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  • Project Morpheus für PS4 auf der GDC ausprobiert: Der Hai, der uns ins Wanken brachte

    Project Morpheus für PS4 auf der GDC im Hands-On: Edles Design, hochauflösendes Display mit 1080p, erstaunlich hoher Tragekomfort, doch funktioniert die Immersion? Wir haben Sonys Virtual-Reality-Brille Project Morpheus auf der Game Developers Conference in San Francisco ausprobiert.

    Project Morpheus ist sexy: Die geschwungenen Linien, die edle Verarbeitung, der weiße Lack und die dezenten LED-Sensoren, die ein leicht bläuliches Licht werfen, lassen Sonys Virtual-Reality-Brille wirken wie aus einer anderen Welt, so als wären wir aktuell nicht in San Francisco, sondern irgendwo im Cyberspace von Tron. Erstaunlich hoch ist dabei auch der Tragekomfort, denn Sonys Designer haben darauf geachtet, dass die meiste Last auf dem Kopf verteilt ist. Es drückt also kaum auf der Nase oder den Ohren. Außerdem gibt es gute Nachrichten für Brillenträger: Das Display lässt sich zumindest bei unserem Prototypen leicht nach vorne schieben. Dadurch drücken die Komponenten nicht auf die Brille. Damit tauchen wir auch ab in Medias Res – in die virtuelle Realität von Project Morpheus.

    So spielt es sich: VR-Brille auf, Headset an, Realität ausblenden

    Unser erstes Hands-On: Der Tragekomfort ist erstaunlich hoch, die Immersion scheint gewaltig. Besonders eine Unterwassersimulation zeigt wo die Reise hingeht. Unser erstes Hands-On: Der Tragekomfort ist erstaunlich hoch, die Immersion scheint gewaltig. Besonders eine Unterwassersimulation zeigt wo die Reise hingeht. Quelle: Computec Project Morpheus verspricht Immersion pur. Als wir den Virtual-Reality-Helm aufsetzen, blenden wir alles aus: Den Trubel des Events, die Musik, das Scheinwerferlicht. Wir sind plötzlich nur noch in diesem Tauchkäfig irgendwo im Meer. Über die Kopfhörer werden die Laute eines Delphins eingespielt. Schauen wir nach oben, hören wir leicht die Wellen rauschen. Sony scheint hier echte Hightech-Sensoren verbaut zu haben, denn der Sound passt sich perfekt an unsere Bewegungen an. Halten wir den Kopf ganz schräg nach oben, dann ist das Wellenrauschen recht stark, knicken wir ihn langsam nach unten, wird es schwächer und langsam durch die Geräusche der Meeresbewohner übertüncht. Wer genau hinhört, der bemerkt auch das leise Platschen, sobald die Flossen von Fischen das Wasser verdrängen. Project Morpheus arbeitet mit einem 1080p-Display, das jeweils 960x1080 Pixel pro Auge ausgibt. Das Bild ist also scharf, aber nicht ganz so knackig scharf wie bei einem Full-HD-Fernseher. Pixel oder Artefakte können wir kaum erkennen, was sehr wichtig für die Atmosphäre ist. Virtual Reality wird damit stehen und fallen, ob die Entwickler es schaffen uns spielen zu lassen, ohne das wir noch an das Spiel denken. Das wird eine gigantische Herausforderung für Sonys Teams sowie Partner wie Crytek, CCP und Epic Games, denn Project Morpheus kann nur unsere Kopfbewegungen scannen und im Spiel umsetzen. Für die Handbewegung wiederum sind die Analogsticks des DualShock-4-Controllers respektive Playstation Move zuständig.

    Täuschend echt: Der Weiße Hai bringt uns ins Wanken

    Die Sticks des Controllers stören schon ein bisschen die Immersion. Es wäre schöner, wenn wir uns nach hinten und vorne bewegen könnten, ohne ein Pad benutzen zu müssen. Daher legen wir den Dualshock-4-Controller bei Seite und nutzen stattdessen die Möglichkeit der PlaystationEye-Kamera, unsere Finger zu scannen. So können wir uns zwar selbst winken, aber leider ist die Erkennung aktuell noch nicht so gut, dass wir beispielsweise den Ringfinger heben und das auch im Spiel passiert. Das System kann also nur unsere ganze Hand erfassen, nicht jeden einzelnen Finger – hier steht Sony dann doch dem neuen Kinect technisch etwas nach. Nur Momente später nähert sich ein Weißer Hai und umschwimmt neugierig den Käfig. Der wird doch wohl nicht angreifen? Er stupst mit seiner Nase gegen unseren stählernen Rückzugsort. Dann scheint er davon zu schwimmen, doch nimmt Anlauf und rammt den Käfig mit voller Wucht. Sichtlich erschreckt machen wir zwei Schritte nach hinten, ein Sony-Mitarbeiter hält uns fest. Es ist schwer das zu beschreiben, aber die Situation fühlt sich mit Project Morpheus so viel realer an als einfach nur in einem 3D- oder IMAX-Kino.

