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  • Warhammer 40k: Mehr als nur Orks mit dicken Wummen - Vom Tabletop zum Videspiel-Highlight

    Egal ob Brett oder Videospiel: Warhammer 40.000 gehört zu den wenigen Kreationen der Unterhaltungsindustrie, die auf PC und Konsole gleichermaßen faszinieren. Angefangen bei Space Hulk über Fire Warrior bis hin zu Dawn of War und Space Marine. Was aber trägt zu dem Erfolg der Videospiele bei? Eine starke Lizenz mitsamt aktiver Fangemeide? Eine akkurate Umsetzung des Regelwerks? Dieser Frage folgend, beleuchten wir die besten Adapationen für beide Plattformen.


    Am Anfang war die Idee. Rick Priestley hatte 1988 den entscheidenden Geistesblitz, für ein strategisches Brettspiel, dessen Handlung in einer fernen, düsteren Zukunft spielte. Es war die Geburtsstunde von Warhammer 40.000. Als Inspiration für die Figuren nahm der Game-Designer das rund fünf Jahre zuvor erschienene Tabletop-Miniaturenspiel Warhammer: The Game of Fantasy Battles. Darin kämpften Menschen, Orks und andere Geschöpfe um die Vorherrschaft der Welt. Die Kombattanten blieben in Warhammer 40.000 weitgehend unangetastet, ihre Ausrüstung wurde jedoch dem Setting entsprechend modernisiert. Außerdem schrieb Priestley ein neues Regelwerk.
    Das Einstiegsset in die Tapletop-Welt: Warhammer 40.000: Sturmlandung auf Black Reach beinhaltet das Regelwerk im Taschenbuchformat, Begleitheft, Würfel, Schablonen und 46 Kunststoffminiaturen. Kostenpunkt: circa 65 Euro. Das Einstiegsset in die Tapletop-Welt: Warhammer 40.000: Sturmlandung auf Black Reach beinhaltet das Regelwerk im Taschenbuchformat, Begleitheft, Würfel, Schablonen und 46 Kunststoffminiaturen. Kostenpunkt: circa 65 Euro. Quelle: Games Workshop
    Heute zählt Warhammer 40.000 zu den erfolgreichsten Tabletop-Stategiespielen der Welt. All jenen, die mit dem Begriff Tabletop nichts anfangen können, sei an dieser Stelle mit einem kleinen Exkurs geholfen. Als Tabletop (zu Deutsch: Tischplatte) bezeichnet man eine Reihe von Strategiespielen, die mit Miniaturenfiguren (bei Warhammer 40.000 aus dem Material Kunststoff) auf einer beliebigen Oberfläche (etwa einem Tisch) gespielt werden. Die Oberfläche dient dabei als Schlachtfeld, auf dem die Hobby-Generäle ihre Figuren frei bewegen können. Da im Grunde keine konventionellen Spielfelder existieren, wird der Bewegungsradius der Einheiten mittels Maßbänder oder Maßstäbe bestimmt. Kämpfe werden durch Würfeln ausgetragen,wobei Erfolg - oder Misserfolg - eines Angriffs unmittelbar von der gewürfelten Augenzahl abhängt. Selten fiel der Einstieg leichter. Für circa 65 Euro bekommt man das Basisset samt Regelwerk und Anfängerguide.

    In den 1990er Jahren wurde schließlich auch die Videospielbranche auf den Erfolg der Marke Warhammer 40.000 aufmerksam und begann auf Basis der Lizenz diverse Adaptionen auf den Markt zu werfen - zuerst mit mäßiger Resonanz. Erst die großartige Echtzeit-Strategiereihe Dawn of War vermochte selbst Nicht-Kenner des Warhammer-Universums vollends zu überzeugen. Aber beginnen wir am Anfang...

