Peter Molyneux will Kampfsystem revolutionieren, Motion Control nicht die Zukunft [PC Games vor 5 Jahren]
Peter Molyneux ist immer für die ein oder andere kuriose Aussage zu haben. Heute vor 5 Jahren wollte er die Revolution des Kampfsystems herbeiführen. (im Bild: Fable - The Journey)
PC Games vor 5 Jahren: Peter Molyneux ist eine Legende unter Spieleentwicklern. Besonders bekannt ist der Lionhead-Gründer dafür, dass er seine eigenen Spiele häufig mit übermäßiger Euphorie feiert und hochtrabende Versprechen gibt, die im fertigen Produkt nicht immer eingehalten werden. Heute vor fünf Jahren berichtete PC Games über eine Rede Molyneux' auf der Entwicklerkonferenz GDC. In seiner Ansprache forderte Molyneux nicht weniger als eine Revolutionierung des Kampfsystems in Spielen. Man solle das Inventar ausblenden, die Umgebung ins Kampfgeschehen mit einbeziehen und mehr auf die Technik des Motion Capturings setzen, forderte er seine Entwicklerkollegen auf. Seine Kritikpunkte veranschaulichte er unter anderem mithilfe einer Laien-Schwertgruppe und diversen Filmszenen.
Tatsächlich gibt es heutzutage mehr Spiele, die Molyneux' damalige Forderungen erfüllen. So wird zum Beispiel immer häufiger auf Motion Capturing gesetzt, während Spiele wie Dead Space teilweise auf ein Inventarsystem verzichten und die notwendigen Informationen stattdessen ins Spielgeschehen einbinden. Ob Molyneux allerdings für diese Veränderungen verantwortlich ist, ist zweifelhaft. Ein zweiter Inhaltspunkt seiner damaligen Rede weist aus heutiger Sicht eine gewisse Ironie auf. Molyneux war nämlich vor fünf Jahren noch der Meinung, dass Motion-Control-Systeme wie die Wii keine Zukunft haben. Es sei den Spielern nicht zuzumuten, so viel Kraft beim Spielen aufzuwenden. Auch er selbst würde viel lieber mit einem Controller gemütlich auf der Couch liegen, anstatt sich hektisch bewegen zu müssen. Heute sieht Molyneux das wohl etwas anders. Sein Entwicklerstudio arbeitet momentan an Fable: The Journey - ein Kinect-Exklusivtitel.
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Wie dem auch sei, Meinungen können sich nunmal ändern, und 5 Jahre sind eine lange (wenn auch gefühlt kurze) Zeit.
Ich find…