Gelungene Mischung aus Echtzeit-Taktik und Ego-Shooter
Die Explosionen sind sehr gut gelungen und auch die übrigen Effekte wissen zu gefallen.
Echtzeit-Kommandeure können so viel planen und tüfteln, wie sie wollen - sobald die eigenen Panzer in das gegnerische Hauptquartier einfallen, werden die virtuellen Generäle zu hilflosen Zuschauern degradiert. Zwiegespräche mit dem Monitor im Stil von "Der Idiot trifft noch nicht mal ein Scheunentor!" oder "Du sollst schießen und nicht dämlich im Kreis rumfahren!" gehören da zur Tagesordnung. Wen das schon immer gefuchst hat, der findet in Parkan die Problemlösung: Steigen Sie doch einfach selbst in den Panzer und zeigen den unfähigen Kerlen mal, wie Sie sich das so vorstellen. In sechs storygeleiteten Kampagnen stampfen Sie eine Basis aus dem Boden, entwerfen und produzieren Einheiten und hetzen diese schließlich Ihrem Gegner auf den Hals. Gesteuert wird das Ganze untypischerweise aus der Ego-Perspektive, denn Sie rennen mit einem Kampfanzug ausgerüstet mitten im Geschehen herum. Kommt es zu handgreiflichen Auseinandersetzungen, dürfen Sie in jedes beliebige Vehikel (oder alternativ hinter den Geschützturm eines Bunkers) hüpfen, das Sie zuvor in der Fabrik in Auftrag gegeben haben, und dem Nachbar so richtig Feuer unter dem Hintern machen. Was in der Theorie ziemlich kompliziert klingt, erweist sich in der Praxis als recht leicht erlernbar - dem mehrstufigen Tutorial sei Dank.