    Warhammer in Bildern

    Space Hulk / Space Hulk 2
    Screenshot aus Space Hulk (PC / Amiga) Screenshot aus Space Hulk (PC / Amiga) Quelle: RockPaperShotgun.com Mit Space Hulk entstand im Jahr 1993 die erste Videospielumsetzung des Warhammer 40k Stoffs für den PC und Amiga. Das Spiel basierte auf dem gleichnamigen Brettspiel, mischte aber verschiedene Genres miteinander. Im rundenbasierten Strategieteil erteilten Sie einem Trupp Space Marines Befehle, etwa wohin Ihre Mannen ausrücken sollten. Anschließend wurden die Einheiten in Bewegung gesetzt. Das Geschehen wechselte dabei von der Vogel - in die Ego-Perspektive. Dann spielte sich Space Hulk wie ein Ego-Shooter, bei dem es vor allem auf die Reflexe ankam. Mit der Maus wurden heranstürmende Aliens aufs Korn genommen, mit den Cursortasten der jeweils angewählte Marine bewegt. Nach erfolgreich absolvierter Mission wunken für die Überlebenden des Einsatzes wertvolle Erfahrungspunkte, wodurch sich die Schlagkraft der Soldaten verbesserte. Zwei Jahre später erschien für die 3DO-Konsole der grafisch aufgemöbelte Nachfolger Space Hulk: Vengeance of the Blood Angles. Später folgten Umsetzungen für den PC, Sega Saturn und die PlayStation.

    Fire Warrior
    Screenshot aus Warhammer 40.000: Fire Warrior (PC / PS2) Screenshot aus Warhammer 40.000: Fire Warrior (PC / PS2) Quelle: THQ Das Interesse am Warhammer-Universum hatte auch THQ gepackt. Der Publisher sicherte sich die Lizenzrechte an der Umsetzung entsprechender Videospiele und beauftragte das japanische Entwicklerstudio Kuju Entertainment mit der Arbeit an einem Ego-Shooter. Das Resultat war eher durchwachsen: Fire Warrior bo lediglich gewohnte Genrekost ohne großartige Höhepunkte. Der Spieler nahm es in der Rolle des Tau-Kriegers Kais mit der Imperialen Armee auf, nachdem diese den spirituellen Anführer des Volkes entführt hatten. Also ballerte sich der Held von Ausgang zu Ausgang, suchte farbige Schlüsselkarten und betätigte hin und wieder einen Schalter. Die Handlung plätschert vor sich hin, die Grafik hingegen war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung durchaus ansehnlich.

    Dawn of War / Dawn of War 2
    Screenshot aus Warhammer 40.000: Dawn of War (PC) Screenshot aus Warhammer 40.000: Dawn of War (PC) Quelle: THQ Nach dem mäßig erfolgreichen Ausflug in das Shooter-Genre, beschloß THQ wieder zurück zu den Wurzeln zu gehen. Der Publisher betraute die kanadischen Entwickler Relic Entertainment (Homeworld) mit der Arbeit an einem Echtzeit-Strategiespiel. Im September 2004 erschien mit Dawn of War dann ein ernstzunehmender Konkurrent für die bestehenden Genrekoryphäen Command & Conquer und Warcraft. Dabei unterschiedt sich Dawn of War auf den ersten Blick nur geringfügig von anderen Genrevertretern: Die Spieler wählten ein Volk, zogen Basen hoch, sicherten sich Rohstoffe, produzierten Einheiten, forschten nach besseren Technologien und versuchten anschließend den Feind zu überrennen. Relic Entertainment schaffte es aber durchaus eigene Akzente zu setzen. So bestanden die Truppen nicht aus einzelnen Einheiten, sondern aus mehrköpfigen Squads. Der Clou: Gefallene Kämpfer innerhalb des Squads ließen sich auf dem Schlachtfeld umgehend durch Neue ersetzen und mit frischen Waffen ausstatten. Das eröffnete Konteroptionen in sonst verloren geglaubten Scharmützeln. Diese und andere taktische Komponenten, vier gut ausbalancierte Völker sowie die intuitive Bedienung sicherten Dawn of War einen Platz in der eSports-Szene. Der immense Erfolg ermöglichte die Entwicklung der drei Addons Winter Assault (2005), Dark Crusade (2006) und Soulstorm (2008) sowie eines offiziellen Sequels. Dawn of War 2 (2009) war dabei keinesfalls nur ein lauwarmer Aufguss des Überraschungshits aus dem Jahr 2004. Relic Entertainment hat sich vorgenommen, den taktischen Anspruch noch weiter zu erhöhen. Nicht gewaltige, gemischte Einheitenverbände sollten über den Sieg einer Schlacht entscheiden, sondern der richtige Einsatz kleinerer, trainierter Gruppen. Nur wer seine Squads bei Beschuss hinter Deckungen verschanzt, Spezialfertigkeiten ausgiebig nutzt und dem Feind mit gezielten Manövern in den Rücken fällt, hat eine Chance die Partie für sich zu entscheiden. Im März 2010 erschien die Erweiterung Dawn of War 2: Chaos Rising, welches das Korruptionssystem einführte.

