Parabellum-Vorschau: Konkurrenz für Counter-Strike (dt.) und Co.?
Diese Szene zeigt einen Nahkampf mitten in einem Gefecht in New York. Unter der Haube von Parabellum werkelt der "Unreal Engine 3"-Grafikmotor.
Fünf Uhr morgens zeigte der Wecker an, als wir zur Präsentation von Parabellum ins baden-württembergische Villingen-Schwenningen aufbrachen. Und mehr als fünf Stunden dauerte die Fahrt. Als wir beim Entwickler Acony eintrafen, waren unsere Augenringe so groß wie Hula-Hoop-Reifen. Doch unsere Müdigkeit verflog bereits in den ersten Spielminuten.
Im Jahr 2018 liefern sich in Parabellum zwei große Parteien einen heftigen Kampf: das Syndikat, eine auf Chaos und Zerstörung spezialisierte Rebellengruppe, sowie die Anti-Terror-Organisation, die ebenjenes Chaos beseitigt. Wir schlüpften in die Rolle der Verbrechensbekämpfer. Ziel unserer fünfköpfigen Truppe in einem Hafen von New York: ein Kommunikationsgerät aufstellen und es vor ebenfalls fünf Rebellen verteidigen.
Ein typisches Gefecht aus dem Mehrspieler-Shooter: Das Team der Anti-Terror-Einheit liefert sich auf dem Dach eines Hauses ein Gefecht mit den Rebellen des Syndikats.
Was sich nach Counter-Strike (dt.) anhört, spielt sich auch ähnlich wie der Klassiker. Das Gerät schnappen, es auf einem der beiden markierten Plätze aufstellen und die anrückenden Gegner eine Zeitlang mit Waffengewalt zurückdrängen. Nur gibt es am Ende der Runde keine Explosion, sondern einen Verbindungsaufbau. Die Rebellen müssen indes das installierte Gerät ausschalten.
Die angenehm flotten und selten in Hektik ausartenden Partien sind aber kein bloßer Abklatsch bekannter Mehrspieler-Shooter. Hier gibt es mehr - etwa Rollenspiel-Elemente. Wer einen Kontrahenten trifft, sieht einen Schriftzug über dessen Kopf aufsteigen, zum Beispiel "2 XP". Hierbei handelt es sich um Erfahrungspunkte, die eine Leiste am unteren Bildschirmrand füllen und Ihre Spielfigur Level für Level aufsteigen lassen. Auf diese Weise schalten Sie neue Waffen, Rüstungen oder aber optische Spielereien wie eine Gesichtsbemalung frei.
Häuserkampf: Ein Team-Kollege feuert auf einen Widersacher auf dem Geländer.
Stichwort Optik: Hier gibt es zwei erwähnenswerte Punkte. Zum einen setzt in Parabellum die Unreal-Engine 3 das New York anno 2018 recht imposant in Szene. Zum anderen dürfen Sie sehr tief in die Gestaltung Ihres Charakters eingreifen: Für Gesicht, Weste, Hose, Armschützer, Handschuhe und Co. stehen sehr viele Modelle zur Auswahl. Die Entwickler beziffern die Zahl der möglichen Kombinationen auf über 1,2 Millionen - unglaublich!
In unserem Vortext fiel das Wort "kostenlos". Die Macher werden das Spiel tatsächlich für lau veröffentlichen. Aber auf Wunsch erwerben Sie in einem programminternen Shop Spielgegenstände für echtes Geld. Doch keine Sorge: Auf unsere Nachfrage hin versicherte Acony, dass es keine käuflichen Gegenstände geben wird, die einem zahlenden Spieler Vorteile wie stärkere Waffen oder Ähnliches verschaffen. Vielmehr handelt es sich um kleinere Spielhilfen, zum Beispiel schnelleren Levelaufstieg. Klingt vielversprechend!
Die vollständige Vorschau finden Sie in der Ausgabe 5/2009 der PC Games.
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Aber wie gesagt es scheint gut zu sein. Ich glaub zwar nicht das cs vom thron stürzen wird, aber wir können uns ja überraschen lassen.
Aber egal^^ es ist kostenlos und sieht wirklich gut aus
Da hast du absolut Recht.
Wenn es 8 veränderbare Dinge (wie Gesicht, Weste Hose, ...) gäbe und insgesamt 1.200.000 Kombinationen ...
Wären das nicht nur sechs oder sieben Auswahlmöglichkeiten pro "Ding"?
Ich weiß nicht wirklich wie genau die Rechnung funktioniert... aber ich glaube das kommt hin.
Ich möchte aber auch nichts falsches sagen, also bitte ich gerne um Korrektion, falls nötig.
Falls es aber doch stimmt... ist es doch eigentlich... eine normale Anzahl und kein "unglaublich".
Das wollte ich nur einmal anmerken.