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  • Digital Gaming Showcase: ​Ausblick auf kommende PSN-Titel

    London calling - auf Einladung von Sony flogen wir in die englische Hauptstadt, um uns dort im Rahmen des Digital Gaming Showcase die wichtigsten PSN-Titel anzuschauen. Im folgenden findet ihr daher eine Kurzzusammenfassung aller Titel und - wo möglich - auch schon ein kleines Vorab-Fazit.

    London calling - auf Einladung von Sony flogen wir in die englische Hauptstadt, um uns dort im Rahmen des Digital Gaming Showcase die wichtigsten PSN-Titel anzuschauen. Im folgenden findet ihr daher eine Kurzzusammenfassung aller Titel und - wo möglich - auch schon ein kleines Vorab-Fazit.

    Alienation

          

    Alienation auf dem Digital Gaming Showcase. (2) Alienation auf dem Digital Gaming Showcase. (2) Quelle: Sony Fangen wir gleich mit unserem Highlight an: Alienation. Spielerisch macht der Twin-Stick-Shooter allerdings nicht viel neu: Wer Titel wie Dead Nation kennt, für den hält auch Houssemarques neuestes Werk keine Überraschungen mehr bereit. Ihr lenkt euren Charakter aus der Top-Down-Perspektive durch von Gegner überlaufene Levels und pustet die Alien-Brut zurück ins Weltall. Dabei erledigt ihr genretypische, simple Aufgaben wie "Zerstöre die Alien-Nester" und dergleichen. Für etwas Auflockerung sorgt ein Upgrade-System, mit dem ihr neue Skills und Verbesserungen freischaltet. Der Trumpf von Alienation ist jedoch die Technik. Wer die finnischen Entwickler kennt, weiß, dass ihre bisherigen Veröffentlichungen (Super Stardust, Resogun oder das eingangs erwähnte Dead Nation) vor allem in Sachen Effekte wahre Leckerbissen waren. Und hier reiht sich Alienation nahtlos ein. An allen Ecken und Enden explodieren Dinge, ekligen Aliens zerplatzen effektvoll in glibberigen Matsch und "Wettereffekte" wie Schnee oder Glut suchen die Schlachtfelder auch noch heim - einfach toll! Wer sich davon selbst überzeugen will, muss übrigens nicht mehr lange warten: Alienation soll bereits am 23. März im PSN aufschlagen.

    Fazit: Spielerisch nicht mehr als ein wirklich guter Twin-Stick-Shooter, technisch allerdings dem Rest des Genres weit überlegen.

    What Remains of Edith Finch

          

    Der Preis für das obskurste Spiel des Abends - und das heißt angesichts von Titeln wie The Tomorrow Children eine Menge - geht an das Adventure der Entwickler von Giant Sparrow (The Unfinished Swan). In bester Tradition von Dear Esther oder Everybody's gone to the Rapture liegt der Fokus des Spiels auf der Erkundung einer scheinbar menschenleeren Umgebung, wobei sich euch nach und nach die Story erschließt. Im Falle von Edith Finch untersucht ihr in der Rolle der namensgebenden Protagonistin das Familienanwesen und versucht die Geschichte der einzelnen Familienmitglieder zusammenzupuzzlen. Dabei wird es jedoch reichlich obskur: Irgendwann schlüpften wir beispielsweise in die Rolle einer Katze, während der spanische Kollege neben uns als Hai (!) einen Berg hinabrollte (!!). Warum? Das erschloss sich uns auch nicht wirklich, aber wir hatten ja auch nur eine gute Viertelstunde Zeit ...

    Fazit: Fans von Walking-Simulatoren wie Dear Esther oder Gone Home bekommen mit What Remains of Edith Finch neues, reichlich abgedrehtes Futter. Wer bisher mit dem Genre nichts anfangen konnte, wird jedoch auch diesen Titel wohl nur mit der Kneifzange anfassen.

