Plattformer, könnt aber auch Gegenstände im Hintergrund der Levels als Deckung nutzen. Daraus strickt Not a Hero mal mehr, mal weniger schwere Taktik-Gefechte, die sich leider recht schnell wiederholen. Ihr rennt durch von Gegnern bevölkerte Gebäude, erfüllt dabei ein Haupt- und mehrere optionale Nebenziele und flieht danach mit dem Bunnylord wieder vom Ort des Geschehens (um übrigens frühstücken zu gehen). Selbst die variierenden Nebenaufgaben - Geiseln retten, Videotapes finden, Hanfplantagen sprengen, Wahlplakate aufhängen - können nicht verbergen, dass Not a Hero neben den knackigen Gefechten und dem allgegenwärtigen Humor nicht allzu viel Substanz hat. Daran ändern auch die in den 21 Missionen nach und nach freigeschalteten Charaktere nichts, die sich meist nur durch die Bewaffnung und 1-2 vernachlässigbare Vor- und Nachteile unterscheiden. Motivierend ist da schon eher der Schwierigkeitsgrad, der sich am eingangs erwähnten Hotline Miami orientiert. Spätestens ab Level 10 dauert es eine ganze Weile, bis ihr es überhaupt lebend durch die Stages schafft. Wer gar alle Nebenziele erfüllen will, wird dafür Dutzende Anläufe brauchen. (SL)

    Entwickler: Roll7 | Preis: 12,99 € | Release: 2. Februar 2016

    Urteil: 7/10


    Der glatzköpfige Hauptcharakter hat sich als Wachmann verkleidet und schleicht herum. Hitman Go: Serientypische Sequenzen, in denen ihr euch verkleidet, um unauffällig voranzukommen, dürfen natürlich nicht fehlen. Quelle: play4 / PC Games

    Hitman Go: Die ultimative Edition (PS4, PS Vita)

          

    Agent 47 wird strategisch - und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

    Bereits seit dem Frühjahr 2014 treibt Agent 47 in Hitman Go auf mobilen Geräten sein Unwesen. Das auf der Unity-Engine basierende Spiel unterscheidet sich im Gameplay deutlich vom großen Vorbild. Dennoch bleibt das Ziel von Agent 47 das gleiche: Er muss ungesehen ein Zielgebiet durchqueren und wichtige Dokumente beschaffen beziehungsweise eine Zielperson ausschalten.

    Anders als in der Hauptreihe steuert ihr den Attentäter aber nicht aus der Schulterperspektive durch ein Action-Adventure. Bei Hitman Go handelt es sich stattdessen um ein rundenbasiertes Puzzle-Strategiespiel. Auf den als kleine Schaukästen dargestellten Spielbrettern müsst ihr auf vorgegebenen Pfaden einen Weg zum Ausgang oder zur Zielperson finden. Dabei zieht ihr Agent 47 stets ein Feld weiter, danach führen alle Gegner ebenfalls je eine Aktion aus. Zudem stellt euch das Spiel von Level zu Level vor immer komplexere Herausforderungen. Aus einem still stehenden Gegner, den ihr einfach von hinten ausschalten könnt, werden dann schnell drei bewegliche, denen ihr durch geschickte Routenplanung ausweicht. Zusätzlich zu immer neuen Feindkombinationen bekommt ihr auch immer wieder andere Hilfsmittel zur Lösung der Levels präsentiert. Los geht es mit einfachen Steinen, die ihr zur Ablenkung von Wachen werfen könnt. Später nutzt ihr die Hitman-typischen Verkleidungen, um unbehelligt Engstellen zu überwinden.

    Typische Waffen von Agent 47 wie das Scharfschützengewehr und die beiden schallgedämpften Pistolen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Diese Aktionen könnt ihr jedoch nicht beliebig einsetzen, sondern nur einmalig an bestimmten Punkten des Spielfelds. Entsprechend müsst ihr eure Taktik zurechtlegen. Mit der Darstellung der Levels, der simplen Handhabung, aber trotzdem komplexen Taktik-Herausforderung erinnert Hitman Go dann auch eher an ein Brettspiel. Geduld und das Ausknobeln des perfekten Laufweges stehen hier klar im Vordergrund. Das fördern auch die Challenges, die jeder Level bietet. Dabei geht es meist darum, das Ziel in einer bestimmten Anzahl von Zügen zu erreichen, einen optionalen Aktenkoffer einzusammeln oder alle Gegner auszuschalten. (MD)

    Entwickler: Io-Interactive | Preis: 7,99 € | Release: 2. März 2016

    Urteil: 7/10

    03:19
    Hitman Go: Definitive Edition - Die PC-Umsetzung im Angespielt-Video
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http://www.pcgames.de/PlayStation-Network-Spiel-27943/News/Test-Uebersicht-Maerz-2016-1190254/
24.03.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/03/AssaultAndroidCactus-pc-games_b2teaser_169.jpg
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