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    Plants vs. Zombies: Garden Warfare - Jetzt auch für PC getestet

    Der "Gärten und Friedhöfe"-Modus ist unser persönlicher Favorit und an Battlefields Rush-Spielart angelegt. (Bild aus der Xbox-One-Version) Quelle: PC Games

    Wir spielten den launigen Online-Shooter im Plants vs. Zombies-Universum erst im Rahmen eines Review-Wochenendes und danach auf den Live-Servern. Im Test verraten wir euch, was Garden Warfare kann.

    Als Popcap, die Macher hinter der charmanten Tower-Defense-Reihe Plants vs. Zombies, ankündigten, das Franchise um einen Multiplayer-Shooter zu erweitern, waren wir zunächst skeptisch. Schaffen es die Macher wirklich, die Quintessenz und den Humor der Reihe von einem Genre in ein völlig anderes zu hieven, ohne dabei allzu große Kompromisse einzugehen? Diesbezüglich können wir nun nach einem ausführlichen Test Entwarnung geben: Garden Warfare ist Plants vs. Zombies. Durch und durch. Folgende Fragen beantworten wir euch zudem in diesem Artikel: Welche Modi gibt es? Wie sieht die Klassenauswahl aus? Und – natürlich – wie spielt sich das Ganze und macht es schlussendlich überhaupt Laune? Update: Auf der letzten Seite unseres Plants vs. Zombies Garden Warfare-Tests findet ihr unsere Analyse der PC-Version!

    Punkt 1: Die Klassen

    Kein Mehrspieler-Shooter kommt heutzutage noch ohne ein Klassensystem aus – Garden Warfare bildet da keine Ausnahme. Sowohl aufseiten der Pflanzen, als auch aufseiten der Zombies schickt ihr eine von vier Basisklassen ins Rennen, die meist typische Genre-Aufgaben erledigen. Der Pea-Shooter sowie der Zombie-Soldat stellen den klassischen Assault-Charakter dar. Hinzu kommen die fleischfressende Pflanze (Nahkämpfer), die Sonnenblume (Heiler) und der Kaktus (Sniper) auf Pflanzenseite sowie der All-Star-Footballer (ein Art schwergepanzerter Tank), der Wissenschaftler (Nahkämpfer und Heiler) sowie der Ingenieur in den Reihen der Zombies.

    Lediglich letzterem kommt dabei eine Art Sonderaufgabe zu: Im Spielmodus Gärten und Friedhöfe nämlich kann der dickbäuchige Bauarbeiter Teleporter aufstellen, die dem eigenen Team das Vorankommen erleichtern. Alle anderen Charaktere unterscheiden sich nur in der Art ihres Kampfverhaltens – sehr schade. Die Teleporter des Ingenieurs zeigen ja grundsätzlich, dass die Entwickler durchaus in der Lage sind, die Match-Arten mit speziellen Features für eine Klasse aufzuwerten. Warum sie sich dann auf den Ingenieur beschränken, ist uns ein Rätsel.

    Nichtsdestotrotz fühlen sich die Klassen im Kampf schön unterschiedlich an, so dass nicht nur jeder Spieler schnell seinen Favoriten gefunden haben sollte, sondern auch eine homogene Team-Zusammenstellung erstrebenswert ist. Denn neben unterschiedlicher Bewaffnung bringt jede der Klassen ein paar Sonderfähigkeiten mit, die das Zusammenspiel erleichtern. Der Kaktus startet dann eine Flugdrohne, die scouten kann und einen Artillerieschlag ordert, der Zombie-Wissenschaftler platziert eine Heilstation und der All-Star stürmt auf einen Gegner zu. So nett das alles aber auch ist, sonderlich viel Tiefgang hat das Skill-System nicht. Jeder Charakter verfügt über genau eine Waffe und einen Skill, zwei weitere Fähigkeiten schaltet ihr frei.

