PSN weiterhin offline: Sony nutzte keine veraltete Server-Software
Den Willkommensbildschirm des PSNs haben die Nutzer bereits seit Mitte April nicht mehr gesehen. Wie jetzt bekannt wurde, lief das Netzwerk nicht auf einer veralteten Version der Apache-Software (wie zuvor behauptet).
Der Elektronikkonzern Sony scheint offenbar keine veralteten Apache-Server für seine gehackten Netzwerke PSN, Qriocity und SOE eingesetzt zu haben. Zu diesem Schluss kommt ein Forennutzer (deathindustrial) von Beyond3D.com, der im Google-Webcache nachprüfen konnte, dass bereits im März 2011 die heute immer noch aktuell vertriebene Version 2.2.17 der Apache-Server installiert war. Das genaue Datum war der 23. März – gut einen Monat vor den verheerenden Hack-Angriffen, bei denen über 100 Millionen Nutzerdaten gestohlen wurden.
Die neuen Infos zu den Sony-Servern könnt ihr auf bitmob.com nachlesen. Die Details sind eine direkte Antwort auf die Beschuldigungen des Sicherheitsexperten Dr. Eugene Spafford, der in einer Anhörung vor der U.S. Public Policy Council of the Association for Computing Machinery (USACM) Vorwürfe gegen Sony erhob. Die PSN- und Qriocity-Server sind derzeit noch nicht online. Einer aktuellen Meldung zufolge soll das PSN spätestens Ende Mai wieder online sein.
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Da gehts um richtig viel Geld, das kann sich weder der Sicherheitsexperte noch Sony erlauben.
Wenn das so wäre hätte Sony schon berufen gegen die Aussage getätigt.
Es sind genug Fakten da, denen ich mehr glauben schenke.