Langweiliger 2D-Prügler.
Wenn der Clown und das Riesenbaby gegeneinander antreten, kommt es zum Kampf der Riesenwampen.
Stellen Sie sich ein Duell in UT 2003 vor. Jetzt verschieben Sie die imaginäre Kamera an die Decke, ersetzen die düsteren 3D-Dungeons mit einer quietschbunten 2D-Showbühne und die finsteren UT-Söldner mit aberwitzigen Cartoon-Charakteren wie einer lebenden Vogelscheuche oder einem ausgebüchsten Irrenhaus-Insassen. Vòilá: Es ist Pay Day. In dem simplen Actionspielchen stehen sich bis zu vier Kontrahenten in farbenfrohen Arenen wie Supermärkten, Zirkussen oder Großküchen gegenüber und ballern und prügeln so lange aufeinander ein, bis nur noch einer übrig bleibt.
Nebenher sammeln die Kämpfer herum liegende Extrawaffen oder Gold ein, das nach jeder überstandenen Schlacht in bessere Ausrüstung investiert werden kann. So betten Schlafpatronen Opponenten für ein paar Sekunden zur Ruhe, Krokodilfallen berauben sie ihrer Besitztümer, Tortenstücke frischen verlorene Lebenspunkte wieder auf. Das könnte alles ganz witzig sein, wäre die Steuerung nicht eine totale Katastrophe. Weil man nur entweder zielen oder laufen kann, und die Waffenwahl eine halbe Ewigkeit dauert, beschränken sich die Duelle meistens darauf, dass die Kontrahenten so lange aufeinander einprügeln, bis einer umfällt. Selbst im Mehrspielermodus macht das keinen Spaß.

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