    Space Marine
    Screenshot aus dem Trailer zu Warhammer 40.000: Space Marines (PS3 / Xbox 360) Screenshot aus dem Trailer zu Warhammer 40.000: Space Marines (PS3 / Xbox 360) Quelle: THQ Die Zukunft verspricht rosig zu werden, denn auch das nächste Warhammer 40k-Videospiel liegt in den Händen von Relic Entertainment. Spaces Marines heißt das gute Projekt und soll laut Aussagen der Entwickler ein Action-Rollenspiel werden. Sie metzeln sich in der stählernden Rüstung eines Space Marines durch Horden von Orks und anderer Geschöpfe des Universums. Die Kanadier versprechen spektakulär inszenierte Massenschlachten in grafisch modernem Gewand. Ingame-Szenen gab es bislang aber noch nicht zu bestaunen.

  • Es gibt 28 Kommentare zum Artikel
    Von svd
    Auf einen Einsatz in der A Kompanie des 1. Tanith hätte ich mich sehr gefreut. Naja, aber man will ja nicht undankbar…
    Von Crysisheld
    Ja dieses Brettspiel hab ich auch hier rumliegen... Es ist genau wie Warhammer BTW das Brettspiel ist auch ein Games…
    Von funatic84
    Ihr solltet Final Liberation nicht vergessen! Auch ein sehr gutes W40k Spiel. Zu der Warcraft vs. Warhammer Diskussion…
    • Es gibt 28 Kommentare zum Artikel

      • Von svd Erfahrener Benutzer
        Auf einen Einsatz in der A Kompanie des 1. Tanith hätte ich mich sehr gefreut. Naja, aber man will ja nicht undankbar sein.
        Wenn das Spiel erfolgreich genug ist, wird's ja wohl Fortsetzungen und Ableger geben...
      • Von Crysisheld Community Officer
        Zitat von Neumi569
        Kleine Korrektur an mich selbst.
        Im Englischen hieß das Brettspiel "Star Quest" "Space Crusade", die PC Umsetzung hieß also gleich wie die englische Version des Spiels.

        3 Space Marine Einheiten (Blood Angels, Imperial Fists, Ultramarines) können gegen Chaos und…
      • Von funatic84 Neuer Benutzer
        Ihr solltet Final Liberation nicht vergessen! Auch ein sehr gutes W40k Spiel. Zu der Warcraft vs. Warhammer Diskussion kann ich nur sagen, das die Warcraft Lore sich niemals mit der Tiefe, Spannung und Düsternis der Warhammerwelt messen kann. Ob nun Fantasy oder 40k, hier wurde eine große Spielwelt mit…
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Warhammer 40k: Mehr als nur Orks mit dicken Wummen - Vom Tabletop zum Videspiel-Highlight
Egal ob Brett oder Videospiel: Warhammer 40.000 gehört zu den wenigen Kreationen der Unterhaltungsindustrie, die auf PC und Konsole gleichermaßen faszinieren. Angefangen bei Space Hulk über Fire Warrior bis hin zu Dawn of War und Space Marine. Was aber trägt zu dem Erfolg der Videospiele bei? Eine starke Lizenz mitsamt aktiver Fangemeide? Eine akkurate Umsetzung des Regelwerks? Dieser Frage folgend, beleuchten wir die besten Adapationen für beide Plattformen.
http://www.pcgames.de/Panorama-Thema-233992/Specials/Warhammer-40k-Mehr-als-nur-Orks-mit-dicken-Wummen-Vom-Tabletop-zum-Videspiel-Highlight-746115/
28.04.2010
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2010/04/Warhammer4kMontage2.jpg
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