    Kill Strain

          

    Kill Strain auf dem Digital Gaming Showcase. Kill Strain auf dem Digital Gaming Showcase. Quelle: Sony Die Entwickler bezeichnen Kill Strain als "12 player three team top down twin stick controlled action shooter" - eingängig. MOBA mit drei Teams würde es allerdings auch gut treffen. Wie in einem typischen Genrevertreter stehen sich hier zwei Teams auf einer symmetrischen Karte gegenüber, es gibt Basen und zu erobernde Kartenpunkte, Charaktere beginnen auf Stufe 1 und leveln lediglich match-intern auf. Erste Besonderheit allerdings: Es gibt keine Creeps, im Fokus stehen reine Gefechte zwischen menschlichen Spielern. Zweite Besonderheit: Zusätzlich zu den beiden 5er-Teams gibt es zwei Mutanten, die beide Teams bekämpfen und die Karten oder sogar andere Spieler infizieren. Klingt auf dem Papier ganz interessant, war in der Praxis aber noch viel zu hektisch. Ziele sind kaum ersichtlich, Treffer-Feedback ist aktuell kaum vorhanden und auch die Drei-Fronten-Kämpfe sorgen momentan eher für Verwirrung als Spannung.

    Fazit: Bis zum Release haben die Entwickler noch viel zu tun, denn momentan ist uns Kill Strain leider viel zu chaotisch. MOBA-Fans können jedoch trotzdem direkt einen Blick riskieren: Das Spiel erscheint als Free2Play-Titel.

    Tricky Towers

          

    Tricky Towers auf dem Digital Gaming Showcase. Tricky Towers auf dem Digital Gaming Showcase. Quelle: Sony Größte Überraschung des Events? Tricky Towers, denn das hatten wir so gar nicht auf der Rechnung. Im Grunde ist das Spiel des niederländischen Studios Weirdbeard eine Art Tetris mit PvP-Modus - wer das iOS- bzw. Android-Spiel 99 Bricks Wizard Academy kennt, weiß zumindest grob, worum es geht. Für alle anderen die Kurzform: Bis zu vier Spieler duellieren sich hier in der Rolle kleiner Magier. Das Ziel eines jeden ist, einen Turm aufzubauen. Dazu regnen Tetris-typisch Steine in den altbekannten Formen vom Himmel und wollen geschickt gestapelt werden. Das ist jedoch deutlich schwieriger als im Knobel-Klassiker, denn im Hintergrund von Tricky Towers werkelt eine gewiefte Physik-Engine, die sogar Dinge wie Wind oder Wucht des Aufpralls mit einberechnet. Zudem darf jeder Magier regelmäßig Zaubersprüche zünden - dann werden gegnerische Steine größer und rutschiger, die eigenen schlagen Wurzeln oder eine Horde Geister frisst den Kontrahenten ein paar Steine aus dem Turm. Verschiedene Spielmodi, Solo-Herausforderungen und ein Endlos-Modus mit Online-Leaderboard sorgen zudem für genug Abwechslung.

    Fazit: Simples Spielprinzip, großer Spaß - Tricky Towers bringt alle Voraussetzungen mit, um ein kurzweiliger Party-Hit zu werden. Die Physik-Engine ist außerdem richtig klasse.

    Brutal

          

    Brutal auf dem Digital Gaming Showcase. Brutal auf dem Digital Gaming Showcase. Quelle: Sony Roguelike-RPGs liegen aktuell voll im Trend und in dieselbe Kerbe schlägt auch Brutal. Als eine von vier Klassen (Ranger, Mage, Warrior und Amazon) kämpft ihr euch durch einen zufällig generierten Dungeon und versucht ins 26te Stockwerk vorzudringen. Unterwegs sammelt ihr Erfahrung, levelt euren Charakter hoch, stellt Waffen und Tränke her - und fangt von vorne an, wenn das Game Over über den Bildschirm flimmert. Toll ist jedoch vor allem der Stil von Brutal: Der Schwarz-Weiß-Look wird nur von einigen wenigen Farben durchbrochen und ist an den Ascii-Look der ganzen alten Dungeon-Crawler-Klassiker - allen voran natürlich Rogue - angelehnt.

    Fazit: Netter, sehr eingäniger Roguelike-Vertreter, der sich vor allem durch seinen schicken Stil von der Konkurrenz abhebt.