    Der Hai bohrt quasi seine Nase durch das Gitter, versucht immer näher an uns ranzukommen und seine weißen, messerscharfen Zähne sind nur gefühlte Zentimeter von uns entfernt. Stellt euch einfach mal vor wie fantastisch das Unterwasser-Erlebnis von Assassin's Creed 4: Black Flag mit Sonys Virtual-Reality-Headset sein könnte. Oder die Tauchmission aus Call of Duty: Ghosts. Fast schon von einem minimalen Panikanflug würden wir in der nachfolgenden Szene sprechen, in der unsere Ersatzsauerstoffflasche sich aus ihrer Käfighalterung löst und der Hai solange darauf herumbeißt, bis sie explodiert. Uns sprudeln dann tausende kleine Wasserblasen entgegen und fast schon instinktiv wirbeln wir mit unseren echten Händen vor dem Gesicht herum um möglichst schnell wieder eine freie Sicht zu haben, schließlich droht die nächste Attacke des großen Weißen.

    An der Schubkontrolle in Eve Valkyrie

    Eve Valykrie ist der erste Titel, der im Grunde bereits mehr ist als nur eine Tech-Demo. Ganz so scharf wie auf diesem Bild sieht die Realität aber noch nicht aus. Eve Valykrie ist der erste Titel, der im Grunde bereits mehr ist als nur eine Tech-Demo. Ganz so scharf wie auf diesem Bild sieht die Realität aber noch nicht aus. Quelle: CCP Games Eine ganz andere Funktion der VR-Brille können wir in CCPs Weltraumschlachten-Simulator Eve Valkyrie erleben: Feinderkennung per Augenkontakt: Konzentrieren wir uns auf ein feindliches Raumschiff, schwenkt das Fadenkreuz recht flott auf den Feind. Die Raketen müssen wir allerdings nach wie vor mit dem Controller losschicken, das passt noch nicht so ganz zusammen. Auch stellt sich die Frage, wie sich das Anvisieren per Augenbewegung im Langzeittest schlagen wird. Schließlich müssen unsere Augen und unser Hirn ohnehin deutlich mehr bei einem stereoskopischen Bild leisten, VR-Spiele fühlen sich also anstrengender an als normale. Spielen wir mit den Augen, müssen wir uns zudem voll auf den Außenraum konzentrieren und uns gehen viele liebevolle Details verloren.

    So steuern wir den Raumgleiter zwar noch immer mit dem DualShock-4-Controller, aber alle Manöver werden auf unseren virtuellen Köper übertragen. Geben wir über den rechten Trigger Gas, geht unsere virtuelle Hand Richtung Steuerknüppel und erhöht den Schub. Schauen wir an unserem virtuellen Charakter herunter, sehen wir auch, wie sich unsere Beine bewegen. Zudem baut Eve Valkyrie seine Atmosphäre stark über das Schlachten-Panorama um uns herum auf. Wir können also beliebig nach links und rechts schauen, unsere eigene Armada beobachten wie sie in Gefechtsformation geht oder nach Kollegen Ausschau halten, die Hilfe im Kampf brauchen. In diesem Moment fühlen wir uns wie Luke Skywalker an Bord eines X-Wing.

    02:49
    Project Morpheus: Hands-On von der GDC
  • PlayStation 4
    PlayStation 4
    Hersteller
    Sony Computer Entertainment
    Release
    29.11.2013
    Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
    Von Onlinestate
    Soweit ich weiß ja. Ohne eine Kamera fehlt dir einfach die räumliche Erkennung. Und eine zweite wird es wohl kaum…
    Von LestatLouis
    Wisst ihr zufällig, ob für Project Morpheus die Playstation Cam für das Erkennen der Kopfbewegung benötigt wird?
    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von Onlinestate Erfahrener Benutzer
        Zitat von LestatLouis
        Wisst ihr zufällig, ob für Project Morpheus die Playstation Cam für das Erkennen der Kopfbewegung benötigt wird?
        Soweit ich weiß ja. Ohne eine Kamera fehlt dir einfach die räumliche Erkennung. Und eine zweite wird es wohl kaum geben.
      • Von LestatLouis Erfahrener Benutzer
        Wisst ihr zufällig, ob für Project Morpheus die Playstation Cam für das Erkennen der Kopfbewegung benötigt wird?
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PlayStation 4
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Project Morpheus für PS4 auf der GDC im Hands-On: Edles Design, hochauflösendes Display mit 1080p, erstaunlich hoher Tragekomfort, doch funktioniert die Immersion? Wir haben Sonys Virtual-Reality-Brille Project Morpheus auf der Game Developers Conference in San Francisco ausprobiert.
http://www.pcgames.de/PlayStation-4-Konsolen-220102/Specials/Project-Morpheus-fuer-PS4-auf-der-GDC-ausprobiert-Der-Hai-der-uns-ins-Wanken-brachte-1115555/
31.03.2014
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2014/03/Project_Morpheus_01-pc-games_b2teaser_169.jpg
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