Drama, Baby: Peter Molyneux live in München
Peter Molyneux spricht auf dem Munich Gaming Kongress über seine Spiele.
Auch Spielegötter werden nicht jünger: "Früher nannte man mich den "Godfather of Games", heute gelte ich eher als "Grandfather of Games"...". Mit dieser launigen Einleitung begrüßte Peter Molyneux das Munich Gaming-Fachpublikum im Münchner Mathäser-Filmpalast - Firmenbosse, Journalisten, Manager, Entwickler, Pädagogen, Pressesprecher und Politiker wie Landesvater Beckstein. Nachdem der bayerische Ministerpräsident nach vollbrachter Ansprache von der Security aus dem Saal geleitet wurde, durfte der Spieledesigner ans Pult. Er erzählte, was er in seinem Leben bislang so alles gemacht hat (Black & White, Populous, Theme Park). Was er mit dem Fantasy-Rollenspiel Fable 2 vor hat (ein "Rollenspiel für jedermann"). Warum Spiele heutzutage nicht nur Vielspieler, sondern auch Einsteiger begeistern müssen. Dass man Spiele in einem vernünftigen Zeitrahmen absolvieren können sollte (wer liest schon ein 1.200-Seiten-Buch durch?). Und dass kein Action-Spiel ohne Tod und Gewalt auskommt - womit er Bezug nahm auf Becksteins schwer erträgliches Vokabular der "Killerspiele". Vorsichtshalber erkundigte sich Molyneux nach dem Wissensstand des Publikums: "GTA - ich weiß nicht, ob ihr das hier in Deutschland kennt..."


Ist das wirklich so, dass die meisten lieber 50 Euro für ein 6 Stunden bis zum Abspann-Spiel ausgeben, als für 20 Stunden bis zum Abspann???
Spiele unter 20 Stunden rühre ich gar nicht an.
Ok, es muss nicht immer die Länge eines Baldurs Gate sein, aber 20 Stunden sehe ich als Minimum an.
Dann bin ich auch bereit 40-45 Euro auszugeben.
@Rabi-6662:
Fable war mMn mit das schlechtes von Moly. Angefangen mit dem "Abstieg" hat es mit Black & White 1. Alles davor war sehr gut bis klasse.
PS: Zu mir könnte man auch langsam "Grandfather of Player" sagen
Schön, dass der Mann so bescheiden ist. Fable war toll, sein bestes Werk (meine Meinung), aber SO toll wars auch nich
Fehler. Meiner Meinung nach.
Ich bin ein Vielleser und ein Vielspieler. Wenn ich aber wählen müßte würde ich eindeutig das Lesen wählen. Ich bin nämlich der Ansciht daß diese beiden Zeitvertreibe wenig bis gar nichts miteinander gemeinsam haben.
Beim lesen denkt man mehr nach, strengt seine Phantasie mehr an und versinkt dadurch woanders.
Beim spielen interagiert man mehr, sieht mehr, hört mehr und versinkt da woanders.
Beides sind mittel um in eine andere Welt einzutauchen wobei sie ganz unterschiedliche mittel benutzen. Da würde ich spiele viel eher mit Filmen vergleichen.
Ganz abgesehen davon, ein 50 Stunden spiel würde ich nervig finden, Selbst Deus Ex, eines meiner Lieblingsspiele, habe ich nicht durchgespielt, denn ab irgendeinem Zeitpunkt hat es mich gelangweilt. Einzige Ausnahme sind hier meines Erachtens nach MMOGs.
Auf der anderen Seite finde ich daß Bücher ab 1200 Seiten erst intressant werden
http://www.golem.de/0804/...
was hat er denn genau gesagt?
hier eine kleine zusammenfassung vom spielekongress in münchen:
[url]http://www.netzeitung.de/deutschland/454593.html
das ist ein link vom november `06.
und du beschwerst dich über das halbwissen des herrn beckstein?
ja sicherlich beschwere ich mich da