    Dino Dini's Kick Off Revival

          

    Dino Dini's Kick-Off Revival auf dem Digital Gaming Showcase. Dino Dini's Kick-Off Revival auf dem Digital Gaming Showcase. Quelle: Sony Umständlicher Titel, einfache Erklärung: Das Fußball-Spiel Kick Off kennt wahrscheinlich jeder, der Ende der 80er mit Videospielen groß geworden ist. Vor Sensible Soccer nämlich war die Reihe das Nonplusultra im Genre. Und federführender Designer damals war Dino Dini. 27 Jahre später legt der Brite seinen Amiga-Klassiker neu auf, besinnt sich dabei aber auf die Stärken von damals. Sprich: Wer eine akkurate Simulation sucht, ist hier falsch, gerade mal eine Taste nutzt das Spiel. Mit X wird geschossen, gepasst und abseits des Balles auch gegrätscht. Und wer X gedrückt hält, führt den Ball eng am Fuss. Das war's. Nichtsdestotrotz gehört jede Menge Übung und Geschick dazu, um in Kick Off erfolgreich zu sein, wie wir in drei Probe-Matches feststellen durften - klasse!

    Fazit: Nach ein wenig Eingewöhnung ein Heidenspaß und vor allem deutlich schwieriger zu handhaben, als man vermuten möchte. Dieses Revival könnte wirklich ein Erfolg werden.

    Enter the Gungeon

          

    Enter der Gungeon auf dem Digital Gaming Showcase. Enter der Gungeon auf dem Digital Gaming Showcase. Noch ein Roguelike, wieder Top Down ... macht aber gar nix, denn das wunderbar witzige Enter the Gungeon macht vor allem im Koop-Modus richtig Laune. Stilistisch erinnert der Retro-Dungeon-Crawler an das kürzlich veröffentlichte Nuclear Throne und auch inhaltlich wird all das geboten, was man vom Genre erwartet: verwinkelte, zufallsgenerierte Levels, massenhaft knifflige Gegner, dicke Endbosse und unterschiedliche Klassen. Nur beim Loot geht das Spiel von Dodgeroll Games eigene Wege. Ausrüstung erbeutet ihr nämlich nicht von Gegnern, sondern erhaltet es lediglich aus Truhen oder gegen Geld von Händlern - gewöhnungsbedürftig, aber nicht unbedingt schlecht.

    Fazit: Witzig, herausfordernd und stilistisch sehr schick - Roguelike-Fans dürfen hier wohl blind zugreifen.

    Shadow of the Beast

          

    Auch das Remake des Amiga-Klassikers war in London spielbar, allerdings konnten wir selbst aus Zeitgründen leider nicht mehr probezocken. Wir ließen es uns jedoch nicht nehmen, den Kollegen beim Spielen ein paar Minuten über die Schulter zu gucken. Am Spielgeschehen hat sich seit 1989 nicht viel geändert. Sprung- und Kampf-Passagen halte sich wie bei den meisten Plattformern aus dieser Zeit die Waage, neu ist hier lediglich ein Kombo-System in den Kämpfen. Das sieht alles ganz nett aus, spielt sich aber - so die einhellige Meinung der Anwesenden - maximal durchschnittlich.

    Weitere Titel auf dem Digital Gaming Showcase, die wir aus Zeitgründen leider nicht mehr unter die Lupe nehmen konnten: Day of the Tentacle Remastered (die Controller-Steuerung funktioniert, länger als eine Minute haben wir mit dem Tim-Schafer-Klassiker aber nicht verbringen können), Headlander (abgefahren ausschauendes Sidescrolling-Action-Adventure; orientiert sich an 70er-Jahre-Sci-Fi; auch von Double Fine), Stories (ausnahmsweise mal ein Top-Down-Spiel; netter Comic-Look; Hintergrundgeschichte mit Entscheidungsmomenten wie in interaktiven Romanen; Kämpfe sahen relativ langweilig aus), Salt and Sanctuary (düsteres, handgezeichnetes Action-RPG), The Tomorrow Children (toller Spielzeug-Puppen-Ostblock-Look; Gameplay irgendwo zwischen Minecraft, Tower Defense und Online-RPG; wirkt etwas fertiger als zu Alpha-Zeiten, aber 10 Minuten Anspielen reicht nicht ansatzweise, um das Spiel zu begreifen) und Drawn to Death (Free2Play-Third-Person-Arena-Shooter von David Jaffe; sehr cooler Zeichen-Stil; spielerisch aber scheinbar relativ flach).

    01:00
    PS Plus: Video zu den Gratis-Titeln im Monat März
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