Path of Exile (PC)

Release:
2013
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Grinding Gear Games

Path of Exile im Test: Kostenlose Monsterschnetzelei - Mit Mega-Testvideo

01.11.2013 09:30 Uhr
|
11°
|
Path of Exile im Test: Im Thronsaal der Action-Rollenspiele machen die Heldenfiguren von Diablo und Torchlight Platz, um Neuankömmlinge willkommen zu heißen. Diese hören auf die Namen Marauder, Witch, Duelist, Ranger, Templar, Shadow und Scion. Den glorreichen Sieben gemein ist das Schicksal, ins finstere Exil der düsteren Welt von Wraeclast verbannt worden zu sein und sich im Free2Play-Spiel Monster schnetzelnd die Freiheit zu erkämpfen.


Path of Exile im Test: Bekommen Diablo 3 und Torchlight 2 mächtige Konkurrenz? Path of Exile im Test: Bekommen Diablo 3 und Torchlight 2 mächtige Konkurrenz? [Quelle: Siehe Bildergalerie] Path of Exile im Test! Wir nehmen die Free2Play-Monsterschnetzelei ins Visier und präsentieren euch unser Testvideo in sechs Teilen. Auf jeder Seite dieses Tests von Path of Exile findet ihr Teile des Testvideos, das wir in mehrere Kategorien aufgeteilt haben. "Nee, nicht noch ein Diablo-Klon!" So könnte die erste Reaktion lauten, wenn man sich in die am 23. Oktober veröffentlichte Release-Version des Hack'n-Slay-Spektakels von Entwickler Grinding Gear Games stürzt. Tatsächlich wirkt bei Path of Exile vieles regelrecht frech und dreist vom teuflisch guten Blizzard-Vorbild geklaut. Allerdings eher vom älteren Diablo 2, denn vom aktuellen dritten Teil der Teufelsaustreibung. Da wäre zunächst die Benutzeroberfläche - links die Kugel mit dem roten Lebenspunkte-Saft, rechts die Zaubergrundlage Mana. Im Gürtel stecken die passenden roten und blauen Trankfläschchen. Auch das Inventar kommt einem mehr als vertraut vor; zwei Waffensets und nur wenig Platz im Heldenrucksack. Sogar die aus Diablo bekannten Portal- und Identifizierungs-Schriftrollen findet man 1:1 in Path of Exile vor. Dazu gesellen sich Schnellreisewegpunkte, die Geschichte wird in drei in sich geschlossenen Akten erzählt und per Tastendruck blendet man eine Overlay-Map des jeweiligen Quest-Areals ein.

Schnörkellose Action

Path of Exile im Test: Effekte hagelt es im Sekundentakt und reichlich im Spiel. Das geht oft zu Lasten der Übersichtlichkeit. Path of Exile im Test: Effekte hagelt es im Sekundentakt und reichlich im Spiel. Das geht oft zu Lasten der Übersichtlichkeit. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Eine dramaturgisch spannend inszenierte Hintergrundgeschichte ist in Path of Exile nicht zu erwarten. Es gibt nicht mal ein Intro-Video. Nachdem man sich auf der Webseite www.pathofexile.com registriert, den Client heruntergeladen, gepatcht und sich eingeloggt hat, erscheint nach einem derzeit recht lange andauernden Ladebildschirm das Hauptmenü. Die sieben verfügbaren Klassen stellen sich hübsch animiert und in gut vertonten, kurzen Monologen vor, so dass man erfährt, warum sie ins Exil verbannt wurden. Danach ist aber auch schon Schluss mit dem Story-Einstieg. Path of Exile wirft einen per Schiffbruchszenario über Bord und somit ins eiskalte Wasser des Spielgeschehens. Die gewählte Heldenfigur startet am finster wirkenden Strand der Wraeclast-Küste, unterhält sich kurz mit einem weiteren NPC-Überlebenden und muss sogleich den ersten Zombie aus den vergammelten Latschen hauen.

Wir schnetzeln uns durch die Gegnerhorden, legen einen Mini-Boss und betreten den ersten Quest-Hub. Pro Akt existiert je ein solch sicherer Ort, an dem man genretypische Aktionen durchführt: Mit NPCs reden, Quests abholen und abliefern, nicht benutzten Krempel beim Händler verkaufen. Seine Beute verwahrt man in der mit reichlich Platz ausgestatteten Lagertruhe. Obgleich Path of Exile sich dreist an die bekannte Vorlage von Blizzard hält, macht es nach kurzer Spielzeit im Kopf regelreicht "Klick". Wir können uns kaum mehr von Maus und Tastatur losreißen, sondern wollen stets den nächsten Charakterlevel erreichen. Und das liegt zum größten Teil am komplexen und einzigartigen Skillsystem.

02:34
Path of Exile im Testvideo: Teil 1 - Klassen und Kämpfe
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01.11.2013 09:30 Uhr
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Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
13.11.2013 20:11 Uhr
Zitat: (Original von chbdiablo;9660980)
Mein Lvl 42 Ranger sieht im Moment so aus...


Schaut doch ganz okay aus, mein Ranger ist im Moment so ähnlich geskillt (Lvl 32), gehe auch voll auf Physical-Damage, da ich Ice Shot verwende (40% des physischen Schadens als Eisschaden) und Burning Arrow (30% des physischen…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
13.11.2013 12:25 Uhr
Mein Lvl 42 Ranger sieht im Moment so aus: Passive Skill Tree - Path of Exile
Macht mir persönlich auch mehr Spaß als ne Witch (auch ca lvl 40), werde damit jetzt wohl erstmal weiterspielen. 
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
13.11.2013 09:48 Uhr
Vielen Dank, der Weg für Leather and Steel wäre noch weiter. Und ich habe bereits eine Quicksilver Flask of Heat mit 40% increased Movement Speed und Dispels Frozen and Chilled.  Allerdings mit nur einer 5 Sekunden Dauer.

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