    Hinzu kommen genau drei Upgrades für jede Klasse, die ihr über Booster-Packs (dazu später mehr) erhaltet. Das war's. Ihr müsst nicht aus verschiedenen Waffen, Skills oder Perks wählen, könnt eure Klassen bis auf kleinere Optik-Spielereien nicht individualisieren, sondern schaltet stur alles frei und seid dann "fertig". Auch hier hätten die Entwickler deutlich mehr Spielraum gehabt, das ganze System etwas variabler und interessanter zu gestalten. Immerhin: Ebenfalls über Booster-Packs schaltet ihr Unterklassen der einzelnen Charaktere frei. Der Eiskaktus etwa friert Gegner dann ein – das versöhnt wenigstens etwas.

    11:16
    Plants vs. Zombies: Garden Warfare - 4-Spieler-Koop-Modus im kommentierten Gameplay-Video

    Punkt 2: Die Modi

    Garden Warfare bietet im Grunde für jeden Shooter-Geschmack etwas. Der einzige Modus, der sich dabei auch solo angehen lässt, hört auf den Namen Gartenkommando. Dahinter verbirgt sich eine recht simple, kurzweilige Horde-Modus-Variante. In einem Team aus bis zu vier Pflanzen verteidigt ihr einen Garten vor zehn anrückenden Wellen von Zombies. Die Stärke der Gegner wird dabei dynamisch an die Spieleranzahl angepasst. Trotzdem gilt: Alleine ist Gartenkommando a) spätestens zum Ende hin zu schwer und macht b) aufgrund der fehlenden Klassensynergien auch deutlich weniger Spaß. Erst wenn sich zwei oder mehr Spieler zusammenfinden und sich aufeinander abstimmen, lassen sich die Wellen effektiv und vor allem unterhaltsam abwehren.
    Für etwas Eigenständigkeit sorgen zudem Plätze für Topfpflanzen.

    An diversen Verteidigungsstellen rund um euren Garten könnt ihr Blumen pflanzen, die Serienkennern vor allem aus dem ersten Teil bekannt vorkommen dürften. Sonnenblumen werfen dann Heilenergie ab, Frostpilze verlangsamen Gegner und die Pea-Gatling nimmt Feinde aufs Korn. Dank dieser Mechanik könnt ihr euch nicht nur recht effizient verschanzen, sondern auch Schwachstellen in eurer Team-Zusammenstellung ausgleichen. Wer zu zweit unterwegs ist, erhöht die Feuerkraft, Teams ohne Sonnenblumen-Heiler versorgen sich zumindest stationär mit ein wenig Gesundheit – schick. Allerdings bieten die Wellen an sich wenig Überraschendes. Runde 5 und Runde 10 warten mit einer Handvoll Bossen auf, die jedoch kaum neue Taktiken erfordern, sondern einfach nur mehr Schaden einstecken und austeilen. So bleibt Gartenkommando zwar immer noch kurzweilig, bei gerade einmal fünf Maps hat man aber an ein zwei Abenden bereits alles gesehen.

    Zombie-Soldaten und Pea-Shooter können höher gelegene Positionen erklimmen - ein oftmals nicht zu unterschätzender Vorteil. (Bild aus der Xbox-One-Version) Zombie-Soldaten und Pea-Shooter können höher gelegene Positionen erklimmen - ein oftmals nicht zu unterschätzender Vorteil. (Bild aus der Xbox-One-Version) Quelle: PC Games Ähnliches gilt für den Teamsieg-Modus, Garden Warfares Team-Deathmatch. Hier bekriegen sich insgesamt 24 Spieler in zwei Teams, ihr schlüpft also im Gegensatz zu Gartenkommando auch in die Rolle der Zombies. Das ist alles ganz witzig aufgezogen und aufgrund der oben erwähnten unterschiedlichen Klassen auch wirklich kurzweilig, bietet aber weniger Tiefgang als der dritte Modus im Bunde: Gärten und Friedhöfe. Angelehnt an den Rush-Modus aus Battlefield ähnelt G&F am ehesten dem klassischen Plants-vs.-Zombies-Spielprinzip: Die Zombies versuchen das Haus von Crazy Dave einzunehmen, die Pflanzen verteidigen es. In der Praxis sieht das dann so aus: Bis zu zwölf Zombie-Spieler rücken vom Friedhof aus nacheinander auf sechs Punkte vor, die das ebenfalls zwölf Mann starke Pflanzen-Team verteidigt. Wird einer der Punkte von den Untoten erobert, lassen sich die Gewächse zurückfallen und verteidigen den nächsten.

