Piraten: Herrscher der Karibik (PC)

Release:
24.10.2003
Genre:
Strategie
Publisher:
Take-Two Interactive
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Der rechtmäßige Pirates-Erbe

10.11.2003 14:54 Uhr
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Neu
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Die Iso-Städte aus Port Royale sind Postkartenbildern, ähnlich wie bei Pirates, gewichen. Die Iso-Städte aus Port Royale sind Postkartenbildern, ähnlich wie bei Pirates, gewichen. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Ganz genau: Es ist Pirates. Jenes legendäre Südsee-Abenteuer, von dem die Älteren in der Spielergemeinde ihren jüngeren Glaubensbrüdern noch 16 Jahre nach Erscheinen ehrfürchtig berichten. Piraten hat so ziemlich alles, was den Klassiker auszeichnete, abgesehen vielleicht von den Fechtduellen mit Schiffskapitänen und Fortbesatzungen. Herrscher der Karibik baut auf das Spiel- und Grafikgerüst von Port Royale, ohne allerdings dessen umfassendes Handelssystem zu nutzen. Zwar können Hobby-Kapitäne durchaus Waren von Hafen zu Hafen schippern, aber eine Karriere als Freibeuter oder Piratenjäger bringt deutlich mehr Ruhm und Reichtum. Dafür haben die Entwickler dem Ableger eine ganze Reihe neuer Zufalls-Missionen spendiert, aufgeteilt in vier Kampagnen. Mal sucht ein Reisender in der Kneipe eine Überfahrt, mal hat der Gouverneur eine Lieferung für einen Kollegen, mal gilt es, Handelsrouten vor marodierenden Piraten zu schützen. Solche Aufgaben laufen meist auf die aus Port Royale bekannten Seeschlachten hinaus, wobei immer nur ein Schiff auf Spielerseite zum Einsatz kommt, aber bis zu vier auf der Gegenseite. Deshalb verschlingt die Suche nach wendigeren und besser bewaffneten Pötten einen Großteil der Spielzeit. Es ist
jederzeit möglich, einfach auf eigene Faust auf die Jagd zu gehen.

   
Bildergalerie: Piraten: Herrscher der Karibik
Bild 1-3
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Piraten: Herrscher der Karibik (PC)
Spielspaß-Wertung

76 %
Leserwertung
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Rüdiger Steidle
Herrscher der Karibik ist der rechtmäßige Pirates-Erbe.
Die Hatz auf immer größere Reichtümer, schnellere Schiffe und gefährlichere Abenteuer löst bei mir beinahe den gleichen Suchteffekt aus wie seinerzeit das große Vorbild Pirates. Auch wenn die Motivation nicht mehr ganz so lange vorhält wie anno dunnemals. Was mich nur stört: Seeschlachten, Freibeutertum, fordernde Missionen – all das durfte ich schon in Port Royale genießen. Herrscher der Karibik ist eigentlich nichts weiter als ein um den Wirtschaftssimulationsteil beschnittenes Port Royale, das die Entwickler etwas stärker auf Action getrimmt haben. Wenn Sie, wie ich, dem Quasi-Vorgänger schon einen Ehrenplatz im Spieleschrank zugedacht haben, müssen Sie für Piraten kein Regal mehr freiräumen – es gibt fast nur Altbekanntes. Sollten Sie hingegen Port Royale verpasst und eine Schwäche für Pirates haben, dann entern Sie sofort den nächsten Spieleladen!
   
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10.11.2003 14:54 Uhr
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Dein Kommentar
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Bewertung: 0
17.12.2003 23:56 Uhr
Ja, da kann ich auch nur zustimmen. Hab mich gefreut wie damals als ich das noch auf dem C64 gespielt habe. Irgendwann die Gold-Version auf dem PC und nun endlich ordentlich aufgemöbelt ... Doch was sind die Tränen groß, denn aus unerklärlichen Gründen stürzt es auf meinem Rechner nach wenigen Sekunden ab,…
Bewertung: 0
10.11.2003 14:50 Uhr
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