Perimeter
Als Raumschiffkäptn kämpfen Sie gegen Außerirdische, aber auch gegen andere Astronauten.
Stört ein Fluss den Vormarsch? Kein Problem: In Perimeter mutieren Raketenwerfer zu Hubschraubern und am anderen Ufer zu Scharfschützen - ganz einfach auf Knopfdruck. Nanotechnologie macht's möglich, orakelt die Science-Fiction-Story, die stark an Homeworld erinnert. Die zweite Besonderheit von Codemasters' Echtzeit-Strategiespiel klingt ähnlich futuristisch: Terraforming. In der Praxis heißt das, dass kleine Roboter den Boden rund um die Basis erst umpflügen, bevor darauf gebaut werden kann. Eigentlich nichts anderes als die Betonplatten, die im Genre-Urvater Dune 2 als Grundlage für Kasernen und Raketentürme dienten. Cooler ist da schon der namensgebende Energieschirm, der in Perimeter das Feldlager gegen jeden noch so heftigen Angriff verteidigt - allerdings nur für ein paar Sekunden. Ansonsten haben sich die Entwickler an Echtzeit-Standards gehalten. In 27 Missionen werden Waffenfabriken hochgezogen, Einheiten am Fließband produziert und Gegner geplättet. Netterweise aber ohne aufwendiges Ressourcen-Management. Highlight des Spiels ist die auf Voxel-Technologie bauen-de Landschaftsgrafik (bekannt aus Comanche), die atemberaubend exotische Planeten auf den Bildschirm zaubert, aber ebenso atemberaubende Anforderungen an die Hardware stellt. Selbst mit drei Gigahertz ruckelt's in Auflösungen ab 1.024 Punkten.

