Playstation 3: Sony verbietet Sammelklagen in den Nutzerbedingungen mit dem nächsten Systemupdate
Sony plant neue Playstation 3-Nutzerbedingungen, die nicht jedem Konsolenspieler schmecken dürften. Nach unter anderem dem Playstation Network-Hack haben viele Playstation 3-Nutzer an Sammelklagen gegen den japanischen Unterhaltungselektronikkonzern Sony teilgenommen. Dies hat dem Hersteller freilich nicht gefallen, Sony will dem offenbar in Zukunft kategorisch einen Riegel vorschieben. Die nun bekannt gewordenen, vorbeugenden Maßnahmen dürften bei vielen Spielern für Kopfschütteln sorgen. Den Redakteuren der Webseite examiner.com liegen Auszüge der Nutzungsbedingungen vor, die Sony mit dem nächsten obligatorischen Systemupdate für die Playstation 3-Konsole einführt.
Es handelt sich dabei wohlgemerkt um ein Pflichtupdate, dem der Spieler nicht entgehen kann. Demnach werde jeder (Gerichts-)Konflikt zwischen Sony und dem geschädigten Spieler künftig auf individueller Basis geklärt. Gemeinschaftsklagen und stellvertretende Klagen seien unzulässig, solange Sony zuvor nicht Gegenteiliges explizit erlaubt. Dem kann man laut examiner.com lediglich schriftlich entgehen, dafür gibt es eine Frist von maximal 30 Tagen. Dafür benötigt Sony Angaben zum Namen, zur Adresse, zum PSN-Account und ein klares Statement, dass man nicht an die genannten Statuten gebunden werden möchte. Das Update steht laut verlinkter Quelle beim nächsten Login ins PSN bereit. Einen englischsprachigen Vordruck zum Widerruf gibt es für entsprechende Spieler hier.
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