    Besonders schick daran ist, dass die Pflanzen-Mechanik aus Gartenkommando auch hier zum Tragen kommt. Doch nicht nur die Verteidiger verbessern ihre Verteidigung durch diverse Topf-Blumen, auch die Angreifer rufen Hilfe herbei. An speziellen Gräbern ruft das Zombie-Team nämlich KI-gesteuerte Untote herbei, die schnurstracks zum nächsten Zielpunkt laufen und die Offensive unterstützen – ein System, dass man aus MOBAs mit den Creeps bereits kennt und das in Garden Warfare optimal funktioniert. Und wie schon bereits erwähnt: Dem Ingenieur kommt eine Sonderstellung zu. Nur diese Klasse kann nämlich Teleporter aktivieren, die dem eigenen Team den Weg an die Front verkürzen. Für unseren Geschmack werden solche "besonderen" Ideen aber viel zu selten eingesetzt. Warum haben die anderen Klassen keine Spezialaufgaben? Warum gibt es nur am Ende der drei G&F-Maps spielerische Ideen wie das Zombie-Bowling oder die Flugeinlage als lebende Kanonenkugel?

    Übrigens: Auf der Xbox One gibt es im Gegensatz zur 360-Version noch zwei zusätzliche Modi. Der lokale Splitscreen-Modus schickt euch in ein Zweier-Koop-Duell gegen Endlos-Wellen – nett. Unterhaltsamer ist da schon die Möglichkeit, im Teamsieg-Modus oder bei Gärten und Friedhöfen als sogenannter "Boss" einzugreifen. Dann schwebt ihr als Chef der Operation über dem Spielfeld und könnt Flächenbombardements, Massenheilungen oder -wiederbelebungen einsetzen – das ähnelt sehr dem Commander-Modus aus Battlefield, nur eben viel simpler. Witzig!

    Ebenfalls noch erwähnenswert: Sowohl Teamsieg als auch Gärten und Friedhöfe lassen sich als "Klassisch"-Variante starten, in denen alle freigeschalteten Klassen und Upgrades deaktiviert sind – perfekt für Clan-Wars oder Turniere. Für Anfänger hingegen gibt es den Teamsieg-Modus auch in einer einsteigerfreundlichen "Türmatte"-Variante, in der ebenfalls alle Upgrades deaktiviert sind, ihr zudem nach einem virtuellen Tod aber auch in einer geboosteten Variante respawnt.

    Plants vs. Zombies: Garden Warfare im Grafikvergleich

    02:10
    Plants vs. Zombies: Garden Warfare: Grafikvergleich mit PC versus Xbox One
  • Plants vs. Zombies: Garden Warfare
    Plants vs. Zombies: Garden Warfare
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    PopCap Games
    Release
    24.06.2014
    Es gibt 27 Kommentare zum Artikel
    Von paysen
    Spam 
    Von GabbyAndy
    Hhmmm.. Have you tried Tapslayer yet? It's a pretty good zombie game with cool weapons. 
    Von zombieloverME
    Wow! Thank you! I love Plants vs. Zombies. Really nice graphics!! Awesome! Do you guys have other zombie mobile games…

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Plants vs. Zombies: Garden Warfare
Jetzt auch für PC getestet
Wir spielten den launigen Online-Shooter im Plants vs. Zombies-Universum erst im Rahmen eines Review-Wochenendes und danach auf den Live-Servern. Im Test verraten wir euch, was Garden Warfare kann.
http://www.pcgames.de/Plants-vs-Zombies-Garden-Warfare-Spiel-15932/Tests/Jetzt-auch-fuer-PC-getestet-1110888/
27.06.2014
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2014/02/One_01-pc-games_b2teaser_169.jpg
plants vs zombies,ea electronic arts,ego-shooter
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